Erfrischendes Experiment an einem heissen Tag

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Wow, schon wieder liegt ein wundervoll-sonniger und heisser Tag vor uns, was für ein Geschenk! Geniesst du es auch so, bereits früh am Morgen von der Wärme umarmt zu werden, wenn du den ersten Schritt nach Draussen machst? Die Sonne blinzelt dir zu, Jacke und Schirm bleiben im Schrank. Luftig gekleidet geht‘s raus in den Garten, in die Stadt oder zur Arbeit. Draussen essen, durchatmen, Sommer pur!

Ans Aufräumen denkst du dabei wohl zuletzt, stimmt‘s? Genau, wenn‘s dann kühler ist, wenn das Timing stimmt und wenn überhaupt alles zusammenpasst, wirst du es anpacken, bestimmt! Ja, so geht das oft wochen- und monatelang, wenn nicht über Jahre. Das volllgepackte Zimmer, die Gerümpelecke bewegen sich keinen Millimeter, jedenfalls nicht in eine gute Richtung.

Je mehr Sachen bereits herumliegen, desto kleiner ist die Hemmschwelle, noch was hinzulegen. 

Und ich kann gut verstehen, dass du heute bei 30 Grad am Schatten keinen Bock auf Ausmisten hast. Jede Bewegung treibt einem den Schweiss auf die Stirn! Bist du bereit für ein Experiment, das dir garantiert keinen Hitzeschub beschert? Wie wäre es, wenn du nächstes Mal, wenn du den Gedanken hast: „Ich muss endlich aufräumen!“ das Wörtchen muss ersetzt durch ich kann, darf oder will? Auch wenn du dich dabei keinen Millimeter in die Richtung deiner Unordnung bewegst, schau‘ mal, was es für einen Unterschied macht.

 

Wo darf die Reise denn hin gehen?

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Wie weit ist weit genug? Träumst du davon, alles hinter dir zu lassen, für ein paar Wochen zu verreisen, an einen Ort, wo dich keiner kennt? Wo alle deine Probleme auf ein Minimass zusammenschrumpfen? Dich weder Mann noch Arbeitskollegen nerven, du einfach deine Ruhe hast?

Liest sich nicht schlecht. Funktioniert es auch? Meine mutige Aktion beschränkte sich vor Jahren darauf, ein paar Tage alleine zu verreisen und ich merkte, wie alleine ich mich mit mir fühlen kann. Das machte mich noch trauriger als gemeinsam in der Beziehung einsam zu sein. Sicher hast du den Spruch „Man nimmt sich immer mit“ schon gehört. Er sollte sich bewahrheiten. Ich schien ganz einfach nicht fürs Alleinsein geschaffen.

Wenn mir der Sinn danach stand, war ich nie lange alleine. Ich wollte unbedingt zu jemandem gehören. Und wie es so kommt, ich geriet immer an sehr eigenständige Männer, die sehr gut für sich schauen konnten und ihren Urlaub total genossen. Statt kundzutun, dass mir langweilig ist oder dass ich mir das etwas anders vorgestellt hatte, verkrümelte ich mich in meine Innenwelt und träumte den schönen Traum weiter.

Es blieb mir nichts anderes übrig, als zu lernen, für mich da zu sein, wenn meine Begleiter keine Anstalten machten, diesen Job zu übernehmen. Und für jemanden, der so verwöhnt und umhätschelt aufgewachsen ist wie ich, ein hartes Los.

Und heute? Ja, immer mal wieder tappe ich voll in mein Prinzessinen-Näpfchen, fühle mich vernachlässigt und unbedeutend. Und erlaube mir, zu wählen. Will ich weiter in meinem Sumpf herum dümpeln oder wechsle ich die Spur? Ja, immer häufiger entscheide ich mich für den Spurwechsel, auf die Überholspur notabene. Manchmal auch für den mentalen „Pannenstreifen“, wo ich die „Warnblinker“ setze, herunterfahre und spüre, was ich genau in dem Moment für mich tun kann.

Atmen ist ein guter Tipp, bewusst atmen und darauf vertrauen, dass sich alles in meinem Inneren ordnet. Weil alle Antworten schon da sind. Und wenn ich die Ohren auf die Frequenz „innen“ ausrichte, kann ich sie hören.

Kann mal bitte jemand Stopp sagen?

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Hättest du gerne einen Knopf, den du drücken kannst, wenn deine Gedanken sich unaufhörlich drehen und dir das Leben zur Hölle machen?

Drehst du am Rad und findest den Ausstieg nicht? Ging es dir gerade noch ganz gut und plötzlich, wie aus heiterem Himmel, ist das ungute Gefühl wieder da und zieht dich herunter?

Du bist nicht deine Gedanken. Dein Verstand hat nur eine Referenz, die Vergangenheit. Doch du bist sehr viel mehr, als das was du über dich denkst.

Negative Gedanken sind eine schlechte Gewohnheit und lassen sich umlenken – und ich rede jetzt nicht von der rosaroten Brille.

Gib dir selber täglich die Chance, die beste Version von dir zu werden. Aufräumen beginnt im Kopf!

Schmerz, sei willkommen!

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Wenn ich mal wieder an einem Problem rum“gnage“, wie wir Schweizer sagen, also es hin- und herwälze, es mir körperliche Schmerzen bereitet, daran zu denken und selbst es zu verdrängen, tut weh, dann erinnere ich mich an eine Methode, die mir ein früherer Coach mal gezeigt hat.

Das Erstaunliche daran ist, dass ich dieses Tool zwar schon seit Jahren in meinem Fundus weiss, jedoch nicht den Mut hatte, es anzuwenden. Nach dem Motto: Wenn ich das mache, wird der Schmerz ja noch viel präsenter, wer weiss, was da hoch kommt und ob ich damit umgehen kann. Da war wohl mein noch mehr Schmerz vermeiden-Programm ganz fleissig, nur leider nicht effektiv.

Und drum habe ich es dann einfach mal probiert und möchte dich an meiner Erfahrung teilhaben lassen. Ich bin ein Bildermensch. Kaum schliesse ich die Augen, fliegen bunte Fetzen an mir vorbei. Zuerst einmal liess ich diese wild durcheinander gleiten, ohne sie aufzuhalten. Dann konzentrierte ich mich auf das Thema, das so weh tat. Atmete immer wieder tief ein und aus und liess es zu, dass sich der Schmerz ausbreitete, so weit, wie er halt Platz brauchte. Merkte, dass ich immer wieder den Atem anhielt – und schnaufte ruhig und konzentriert weiter. Der Schmerz kam wellenförmig, überrollte mich und zog sich ebenso rasch wieder zurück. Wenn ich fürchtete, mich darin zu verlieren, atmete ich speziell intensiv in mein Herz und spürte und spürte und spürte.

Es kostete mich einigen Mut, das zu probieren. Und es hat sich gelohnt. Verdränge oder schiebe ich den Schmerz, das Thema weg, kommt es immer wieder. Das kennst du vielleicht auch. Und mit dieser sanften Methode lasse ich ihm den Platz, den er braucht, widme ihm meine ganze Energie und Aufmerksamkeit. Und ich staunte selber: Er war weg. Und ich noch da. 🙂

Manchmal kehrt er zurück, dann drehen wir gemeinsam noch eine Ehrenrunde. ❤ Und ganz oft weiss ich nicht, was das ungute Gefühl ausgelöst hat, egal. Einfach atmen, rein spüren, mir Zeit dafür nehmen. Ich brauche nicht nachzudenken, nichts aufzuschreiben, alles ist in mir, was ich zur Heilung brauche.

Ich habe verstanden, dass er mir nichts Böses will. Er ist wie die rote Lampe am Armaturenbrett des Autos – ein Warnhinweis. Seither mache ich das unmittelbar, wenn ich ein bohrendes Gefühl in der Brustgegend oder einen Anflug von Übelkeit verspüre.

Das sind meine Symptome, welches sind deine? Woran spürst du, dass dich etwas festhält und dir etwas sagen will?

Räum‘ den Kopf auf statt die Wohnung.

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Das hört sich jetzt doch mal vielversprechend an. Lassen wir Byron Katie, die The Work kreiert hat, zu Wort kommen.

„Die ganze Welt wird Ihnen sagen, Sie sollten nicht schlampig sein. Das ist unsere Religion. Doch so sehr uns die Vorstellung »Ich sollte nicht schlampig sein« auch straft, Erfolg ist ihr nicht beschieden. Ein schlampiger Geist führt ein schlampiges Leben. Es ist hoffnungslos, wenn Sie versuchen, Ihre Wohnung, Ihr Büro, Ihren Schreibtisch aufzuräumen. Aber wenn Sie Ihr Denken aufräumen, bleiben Ihr Büro und Ihre Wohnung mühelos sauber. Sie arbeiten an Ihrem Geist, und Ihr Leben wandelt sich.“ (Byron Katie – Arbeit und Geld).

Schau‘ dich um. Das, was du siehst, ist ein Abbild deines Inneren. Bist du klar im Kopf und in deinen Gedanken, wirst du mühelos den ersten Schritt Richtung Ordnung gehen und auch kein Problem damit haben, diesen erfreulichen Zustand zu erhalten.

Das ist der Grund, weshalb ich das Aufräumen vor Ort mit dem Aufräumen im Kopf – The Work – so erfolgreich kombiniere. Zuerst muss der Gerümpel aus deinen Gedanken verschwinden, der Nebel lichtet sich und du weisst plötzlich sehr genau, wo es für dich lang geht.

Für Menschen, die gerne aufgeräumter wären, jedoch lieber keinen Coach in ihren eigenen vier Wänden möchten oder nicht die Möglichkeit haben, einen externen Berater an ihren Arbeitsplatz einzuladen, für die funktioniert das Coaching perfekt übers Telefon.

Dein Glück liegt einen Gedanken entfernt.

Wenn der Körper hartnäckig bleibt.

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Seit 30 Jahren leide ich mehr oder weniger häufig an starken Erkältungen. Vor den Ferien waren es zwei, in den Ferien eine und ich bin jetzt noch nicht ganz gesund. Dazu kommt, dass ich – egal, welches Medikament ich aus der Homöopathie, Schulmedizin, Spagyrik etc. wähle – spätestens nach drei Tagen einen starken Ausschlag mit extremem Juckreiz bekomme. Genau in dem Moment, wo die stärksten Symptome, nämlich das Kopfweh von den Nebenhöhlen kommt. Das zwingt mich, das Medikament abzusetzen, obwohl ich noch lange nicht gesund bin. Ich habe wohl alles ausprobiert, was es auf diesem Planeten gibt und gefühlte 30 Therapeuten und Ärzte besucht.

Heute morgen liess ich mich mit The Work begleiten durch meine Überzeugung „Mein Körper sollte merken, dass ich es gut mit ihm meine.“ Und mir wurde nach nur einer Stunde bewusst, dass ich stur immer das Gleiche probiere und mir neue Ergebnisse erhoffe. Am liebsten mag ich Homöopathie und Spagyrik, da kann ich alle halbe Stunde ein Kügeli/Spraystoss nehmen und habe vermeintlich die Kontrolle über meine Krankheit. Und erkannt, dass ich es nicht wirklich gut meine mit meinem Körper und er das auch nicht merken kann, denn ich mache einen Deal mit ihm: Ich nehme jetzt xy für so lange und dann bitte sei wieder gesund. Das kann nicht funktionieren. Kontrolle und Dosieren sind meine grossen Lebensthemen.

Ich werde mir künftig jeden Tag eine gewisse Ruhezeit (1 h scheint mir schon ewig) gönnen – denn das ist es, was mein (!) Körper braucht und nicht nonstop-Berieselung bis zum Umfallen. Weil sonst holt er sich die Ruhe auf drastischere Weise, nämlich es haut mich eine Woche am Stück ins Bett. Und sollte ich wieder Symptome spüren, werde ich die Medi sanfter dosieren, z.B. 3 x pro Tag statt jede Stunde oder da die Erkältung (nach bisheriger Erfahrung) rund eine Woche gedauert hat, sogar den Mut finden, nur mit Inhalieren, Salzwassergurgeln, warmen Bädern, Nasendusche und Tee auszukommen. Davon gibt’s garantiert keine allergische Reaktion. 

Der Körper hat die Tendenz, wenn wir nicht achtsam sind, seine Symptome zu verstärken – so arg, bis wir gar nicht mehr anders können, als auf ihn zu hören.

Warum dein Körper keine Heilung braucht.

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Nun hatte es mich nach langer Zeit wieder mal erwischt. Die Grippe umarmte mich leidenschaftlich und scheinbar endlos. 

Ich durchlief verschiedene Stadien dieser – wie schon hinlänglich erfahren – rund sieben Tage dauernden Odyssee. Zuerst die Verdrängung: Nö, das wird schon nicht so schlimm, das ist nur ein Schnupfen. Dann die Erkenntnisphase: Oh weh, es ist doch ärger als befürchtet. Dann die Ok-ich-ergebe-mich-Phase: Da ging gar nichts mehr, meine Kopfschmerzen schienen kein Ende mehr zu nehmen und meine Gedanken spielten verrückt und erzählten mir tatsächlich, das würde nie mehr bessern. Besonders wirksam in Kombination mit der Warum-immer-ich?-Phase.

Und genau so gestaltete sich mein Medikamenten-Cocktail: Zuerst allopathische Grippemittel, die das Schlimmste verhindern sollten und es nicht taten. Dann Spagyrik, für den sanften Teil in mir und Inhalieren. Als die Kopfschmerzen immer ärger böser wurden (erstaunlich, dass etwas, das sich Höhle nennt, so schmerzen kann), waren die drei Tage, an denen ich allergiefrei Medis einnehmen kann, vorüber und ich hatte kein Kontigent mehr an Schmerzmitteln, die ich mir ohne roten Ausschlag auf dem Bauch und nicht endendem Juckreiz reinwerfen konnte.

Tja, wie weiter? Ich war arg im Stress. Obwohl ich krank war und Ruhe und Erholung brauchte, plagte ich mich damit, was ich ausprobieren sollte, surfte, befragte Facebook und den Rest der virtuellen Welt. 

Irgendwann nahm ich eins von Byron Katies Büchern zur Hand und las: „Wir haben seit Generationen versucht, unsere Körper zu heilen und sie werden noch immer krank, alt und verseucht. Kein Körper wurde letztendlich je geheilt. Es geht ausschliesslich darum, den Verstand zu heilen. Deine Krankheiten und Organe ängstigen dich, damit du deine Gedanken über sie hinterfragen kannst. Das ist das Ende der Verwirrung und bedeutet Freiheit von der Identifikation mit dem Körper.“

Es geht ausschliesslich darum, den Verstand zu heilen … Wenn ich mir anschaute, mit was für Gedanken ich mich die vergangenen Tage auf Trab gehalten hatte, stimmte das tatsächlich. Was da abging, vor allem nachts, wenn ich nicht schlafen konnte, war filmreif – Horror pur. Ich drohte meinem Körper, er solle ja nicht krank werden. Und als er es wurde, hetzte ich ihn und schrieb ihm vor, bis wann ich wieder gesund sein wollte.

Wenn ich ja eh eine Woche krank bin – und auch das ist nur ein Glaubenssatz, der natürlich aus meiner jahrzehntelangen „Erfahrung“ mit Erkältungen entstanden ist – kann ich die Medis auch weglassen und mir Ruhe gönnen, meinen Spagyrikspray nehmen (einen und nicht drei parallel), Tee trinken, meine neue Nasendusche ausprobieren, Inhalieren – alles sanfte Methoden, die mir gut tun. Und wenn ich das Kopfweh doch noch kriegen sollte, habe ich ja noch die Schmerztabletten im Köcher. 

Und mein Verstand hat sensationelle Arbeit geleistet, er hat mich nämlich nur an die Sequenzen erinnert, die mein negatives Bild unterstützt haben. Es stimmt nämlich gar nicht, habe ich mit der Work herausgefunden, jedenfalls nicht so absolut, wie ich es mir seit langem erzähle:

  • Ich bin entweder gesund oder krank. 
    Ich fühlte mich schon ein paar Tage vorher müde. Und ignorierte es.
  • Am Schluss der Erkältung kriege ich immer schlimmen Husten. 
    Ein bisschen Husten habe ich, ja. Nicht weiter tragisch.
  • Diese Schmerzen gehen nie mehr vorbei.
    Nach zwei Tagen und Nächten waren sie weg, wie früher schon.

Und als ich realisiere, wie unfreundlich ich mit mir umgegangen war, wo mein Körper mich doch so gebraucht hätte und mir etwas mitteilen wollte, war ich wieder dankbar dafür, dass es mir so oft so gut geht. Und versuchte nicht mehr, das Kranksein bzw. meinen Körper als etwas ausserhalb von mir anzusehen, das (gerade) nicht zu mir gehört.

Und erfreut darüber, dass ich dennoch sanfter als früher zu mir bin. Da hatte ich nämlich Homöopathie aus der Drogerie, die ich alle 15 Minuten nehmen sollte, bis es bessert. Für Perfektionisten ein Grauen: Ich wollte es doch so gut machen und ganz schnell gesund werden und stellte die Eieruhr, alle 15 Minuten aufs Neue. Und mein Körper war so müde und hätte so gerne nur geschlafen …

Das Hotel Mama sucht den Ausstieg.

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Tja, da stand ich nun, mitten in der blank geputzten Küche meiner Kundin. Ich sah einige Papierfetzen herumliegen und suchte mit den Augen unauffällig nach dem angekündigten Chaos, das es aufzuräumen galt. Wenn ich den Hals etwas streckte, erblickte ich einen weiteren Papierstapel.

Es erinnerte mich an einen früheren Einsatz, wo ich in ein vermeintliches Tohuwabohu gerufen wurde, um vor Ort festzustellen, dass die Wohnung tiptop aufgeräumt und geputzt war. Leider wusste ich damals noch nichts vom mentalen Aufräumen, sonst hätte ich mich mit der Dame an den Tisch gesetzt, um mit ihr die Gedanken, die offensichtlich mit der Realität wenig gemeinsam hatten, zu überprüfen. Aber zurück zu meinem ersten Beispiel:

Die Kundin arbeitete halbtags und hatte eine Familie mit zwei erwachsenen Söhnen und einem Ehemann. Sie schwärmte davon, mal endlich etwas Zeit für sich zu haben. Auf meine Frage, was sie denn davon abhalten würde, zählte sie mir alle ihre Pflichten auf. Die drei Herren der Schöpfung waren erwartungsgemäss nicht eingebunden ins Haushaltprogramm, die seien ja alle am Arbeiten tagsüber und hätten extrem strenge Jobs. Und keine Zeit, um eine Zeitung oder die Werbeprospekte, die von den diversen Discountern ins Haus flatterten, anzuschauen. Und da sie nicht wollte, dass diese etwas verpassen, übernahm sie diese Arbeit, schnitt liebevoll Aktionen aus, malte sie mit dem Leuchtmarker an und überraschte die Familie mit ihren Aufmerksamkeiten. Leider kam dies je länger je mehr nicht mehr so gut an, die Jungen waren eher genervt bzw. wenn sie ein Angebot gut fanden, hatten sie natürlich keine Zeit, um diese Besorgung zu erledigen – also übernahm die Mutter dies gleich mit.

Es ging so weit, dass die für ihren jüngsten Sohn die Zigarettenaktionen ausschnitt, damit er die einmalige Chance nicht verpasste, fünf Franken pro Stange Zigi zu sparen. Ich sagte zur ihr, sie sei die erste Mutter, die es gut finde, dass ihr Teenie raucht. Sie schaute mich erstaunt an und fragte mich, wie ich denn darauf kommen würde. Selbstverständlich sei sie total dagegen, dass er rauche. Auf meine Rückfrage, weshalb sie ihn dann noch aktiv darauf aufmerksam machen würde und meinen Tipp hin, sie solle jetzt bitte nicht sagen „er rauche ja sowieso“, wurde sie sehr still. 

Und dann machten wir The Work. Statt im tatsächlich ziemlich strub aussehenden Büro Papier zu sortieren, machten wir Ordnung in ihrem Kopf. Denn sie sah plötzlich sehr verlassen und unglücklich aus. Und das war ja nicht die Idee. Ich schaute sie liebevoll an und fragte sie, ob sie Lust hätte auf ein kleines Experiment. Darauf hin fragte ich sie, was das Schlimmste sei, was passieren könnte, wenn sie diese Art von Dienstleistungen einstellen würde bzw. ihrer Family mitteilen würde, sie hätte künftig keine Zeit mehr dafür und sie sollten die Prospekte bitte selber durchsehen.

Sie zählte Dinge auf wie: Ich bin für nichts mehr gut. Ich bin überflüssig. Sie ziehen aus und nehmen sich eine eigene Wohnung. Ich werde nicht mehr gebraucht. Sie sind wütend auf mich. Sie denken, ich hätte Wichtigeres zu tun, als für die Familie dazusein. Wir haben keinen Gesprächsstoff mehr am Mittagstisch. Mein Mann denkt, ich sei jetzt auch eine von diesen modernen Frauen, die sich für alles zu schön sind und Flausen im Kopf haben … Und viele Sätze mehr.

Erstaunt es noch jemanden, dass diese dynamische, attraktive Frau im besten Alter buchstäblich keine Zeit für sich finden durfte und sich nonstop nützlich machen musste? Mich nicht. Nach der Work startete sie ganz aufgeregt mit 15 Minuten pro Nachmittag – für sich …

Das ist genau, was ich dir aufzeigen möchte. Das Aufräumen war nicht das wirkliche Problem. So lange dieser Mensch seine Gedanken glaubt, wird ihn sein Unterbewusstsein blockieren und es nicht zulassen, dass er ein ganz kleines bisschen Freiheit schnuppert. 

Was möchtest du schon so lange gerne tun und es passiert ganz einfach nie?

Kriegst du die Schreckensbilder nicht mehr aus deinem Kopf?

abstract-19141_960_720So geht es mir auch nach dem gestrigen Ereignis auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, der 12 Tote und 48 Verletzte gefordert hat. Was ich in solchen Augenblicken tue? Ich schaue mir meine Gedanken dazu an. Das ist mein persönlicher Beitrag zum Frieden in mir. Dem einzigen Ort, wo ich im Augenblick etwas tun kann. Wie du das machen kannst, zeige ich dir gerne am Telefon oder über Skype. Schick‘ mir eine Message. Aus aktuellem Anlass schenke ich dir dazu im Dezember eine Stunde The Work.

Was ich dir damit aufzeigen möchte, ist die Bandbreite von Themen, die mit The Work angeschaut werden können. Es ist für jedes Thema geeignet, das dich stresst. Und in den Umkehrungen meiner Gedanken durfte ich meine eigene Gewaltbereitschaft entdecken …

Video

Mein Hund nervt.

Dank The Work of Byron Katie innert Minuten entspannt. Ein praktisches Beispiel vom heutigen Hundespaziergang und meinem Stress mit dem 11-jährigen Cairn Terrier Kaylen, der es mal wieder so was von nicht eilig hatte …

Und beim nächsten Video warte ich mal ein paar Sekunden, bevor ich mit Sprechen anfange, damit ich die Grimasse vorne rausschneiden kann :-). Und nehme statt ipad das iphone, da wird die Qualität um Welten besser. 

∆ Aufgeräumt denken ∆

Was kaum jemand über mich weiss …

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Als Wunder (griechisch θαῦμα thauma) gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass es Verwunderung und Erstaunen auslöst. Es bezeichnet demnach allgemein etwas Erstaunliches und Außergewöhnliches. (Wikipedia)

In meiner Coachingausbildung hatten wir die Aufgabe aufzuschreiben, was andere auf keinen Fall über einen wissen dürften. Etwas, das uns so was von peinlich und unangenehm ist, uns beschämt, dass wir am liebsten nie wieder darüber nachdenken, geschweige denn jemandem davon erzählen möchten. 

Schon Einstein wusste, dass wenn sich andere Ergebnisse einstellen sollten, es neue Handlungen braucht. Was war naheliegender, als mit meiner eigenen Methode The Work das Thema anzuschauen. Und da es ziemlich kniffelig ist, sich selber an den Haaren aus dem berühmten Sumpf zu ziehen, überliess ich die Begleitung durch meine Geschichte, die Vorurteile über die nicht buchenden Kunden, das fehlende Geld, meine Schuldgefühle, weil ich es nicht auf die Reihe kriegte, egal, wie sehr ich mich angestrengt hatte, und vieles mehr einem versierten Kollegen. Ich investierte in mich selbst und startete eine Coachingserie, offen für alles, was dabei herauskommen sollte.

Und so viel ich schon an diesen Themen gearbeitet habe, es kommt immer wieder die Herkunftsfamilie zum Vorschein, und die hat allerhand zu bieten :-).

Aber ich wollte ja etwas zum Thema Wunder erzählen und was kaum jemand über mich weiss bzw. nach diesem Posting müsste es dann eher heissen wusste.

Vor einigen Jahren bemerkte ich, dass mein Gehör nachlässt, das ist sehr unangenehm und beängstigend, wenn frau noch nicht mal 50 ist. Ich habe es sehr lange verdrängt, bis ich eines Tages ein Referat vergeigt habe, da ich die Fragen der Zuhörenden nicht richtig verstand. Ok, einmal nachfragen ist ja drin, aber auch dann kamen nur Bruchstücke davon in meinem Hirn an. Ich gab dann irgendeine 08/15-Antwort, was ja gar nicht meine Art ist und auch meiner Kompetenz zu dem Thema keine Genüge tat. Und ein weiterer Effekt war, dass ich ohne Punkt und Komma redete, das Fragen stellen bis ans Ende herauszögerte und die armen Leute total zutextete. Es hätte eine meiner wertvollsten Referenzen werden können, doch das Feedback kam postwendend. Professionell, höflich und knallhart. Das war der Punkt, wo ich mich entschied, mich dem Problem zu stellen und mir Unterstützung zu holen.

Seit ich nun in der beschriebenen Coachingserie bin, fühlt sich nicht nur mein Business viel leichter und entspannter an, ich höre plötzlich Dinge, von denen ich nicht wusste, dass es sie gibt. Zum Beispiel haben wir eine antike Pendeluhr. Bevor die Stunde schlägt, macht sie ein kurzes Bimmelgeräusch, das habe ich gestern das erste Mal gehört. Oder meinen Wecker, der morgens im oberen Stockwerk läutet, weil ich ihn vergessen habe abzustellen. Bislang rief mein Schatz mir zu: „Du, dein Wecker läutet.“ Doch heute Morgen war er nicht da, der Schatz; ich stand in der Küche und hörte ein Geräusch – meinen Wecker!

Mir war schon länger klar, dass es für mich darum geht, nach innen zu hören – und genau das machen wir mit The Work. Und dass sich oft etwas in einem Bereich verändert, den wir gar nicht aktiv anschauen, wusste ich aus eigener Erfahrung auch. Doch es zu erleben zu einem Handicap, das ich schon so lange mein Eigen nenne und zu dem ich nicht mehr glaubte, dass ein Fortschritt (in die positive Richtung notabene) möglich wäre, das ist mein ganz persönliches WUNDER, das ich mit dir teilen möchte. ❤

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Wofür schämst du dich am meisten?

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Es liegen drei Tage Weiterbildung mit The Work of Byron Katie hinter mir – mit meinem geschätzten Kollegen, Markus Tauchmann, aus Zürich. Immer wieder faszinierend, was für ein Raum des Friedens und der Stille sich auftut mit The Work. In jedem einzelnen. Und wie schön, diesen Frieden mit mir ins Aussen zu tragen. Mein Wunsch für das Seminar war, mein Ur-Vertrauen wieder zu entdecken und zu stärken.

Es passierte mir in der Vergangenheit laufend, dass ich glaubte, andere wüssten besser, was für mich gut ist, als ich selbst. Endlich meinte ich, jemanden gefunden zu haben, der genau weiss, wie mein Weg, meine Berufung, meine Lebensaufgabe aussieht. Kennst du das auch?

The Work bringt  mich immer wieder dort hin zurück, wo ich hin gehöre, zu meinem Kern. Der meine innere Wahrheit beinhaltet und meine Antworten. Ich bin zutiefst dankbar, dass es diese Methode gibt. Wer soll der Experte für mein Leben sein, wenn nicht ich?

Gibt es ein Thema in deinem Leben, wofür du dich abgrundtief schämst, das du noch nie jemandem anvertraut hast? Vielleicht begleitet es dich seit Jahrzehnten und beeinflusst die Beziehung zu dir selber und anderen Menschen negativ, ohne dass du den Zusammenhang bisher erkennen konntest.

Weil du es nicht zulässt, darüber nachzudenken, weil es zu sehr weh tut. Und du nur immer die Resultate siehst, die überhaupt nicht so sind, wie du sie haben wolltest: Schon wieder den Job verloren, verlassen worden, an den falschen Mann geraten?

Du kannst es nicht ertragen, über bestimmte Themen zu reden oder darüber zu lesen? Du hast Angst, dass jemand entdeckt, wie klein und unbedeutend du dich hinter der auf Hochglanz polierten Fassade fühlst? Je mehr du dir den Kopf zermarterst, desto schlechter fühlst du dich? Ich habe etwas viel Besseres gefunden, als noch länger darüber nachzudenken – das tun wir eh schon die ganze Zeit – und unser Verstand ist mit seiner „Ich schau mal im Archiv nach, was ich zu dem Thema finde“-Mentalität nicht immer hilfreich. Er tut seinen Job, alles ok damit. Du findest dort Argumente, Erklärungen, Rechtfertigungen, die dir das Gefühl geben, im Recht zu sein. Das fühlt sich schon etwas besser an, doch versöhnt es dich wirklich mit dir und deiner Situation?

Egal, was dein Thema ist und auch wenn du noch nicht genau weisst, wie du es anpacken sollst, The Work bringt dich dort hin zurück, wo Antworten und Vergebung auf dich warten. Sanft und wirkungsvoll. Ich begleite dich auf deinem Weg, spanne das Netz aus The Work, das dich auffängt und trägt. 

Und ja, mein Seminarwunsch hat sich ganz entspannt erfüllt. 

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4 Fragen und einfache Umkehrungen befreien dich augenblicklich von Stress.

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Oder um es mit einem Screenshot aus dem Erwachen Kongress von gestern Abend zu sagen:

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Ich erlebe es tagtäglich, wie ich innert Minuten entspannt und wieder offen bin für das Gegenüber und mich selbst. Selbstverständlich steht es mir frei, den früheren, anstrengenderen Weg zu gehen und noch lange in meinem persönlichen kleinen Drama zu verbleiben :-).

Ich wähle immer häufiger die Option The Work, die sich besser anfühlt und mein persönlicher Beitrag ist für Frieden in mir. Als Basis für ein kleines bisschen mehr Frieden in der Welt.

Riechst du den Schnee?

Weihnachten

Ok & zugegeben, ich bin etwas früh dran… Doch wenn es ein Fest nach deinem Gusto werden soll, ist Vorbereitung angesagt, frühzeitige Vorbereitung. Nein, ich meine jetzt nicht hektisch Betty Bossi-Magazine durchblättern oder im Internet bei Chefkoch das Weihnachtsmenü studieren.

Guck doch mal für dich, wie das Fest sein sollte, damit du happy bist. Falls du nämlich lieber in der Karibik wärest als am heimischen Herd, kannst du bereits buchen und in Ruhe ein super sexy Bikini kaufen. Und natürlich dauert so auch die Vorfreude länger!

Es ist Weihnachten, da sind alle Wünsche erlaubt. Und ob es wirklich das ist, was du dir wünschst oder ob dir nur deine stressigen Gedanken im Wege stehen, finden wir gemeinsam heraus.

Ich weiss von Fällen, wo es reichte, den stressigsten Satz zu worken – und plötzlich war das Weihnachtsfest erträglich, ja sogar ein Genuss. Vielleicht, weil du checkst, dass du nicht alles alleine leisten musst oder dir wirklich eine kleine Auszeit (einen halben Tag für dich alleine) gönnst. Wie du das ohne schlechtes Gewissen hinkriegst, verrät dir The Work. Lass‘ dich überraschen.

Und keine Bange, The Work nimmt es selbst mit den zähesten Schwiegermüttern auf. 🙂

Gottesfürchtig & sexy soll sie sein!

Sex

Das hat mein Vater vor Jahrzehnten in einem Bekanntschaftsinserat unter der Rubrik „Er sucht Sie“ aufgeschnappt. Und da wären wir doch wieder voll im Trend. Sex ist eines der grossen Tabuthemen und kaum zu einem anderen haben wir so hohe Ansprüche – an uns selbst und den anderen. Erzeugen Druck und das macht unglücklich; beide.

Was wir so alles gerne wären und hätten, welche Gipfel es zu erklimmen gilt, wie oft und wie lange es dauern soll. Die Sorge um die Figur. Die Stellung soll nicht nur orgasmusfreundlich sein, nein auch noch gut ausschauen, sexy wirken.

Was geht dir durch den Sinn, wenn du das obige Bild siehst und dich an dein letztes Mal erinnerst. Beliebt sind Überzeugungen wie:

  • Ohne vaginalen Orgasmus bin ich keine richtige Frau.
  • Hoffentlich schaut er nicht auf meine dicken Oberschenkel!
  • Ich habe es satt, ihm etwas vorzuspielen.
  • Mein früherer Partner hatte das viel besser drauf.
  • ….

Die Liste lässt sich beliebig ergänzen – und darauf möchte ich hinaus – hinterfragen. Geht uns nebst diesen unbewusst ablaufenden Gedanken noch die Wäsche durch den Kopf, die in 10 Minuten fertig sein wird, das Kind, das durch die Türe kommen könnte oder das Telefon, das läuten wird, na bravo! Und schon sind wir wieder voll weg von uns, hin zu den anderen, dem Umfeld, der Umgebung.

Hier findest du eine Anleitung, wie du The Work selber ausprobieren kannst, wenn du einen einzelnen Satz anschauen willst. Und falls du ein Arbeitsblatt ausfüllen magst und nicht weiterkommst, ich begleite dich gerne. Und egal, welche Methode du wählst, such dir zuerst eine ganz konkrete Situation, an die du dich gut erinnern kannst, darf auch gerne etwas zurückliegen, beantworte die Fragen immer aus diesem Moment heraus, die Umkehrungen ebenso.  Anfangs ist es oft einfacher, einen Satz zu nehmen, der sich auf die andere Person bezieht, es sind aber auch Ich-Aussagen möglich.

Viel Spass damit!

Hallo, hier spricht der Tod.

Tod

Ich habe eine sehr berührende Weiterbildung zum Thema Krankheit, Sterben, Tod besuchen dürfen und möchte dir im kleinsten Rahmen (du & ich) die Möglichkeit geben, ganz neue Erfahrungen rund um das Thema zu machen.

In einem VIP-Tagesseminar bei mir in Herisau hat es Platz für alles, was dich dazu beschäftigt, auch zu deinem eigenen Abschied nehmen, der Angst, einmal schwer krank zu werden. Oder das Leiden geliebter Menschen nicht auszuhalten. Preis pro Seminartag: 350 Franken.

Auszug aus meinem persönlichen Arbeitsblatt:

„Der Tod hat mir eine Familie genommen

Daraus wurde die Umkehrung

„Der Tod hat mir drei Familien geschenkt

Meine Ursprungsfamilie, bis meine Mutter starb, als ich 2 1/2 war, meine Grosseltern, bei denen ich bis 9 Jahre aufwuchs, und die dritte Familie, als mein Vater wieder heiratete.

Ich freue mich auf dich.

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Ich muss nur mein Denken aufräumen, alles andere ergibt sich von selbst.

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Also bei dem Betrag käme frau ins Grübeln :-).

Und doch, eine mögliche Erklärung, weshalb so viele Menschen, die aufgeräumter werden „sollten“ oder möchten, keine Unterstützung in Anspruch nehmen. Weil ihre Gedanken ihnen sagen, dass sie das eh nie schaffen. Und so lange sie das glauben, haben sie damit sogar Recht. Denn sie bestätigen sich laufend selbst. Du siehst und erlebst, was du glaubst. Murphy lässt grüssen.

Es hat etwas gedauert, Byron Katie. Danke für den kräftigen und erhellenden Schlag auf mein Hinterköpfchen. Nun macht meine Absicht, mit den Menschen die mentale Ebene zu entrümpeln, noch viel mehr Sinn.

Wenn du dein Denken hinterfragst, bedeutet das nicht, dass du anschliessend dauernd oder überhaupt aufräumst, doch dazu in einem späteren Artikel.

Einen wundervoll aufgeräumten Start in den Tag!

Wer bin ich ohne diesen Gedanken?

Ich liebe die Bücher von Byron Katie. Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Buch „Wer bin ich ohne diesen Gedanken“.

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Das Buch gibt’s auch als e-book für Kindle-Reader, ich mag diese Buchform sehr. Wusstest du, dass bei mir jedes Buch 30 Seiten Bonus bekommt, um mich zu begeistern? Falls nicht, habe ich es mit zwei Klicks gelöscht. Gefällt es mir, begleitet es mich auf meinem iphone auf Zugfahrten durch die ganze Schweiz, ohne an Gewicht aufzutragen, ich kann es nicht zuhause vergessen oder liegen lassen, es ist bei mir, diskret und zuverlässig für mich da. Kriegt keine Eselsohren, es schaut immer aus wie neu ;-).

Was mich die Demenz meiner Mutter lehrt.

Demenz

Kennst du das auch? Du startest voller Euphorie, gibst alles, legst dich so richtig ins Zeug – und es will einfach nicht klappen? Doch, es gibt sie, die Erfolgsmomente, dann spürst du tief in dir drin: Ja, ich packe es. Und dann kommt wieder so eine flaue Zeit, in der nichts so richtig zueinander passt, wo du dich neben den Schuhen und so richtig bäääähhh fühlst.

Genau so ist es mir ergangen, die letzten Wochen und Monate, als ich spürte, dass meine Berufung – das Arbeitsplatz- und AufräumCoaching – nicht mehr so richtig einschlägt, die Aufträge weniger werden und ich habe gekämpft wie eine Löwin, das kannst du mir glauben. An allen Schräubchen gedreht, die ich finden konnte, sofort und am liebsten zeitgleich. Und doch, es half nichts. Und wenn du mich fragst, woran es liegt? Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Offensichtlich ist die Zeit reif für Neues. Zum Beispiel mehr Sicherheit in Form einer Festanstellung.

Warum ich dir das erzähle? Weil ich viele Leute sagen hörte, bei meinem perfekten Leben sei es doch kein Wunder, dass ich glücklich sei. Berufung gefunden, sportlich, attraktiv, Idealgewicht, charmant und clever noch dazu. Ach ja, nicht zu vergessen, (endlich) den perfekten Partner gefunden. Was will frau mehr? Und während den letzten Wochen ist mir eines aufgefallen, dass ich, wenn’s bei mir nicht gut läuft, eines kaum mehr ertrage, die glücklich-perfekten-erfolgreichen-ich-habe-alles-im-Griff Freunde, die virtuellen und die echten. Und was ich am allerwenigsten mochte, war die perfekte Fassade, die ich selber aufrecht erhalten wollte. Um dann zum Rückzug zu blasen. Und wer mich kennt weiss, ich mache keine halben Sachen.

Was mich dann endgültig in die Knie gezwungen hat, war die Diagnose mittelschwere Demenz, mit der meine 83-jährige Mutter konfrontiert wurde. Und auch wir. Wir haben uns verschiedene Heime angeschaut, die eine 24 h-Stundenpflege anbieten und uns für das beste entschieden, aus unserer Sicht. Die Leiterin der vierten Organisation hat zu Beginn des Gesprächs etwas anders gemacht als alle anderen vor ihr: Sie hat uns Angehörige in den Mittelpunkt gestellt und gefragt, wie es uns in der Situation geht. Zuerst grosses Schweigen am Tisch, vier Menschen, die stark und kompetent im Leben stehen, sassen konsterniert da. Ich fand als erste meine Stimme wieder und sagte: „Wenn ich eine Stunde neben meiner schweigenden Mutter gesessen und in ihre trüben Augen gesehen habe, werde ich auf mich selber zurückgeworfen. Ich schaue auf die Uhr und frage mich, ob wirklich erst eine Stunde vergangen ist. Meine Hilflosigkeit treibt mir die Tränen in die Augen und ich bin wohl das erste Mal in meinem Leben wirklich ratlos, habe keine Kontrolle und auch keine Idee, wie es weitergehen soll. Das auszuhalten, ist das Schlimmste, was mir bisher passiert ist.“

Seit einigen Wochen ist meine Mutter im Heim. Ich hatte das Bild in mir von der alten Frau, die friedlich vor sich hindämmert und die sich in ihren wachen Momenten über meinen Besuch freut und erkennt, dass es keine andere Lösung gab, als sie in ein Heim zu geben. Weil sie Pflege braucht, mein Vater sonst keinen Schritt mehr alleine vors Haus kann, weil es in ihrer Welt nur eines gibt: 7 x 24 Stunden zusammen sein. Das war schon immer so. Und weil das einfach nicht geht, er am Rande der Erschöpfung diesen schweren Entscheid gemeinsam mit uns getroffen hat. Und wir uns gewünscht haben, dass etwas Ruhe einkehrt. Soweit zum Plan. Meine Mutter war eine leidenschaftliche Kämpferin, sie hat sich für alles eingesetzt, was ihr lieb war. Und statt dem zu folgen, was (vor allem für uns) das Einfachste gewesen wäre, tut sie alles andere. Sie wettert über die Pflegerinnen, weigert sich, von bestimmten Menschen angefasst zu werden, hadert mit ihrem Schicksal „Womit habe ich das verdient?“ und verabschiedet sich gar von ihrem Glauben, der sie ein Leben lang begleitet hat, um uns ins Gesicht zu werfen, dass sie so keine Lust mehr habe, zu leben.

Die erste Zeit war ich ganz einfach wütend auf sie, auf das, was sie sich herausnimmt, uns terrorisiert, uns nicht unser Leben leben lässt. Und ich versuchte, meinem Vater mit Vernunft beizukommen. Seit ein paar Tagen spüre ich, wie verzweifelt und unglücklich sie dort ist. Und wie unglücklich er ist. Am Montag hat er sie – wider besseren Wissens – mit nach Hause geholt und ihr das Versprechen abgenommen, dass sie wenn sie nachts zuhause bei ihm sein darf, tagsüber wieder ins Heim geht. Der Plan war gut, doch vielleicht hätte ich Hellseherin werden sollen. Bereits am zweiten Morgen hat sie sich geweigert, wieder hinzugehen. Und weisst du was, meine Wut ist einem anderen Gefühl gewichen: einem tiefen Mitgefühl für meine Mutter und meinen Vater. Und das macht mich auf der einen Seite noch hilfloser, scheint noch bedrohlicher und doch fühlt es sich gut an. Ich gestehe mir ein, dass ich jetzt wirklich keine Lösung mehr habe und dass ich überfordert bin mit der Situation. Und ich bitte eine höhere Instanz demütig um Unterstützung.

Nach wochenlanger Abstinenz von The Work of Byron Katie habe ich gestern Abend den Satz geworked: „Meine Mutter sollte uns endlich in Ruhe lassen!“. Wie könnte sie… Oder um bei Katie zu bleiben: Wenn ich so denken würde, wie sie denkt, würde ich genau das sagen, was sie sagt und so handeln, wie sie handelt. Und ich habe gemerkt, dass es niemandem hilft, wenn ich vor lauter Sorgen um Familie und Kontostand schlecht schlafe. Und so rapple ich mich auf, Schritt für Schritt – buchstäblich. Beim Joggen heute Morgen, bei einer Meditation von Veit Lindau, die mich in den Schlaf wiegt, bis ich früh morgens wieder erwache und dank der Meditation für mehr Mitgefühl wieder einschlafen darf, bis es wirklich Zeit ist, aufzustehen. Letztere Meditation war aus der aktuellen Flüchtlingsthematik heraus entstanden, sie nährt das eigene Herzzentrum und führt zu mehr Mitgefühl – auch für sich selbst, wo alles seinen Ursprung hat.

Und beim Joggen heute Morgen habe ich den Entschluss gefasst, mich in meinen Coachings auf das Aufräumen im Kopf zu konzentrieren. Denn egal, ob es um den Kleiderschrank oder den Papierstapel im Büro geht, es sind deine Gedanken darüber, die hilfreich oder störend dazu beitragen, wie das Ergebnis aussehen wird. Übrigens gilt das auch für alle anderen Themen des Lebens. Dafür habe ich eine neue Facebookseite geschaffen und freue mich über ein Like von dir.

Byron Katie live vom Sofa aus erleben.

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Wer keine Zeit oder Möglichkeit hatte, Byron Katie live in Europa (Zürich/Paris) zu erleben, kann sich über diesen Link für eine Plattform anmelden und bequem von zuhause aus gucken.

Ganze viele andere spannende Workhops, Meditationen und eine Plattform für Beziehungsthemen ist im Package enthalten.

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Viel Spass & Tiefgang wünsche ich.

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Byron Katie live auf Ihrem Bildschirm.

Am Mittwoch, 2. September 2015, von 19 bis 20 h (Schweizer Zeit), können Sie live dabei sein, wenn Byron Katie Fragen beantwortet zum Thema Arbeit & Geld. Hier geht’s zu den Detailinfos, die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist auch nicht nötig – einfach die Seite im obigen Link anklicken, kurz bevor es los geht. Viel Freude damit.

Und Sie wissen ja, Ihr Glück liegt einen Gedanken entfernt.

Eine Erkenntnis fürs Leben. 

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Ich schaue mir gerade den Livestream des Silent Retreat aus Engelberg mit Byron Katie und The Work an.

Mehr als 475 Menschen aus 26 Ländern sind vor Ort und noch viele mehr via Videoübertragung in 4 Sprachen auf der ganzen Welt. Ein aktiver Beitrag für Frieden in jedem Einzelnen von uns.

Byron Katie, live vor Ort während 4 Tagen, begleitet Menschen durch ihre Themen. Mein persönliches Highlight, das für alle Bereiche des Lebens so viel Leichtigkeit beinhaltet:

If your mind is clear you don’t need decisions. You are inspired.

Mylène Alt – der Personal Coach für Ihr Business & Zuhause

Wie die Pfeffermühle beinahe das Mittagessen ruinierte.

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The Work of Byron Katie lässt sich auf alle stressigen Situationen anwenden. Wir brauchen nicht auf den Supergau zu warten, das grosse Drama. Gerade alltägliche, vermeintlich harmlose Situationen lassen den Frieden fast auf Knopfdruck ins Wanken geraten. Mir geht es jedenfalls so. Wie gut, dass ich mein mentales Notfallköfferchen mit The Work drin immer bei mir habe.

Da hatte ich doch wieder mal etwas richtig Feines gekocht, freute mich auf meinen Schatz und konnte es kaum erwarten, dass er nach Hause kommt. Pünktlich um 12.15 h hörte ich ihn den Schlüssel drehen und er wurde von mir entsprechend stürmisch begrüsst.

Feierlich tischte ich meine neue Kreation auf. Dass er Pfeffer mag, ist ein offenes Geheimnis. Was er noch viel lieber mag, ist ganz viel Pfeffer. Und so verschwand mein Kunstwerk nach ein paar beherzten Drehungen an der Pfeffermühle unter selbigem. Meine Euphorie schwand mit jeder Handbewegung und wich blankem Entsetzen. Er schaute mich an und meinte: „Ist etwas?“ „Öhhh, …. nein, nein, alles ok“, erwiderte ich wohl wenig überzeugend. „Ist es wegen dem Pfeffer?, fragte er zurück. „Ja“ sagte ich kleinlaut. „Aber es ist schon gut, ich werde es anschliessend worken.“

Er strahlte mich an und fragte: „Ach, dann brauchen wir das jetzt nicht zu diskutieren? En Guete!“ und genoss sein Menü in vollen Zügen. Mir war der Appetit vergangen und ich setzte mich, nachdem er gegangen war, hin und workte die Situation, suchte den stimmig-stressigen Satz. „Dani sollte nicht so viel Pfeffer auf sein Essen schmeissen“, war zu lau. Ich schloss die Augen, stellte mir die Situation nochmals vor und spürte eine Wut in mir. „Dani versaut mein Essen“ schoss es mir wie ein Pfeil durch den Kopf. Und den Satz knöpfte ich mir vor und untersuchte ihn mit den 4 Fragen von The Work.

Dani versaut mein Essen.

Ist das wahr? Ja

Kann ich mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist? Ja

Wie reagiere ich, was passiert, wenn ich den Gedanken glaube? 
Ich bin genervt, ja sogar wütend, mein Bauch zieht sich zusammen, ich beobachte Dani, spüre wie mein Stresspegel steigt. Ich fühle mich als Köchin überhaupt nicht wahrgenommen, frage mich, was ich hier überhaupt mache. Es macht mich traurig. Mir vergeht der Appetit.

Wer wäre ich in der selben Situation ohne den Gedanken? 
Ich würde die Entscheidung ihm überlassen, mich nicht einmischen, ich könnte mein Essen geniessen.

Umkehrung zum Gegenteil – Dani versaut mein Essen nicht.
– Offensichtlich schmeckt es ihm so.
– Er streut den Pfeffer über sein Essen, nicht über meins.

Umkehrung zu mir selber – Ich versaue mir mein Essen.
– Indem ich mich auf ihn konzentriere, wird mein Essen kalt.
– Ja, mir ist der Appetit nämlich total vergangen.

Umkehrung zur anderen Person: Ich versaue Dani sein Essen.
– Zumindest habe ich ihn unterbrochen.
– Ich kritisiere ihn, wenn auch mit Blicken und dem nicht überzeugenden Tonfall.

Als er abends heimkam, erzählte ich ihm von meiner Work und war ganz entspannt zu dem Thema. „Ich hätte einen Vorschlag“, warf ich fröhlich ein. Er guckte mich neugierig an. „Angenommen, ich koche etwas, das du noch nie gegessen hast. Wie wäre es, wenn du es zuerst probieren würdest. Und erst nachher Pfeffer darüber gibst?“ Er dachte kurz nach und erwiderte: „Klar, das mache ich.“ Und so ist es heute noch. Manchmal lachen wir gemeinsam, wenn ich trotz bester Vorsätze schief gucke. Letzthin meinte er sogar, er bräuchte heute gar keinen Pfeffer.

Spannend, was der Alltag so für uns bereit hält. Und ent-spannend, wenn ich mich innerhalb kürzester Zeit mit The Work vom Stress befreien lasse. Haben Sie auch so „typische“ Stressmomente, auf die Sie gerne verzichten könnten?

Mylène Alt – der Personal Coach für Ihr Business & Zuhause

Warum The Work mein Lieblingstool ist.

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Im Gespräch mit einer Freundin letzte Woche wurde mir schlagartig bewusst, was ich an The Work of Byron Katie so schätze und mag. Ich habe viele verschiedene Methoden erlernt und angewendet – und The Work ist die einzige, bei der ich geblieben bin. Sie hilft mir und anderen zu neuen Perspektiven.

Und sie ist das Tool, bei dem ich als Coach ganz bei mir bleibe, den Prozess, den mein Gegenüber durchläuft, nicht „störe“ mit eigenen Ideen, Gedanken, die vielleicht passen – oder auch nicht. Denn auch wenn sie sich noch so gut anhören, es sind meine und basieren auf dem, was ich erlebt habe, meiner Erfahrung und meiner Wahrnehmung. Was The Work möchte, ist dem Klienten die ganze Freiheit, den Raum zu lassen, um seine eigenen Ideen/Impulse zu seinem Thema zu finden.

Und seien wir mal ehrlich, wie viele Selbsthilfebücher haben Sie schon gelesen, und sind noch immer nicht weiter? Bei mir waren es gefühlte 1000. Und am Ende des Buches dachte ich: „Ok, und was mache ich jetzt damit?“. Beim Mentalen Stressmanagement nach The Work suchen und finden Sie dort, wo die Antworten bereits auf Sie warten – in Ihrem Inneren.

BüroProjekt Mylène Alt 
Ihr Arbeitsplatz- und Aufräumcoach 
für die ganze Schweiz und dank skype grenzenlos buchbar.

1 x Gedanken waschen, bitte!

 

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Stellen Sie sich The Work wie eine Waschmaschine vor. Auch hier haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Programmen = Themen.

Möchten Sie ein privates Thema von schmerzhaften, belastenden Gedanken befreien? Liegt Ihnen eine unerfreuliche Besprechung mit dem Chef auf dem Magen? Oder wissen Sie nicht so recht, in welche Richtung Ihr Leben gehen soll?

Sind Sie offen dafür, die Antworten zu hören, die Ihr Innerstes schon immer für Sie bereit hält? Vier Fragen und ein paar Umkehrungen später wissen Sie mehr und bekommen eine andere Sichtweise auf Ihre Situation.

Wann nehmen Sie sich eine Stunde Zeit – für sich?

BüroProjekt Mylène Alt
Ihr Arbeitsplatz- und Aufräumcoach für die ganze Schweiz und dank skype grenzenlos buchbar.