Null Bock auf Aufräumen?

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Egal, wie oft du

– dich aufraffst, dir fällt immer was Dringenderes als Aufräumen ein?
– aufgeräumt hast, kurz danach sieht es wieder genau so aus?
– Energie und Zeit investierst, du kommst einfach nicht vom Fleck?

Wie lange probst du das schon?
Wie lange machst du dich schon zur Sau, weil es nicht gelingt?
Wie lange schämst du dich schon für dein Chaos?

Die richtig guten Lösungen sind oft erschreckend simpel:
Du mühst dich auf der falschen Ebene ab. Kein Wunder, dass es bisher nicht geklappt hat!

Vergiss‘ das Gerümpel, das dich umgibt, und nimm den leichten Weg:

Aufräumen beginnt im Kopf, remember?
Wirf deinen ganzen mentalen Schrott über Bord!
Freue dich auf DEN magischen Moment, wo Aufräumen ein Klacks wird!

Du willst wissen, wie das geht? Dann ab ins Vergnügen: http://bit.ly/2nLgnD4

Erfrischendes Experiment an einem heissen Tag

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Wow, schon wieder liegt ein wundervoll-sonniger und heisser Tag vor uns, was für ein Geschenk! Geniesst du es auch so, bereits früh am Morgen von der Wärme umarmt zu werden, wenn du den ersten Schritt nach Draussen machst? Die Sonne blinzelt dir zu, Jacke und Schirm bleiben im Schrank. Luftig gekleidet geht‘s raus in den Garten, in die Stadt oder zur Arbeit. Draussen essen, durchatmen, Sommer pur!

Ans Aufräumen denkst du dabei wohl zuletzt, stimmt‘s? Genau, wenn‘s dann kühler ist, wenn das Timing stimmt und wenn überhaupt alles zusammenpasst, wirst du es anpacken, bestimmt! Ja, so geht das oft wochen- und monatelang, wenn nicht über Jahre. Das volllgepackte Zimmer, die Gerümpelecke bewegen sich keinen Millimeter, jedenfalls nicht in eine gute Richtung.

Je mehr Sachen bereits herumliegen, desto kleiner ist die Hemmschwelle, noch was hinzulegen. 

Und ich kann gut verstehen, dass du heute bei 30 Grad am Schatten keinen Bock auf Ausmisten hast. Jede Bewegung treibt einem den Schweiss auf die Stirn! Bist du bereit für ein Experiment, das dir garantiert keinen Hitzeschub beschert? Wie wäre es, wenn du nächstes Mal, wenn du den Gedanken hast: „Ich muss endlich aufräumen!“ das Wörtchen muss ersetzt durch ich kann, darf oder will? Auch wenn du dich dabei keinen Millimeter in die Richtung deiner Unordnung bewegst, schau‘ mal, was es für einen Unterschied macht.

 

Wo darf die Reise denn hin gehen?

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Wie weit ist weit genug? Träumst du davon, alles hinter dir zu lassen, für ein paar Wochen zu verreisen, an einen Ort, wo dich keiner kennt? Wo alle deine Probleme auf ein Minimass zusammenschrumpfen? Dich weder Mann noch Arbeitskollegen nerven, du einfach deine Ruhe hast?

Liest sich nicht schlecht. Funktioniert es auch? Meine mutige Aktion beschränkte sich vor Jahren darauf, ein paar Tage alleine zu verreisen und ich merkte, wie alleine ich mich mit mir fühlen kann. Das machte mich noch trauriger als gemeinsam in der Beziehung einsam zu sein. Sicher hast du den Spruch „Man nimmt sich immer mit“ schon gehört. Er sollte sich bewahrheiten. Ich schien ganz einfach nicht fürs Alleinsein geschaffen.

Wenn mir der Sinn danach stand, war ich nie lange alleine. Ich wollte unbedingt zu jemandem gehören. Und wie es so kommt, ich geriet immer an sehr eigenständige Männer, die sehr gut für sich schauen konnten und ihren Urlaub total genossen. Statt kundzutun, dass mir langweilig ist oder dass ich mir das etwas anders vorgestellt hatte, verkrümelte ich mich in meine Innenwelt und träumte den schönen Traum weiter.

Es blieb mir nichts anderes übrig, als zu lernen, für mich da zu sein, wenn meine Begleiter keine Anstalten machten, diesen Job zu übernehmen. Und für jemanden, der so verwöhnt und umhätschelt aufgewachsen ist wie ich, ein hartes Los.

Und heute? Ja, immer mal wieder tappe ich voll in mein Prinzessinen-Näpfchen, fühle mich vernachlässigt und unbedeutend. Und erlaube mir, zu wählen. Will ich weiter in meinem Sumpf herum dümpeln oder wechsle ich die Spur? Ja, immer häufiger entscheide ich mich für den Spurwechsel, auf die Überholspur notabene. Manchmal auch für den mentalen „Pannenstreifen“, wo ich die „Warnblinker“ setze, herunterfahre und spüre, was ich genau in dem Moment für mich tun kann.

Atmen ist ein guter Tipp, bewusst atmen und darauf vertrauen, dass sich alles in meinem Inneren ordnet. Weil alle Antworten schon da sind. Und wenn ich die Ohren auf die Frequenz „innen“ ausrichte, kann ich sie hören.

Kann mal bitte jemand Stopp sagen?

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Hättest du gerne einen Knopf, den du drücken kannst, wenn deine Gedanken sich unaufhörlich drehen und dir das Leben zur Hölle machen?

Drehst du am Rad und findest den Ausstieg nicht? Ging es dir gerade noch ganz gut und plötzlich, wie aus heiterem Himmel, ist das ungute Gefühl wieder da und zieht dich herunter?

Du bist nicht deine Gedanken. Dein Verstand hat nur eine Referenz, die Vergangenheit. Doch du bist sehr viel mehr, als das was du über dich denkst.

Negative Gedanken sind eine schlechte Gewohnheit und lassen sich umlenken – und ich rede jetzt nicht von der rosaroten Brille.

Gib dir selber täglich die Chance, die beste Version von dir zu werden. Aufräumen beginnt im Kopf!

Schmerz, sei willkommen!

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Wenn ich mal wieder an einem Problem rum“gnage“, wie wir Schweizer sagen, also es hin- und herwälze, es mir körperliche Schmerzen bereitet, daran zu denken und selbst es zu verdrängen, tut weh, dann erinnere ich mich an eine Methode, die mir ein früherer Coach mal gezeigt hat.

Das Erstaunliche daran ist, dass ich dieses Tool zwar schon seit Jahren in meinem Fundus weiss, jedoch nicht den Mut hatte, es anzuwenden. Nach dem Motto: Wenn ich das mache, wird der Schmerz ja noch viel präsenter, wer weiss, was da hoch kommt und ob ich damit umgehen kann. Da war wohl mein noch mehr Schmerz vermeiden-Programm ganz fleissig, nur leider nicht effektiv.

Und drum habe ich es dann einfach mal probiert und möchte dich an meiner Erfahrung teilhaben lassen. Ich bin ein Bildermensch. Kaum schliesse ich die Augen, fliegen bunte Fetzen an mir vorbei. Zuerst einmal liess ich diese wild durcheinander gleiten, ohne sie aufzuhalten. Dann konzentrierte ich mich auf das Thema, das so weh tat. Atmete immer wieder tief ein und aus und liess es zu, dass sich der Schmerz ausbreitete, so weit, wie er halt Platz brauchte. Merkte, dass ich immer wieder den Atem anhielt – und schnaufte ruhig und konzentriert weiter. Der Schmerz kam wellenförmig, überrollte mich und zog sich ebenso rasch wieder zurück. Wenn ich fürchtete, mich darin zu verlieren, atmete ich speziell intensiv in mein Herz und spürte und spürte und spürte.

Es kostete mich einigen Mut, das zu probieren. Und es hat sich gelohnt. Verdränge oder schiebe ich den Schmerz, das Thema weg, kommt es immer wieder. Das kennst du vielleicht auch. Und mit dieser sanften Methode lasse ich ihm den Platz, den er braucht, widme ihm meine ganze Energie und Aufmerksamkeit. Und ich staunte selber: Er war weg. Und ich noch da. 🙂

Manchmal kehrt er zurück, dann drehen wir gemeinsam noch eine Ehrenrunde. ❤ Und ganz oft weiss ich nicht, was das ungute Gefühl ausgelöst hat, egal. Einfach atmen, rein spüren, mir Zeit dafür nehmen. Ich brauche nicht nachzudenken, nichts aufzuschreiben, alles ist in mir, was ich zur Heilung brauche.

Ich habe verstanden, dass er mir nichts Böses will. Er ist wie die rote Lampe am Armaturenbrett des Autos – ein Warnhinweis. Seither mache ich das unmittelbar, wenn ich ein bohrendes Gefühl in der Brustgegend oder einen Anflug von Übelkeit verspüre.

Das sind meine Symptome, welches sind deine? Woran spürst du, dass dich etwas festhält und dir etwas sagen will?

Räum‘ den Kopf auf statt die Wohnung.

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Das hört sich jetzt doch mal vielversprechend an. Lassen wir Byron Katie, die The Work kreiert hat, zu Wort kommen.

„Die ganze Welt wird Ihnen sagen, Sie sollten nicht schlampig sein. Das ist unsere Religion. Doch so sehr uns die Vorstellung »Ich sollte nicht schlampig sein« auch straft, Erfolg ist ihr nicht beschieden. Ein schlampiger Geist führt ein schlampiges Leben. Es ist hoffnungslos, wenn Sie versuchen, Ihre Wohnung, Ihr Büro, Ihren Schreibtisch aufzuräumen. Aber wenn Sie Ihr Denken aufräumen, bleiben Ihr Büro und Ihre Wohnung mühelos sauber. Sie arbeiten an Ihrem Geist, und Ihr Leben wandelt sich.“ (Byron Katie – Arbeit und Geld).

Schau‘ dich um. Das, was du siehst, ist ein Abbild deines Inneren. Bist du klar im Kopf und in deinen Gedanken, wirst du mühelos den ersten Schritt Richtung Ordnung gehen und auch kein Problem damit haben, diesen erfreulichen Zustand zu erhalten.

Das ist der Grund, weshalb ich das Aufräumen vor Ort mit dem Aufräumen im Kopf – The Work – so erfolgreich kombiniere. Zuerst muss der Gerümpel aus deinen Gedanken verschwinden, der Nebel lichtet sich und du weisst plötzlich sehr genau, wo es für dich lang geht.

Für Menschen, die gerne aufgeräumter wären, jedoch lieber keinen Coach in ihren eigenen vier Wänden möchten oder nicht die Möglichkeit haben, einen externen Berater an ihren Arbeitsplatz einzuladen, für die funktioniert das Coaching perfekt übers Telefon.

Dein Glück liegt einen Gedanken entfernt.