Wenn der Körper hartnäckig bleibt.

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Seit 30 Jahren leide ich mehr oder weniger häufig an starken Erkältungen. Vor den Ferien waren es zwei, in den Ferien eine und ich bin jetzt noch nicht ganz gesund. Dazu kommt, dass ich – egal, welches Medikament ich aus der Homöopathie, Schulmedizin, Spagyrik etc. wähle – spätestens nach drei Tagen einen starken Ausschlag mit extremem Juckreiz bekomme. Genau in dem Moment, wo die stärksten Symptome, nämlich das Kopfweh von den Nebenhöhlen kommt. Das zwingt mich, das Medikament abzusetzen, obwohl ich noch lange nicht gesund bin. Ich habe wohl alles ausprobiert, was es auf diesem Planeten gibt und gefühlte 30 Therapeuten und Ärzte besucht.

Heute morgen liess ich mich mit The Work begleiten durch meine Überzeugung „Mein Körper sollte merken, dass ich es gut mit ihm meine.“ Und mir wurde nach nur einer Stunde bewusst, dass ich stur immer das Gleiche probiere und mir neue Ergebnisse erhoffe. Am liebsten mag ich Homöopathie und Spagyrik, da kann ich alle halbe Stunde ein Kügeli/Spraystoss nehmen und habe vermeintlich die Kontrolle über meine Krankheit. Und erkannt, dass ich es nicht wirklich gut meine mit meinem Körper und er das auch nicht merken kann, denn ich mache einen Deal mit ihm: Ich nehme jetzt xy für so lange und dann bitte sei wieder gesund. Das kann nicht funktionieren. Kontrolle und Dosieren sind meine grossen Lebensthemen.

Ich werde mir künftig jeden Tag eine gewisse Ruhezeit (1 h scheint mir schon ewig) gönnen – denn das ist es, was mein (!) Körper braucht und nicht nonstop-Berieselung bis zum Umfallen. Weil sonst holt er sich die Ruhe auf drastischere Weise, nämlich es haut mich eine Woche am Stück ins Bett. Und sollte ich wieder Symptome spüren, werde ich die Medi sanfter dosieren, z.B. 3 x pro Tag statt jede Stunde oder da die Erkältung (nach bisheriger Erfahrung) rund eine Woche gedauert hat, sogar den Mut finden, nur mit Inhalieren, Salzwassergurgeln, warmen Bädern, Nasendusche und Tee auszukommen. Davon gibt’s garantiert keine allergische Reaktion. 

Der Körper hat die Tendenz, wenn wir nicht achtsam sind, seine Symptome zu verstärken – so arg, bis wir gar nicht mehr anders können, als auf ihn zu hören.

4 Gedanken zu “Wenn der Körper hartnäckig bleibt.

    • Liebe Urte

      Herzlichen Dank für deinen Tipp. Und wie mache ich das mit dem Natron genau? Kenne es lediglich aus der Kosmetik z.B. in meinem Kokosdeo (siehe früherer Blogartikel – Rubrik Aufgeräumt geniessen) hat’s das als Substanz drin.

      Aufgeräumte Grüsse
      Mylène Alt

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