Falls du lieber hörst als guckst.

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Vielleicht hast du in meinem Blog entdeckt, dass ich ein paar Videos aufgenommen habe zum Thema Aufräumen. Falls du lieber zuhörst als das bewegte Bild zu betrachten, neu gibt es meine Texte auch als Podcast.

Damit du nichts verpasst, gibt’s hier die Möglichkeit, meinen SoundCloud-Kanal zu abonnieren. Viel Spass beim Zuhören.

Und ich freue ich auf deinen Kommentar. Zu welchem Themen möchtest mehr von mir hören?

8 Jahre AufräumCoach

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Danke, BüroProjekt, du bist und bleibst meine Passion.

Am 17. März 2009 gestartet als scheue Idee und in der Zeit so viele Menschen aus über 50 Branchen glücklich gemacht und sie dabei unterstützt, ihr Zuhause wieder in ein Daheim zu verwandeln, Arbeitsplätze zu schaffen, an die man sich morgens mit Freude hinsetzt und ganz viele aufgeräumte Köpfe & Gedanken, die Klarheit und damit ihren Weg durchs Leben mit mehr Leichtigkeit gefunden haben.

Ich bin stolz auf dich und mich.

 

You will stumble.

You will fall and bruise yourself.
You will feel like giving up.
The path won’t always seem clear.

But remember, friend:
You are forever on the path.

Losing the path is part of the path.
Forgetting the path is part of the path.

Your true path cannot be lost.
Your true path is wherever YOU are!

(Jeff Foster)

Wenn die Fehlerkultur flöten geht.

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… nein, offensichtlich nicht …

Ich erinnere mich an einen Auftrag, den ich in einer früheren Firma mal hatte. Es ging um eine Broschüre mit rund 40 Seiten und ich war verantwortlich dafür: Dass die Texte geschrieben, Fotos geschossen und passend dazu arrangiert wurden. So weit, so gut. Es gab mehrsprachige Versionen und ich machte den letzten Check. Blöd, dass sich Deutsch und Englisch in gewissen Wörtern nur durch 1 (!) Buchstaben unterscheiden und das darüber bestimmt, ob das Wort richtig oder falsch geschrieben ist. Tja, du ahnst es schon, beim Vergleichen der Versionen ist genau das passiert, ich habe dieses „Detail“ vor lauter Lesen überlesen. 

Die Broschüre wurde in einer fünfstelligen Auflage und in beiden Sprachen gedruckt und ausgeliefert. Und meine Welt war in Ordnung, das anspruchsvolle Projekt nach Monaten Knochenarbeit, Anpassungen, hin und her endlich erfolgreich abgeschlossen. Dachte ich.

Bis zu dem Moment, wo der Telefonanruf kam und ich gefragt wurde, ob ich „es“ schon bemerkt hätte. „Öh, was denn genau?“, fragte ich mit einem unguten Gefühl zurück. Von einer Sekunde auf die nächste war nichts mehr, wie es war. Voller Panik schnappte ich mir mein Belegsexemplar – und tatsächlich! Ich überlegte, ob ich warten sollte, bis mein Chef es selbst entdeckte oder es ihm jemand erzählen würde. Mir war kotzübel, doch ich entschied mich schweren Herzens für den leicht dynamischeren Weg, es ihm aktiv mitzuteilen. 

Natürlich hatte er keine Freude, er machte jedoch keine Anstalten, mich zu beschimpfen, klein zu machen oder was auch immer ich als „gerechte Strafe“ angesehen hätte. Er blätterte seelenruhig zur ominösen Seite und nickte. „Das schläckt kä Geiss weg.“, wie wir auf schweizerdeutsch so schön sagen. („Das ist so und nicht anders.“)

Meine Idee war, es bei der nächsten gedruckten Auflage zu korrigieren bzw. in den digitalen Versionen natürlich sofort zu ändern. Doch es kam noch viel schlimmer. Es wurde der Beschluss gefasst, alle vorhandenen Exemplare einzusammeln und zu vernichten – und sie nach der Korrektur neu zu drucken! Was natürlich eine flächendeckende Info an alle Beteiligten bedingte und mit sich brachte, dass jeder Einzelne darauf aufmerksam wurde … Tja, Tarnprogramm: Fehlanzeige. Und obwohl mich nie jemand dafür kritisiert hatte, keiner das Thema jemals wieder ansprach und ich weiterhin gleichwertig anspruchsvolle Projekte erhielt, es half nichts, ich traute mir selber nicht mehr über den Weg.

Die Geschichte liegt rund neun Jahre zurück – und zeigt, wie lange einen ein Thema beschäftigen kann. Wie viel Selbstverurteilung auch Jahre später zurückbleibt und die Person bei ähnlichen Aufgaben aufs Neue ereilt. Nicht zu reden von den dauernden Zweifeln (ich könnte etwas übersehen haben, ich schaffe es einfach nicht, fehlerlos zu arbeiten. Ausgerechnet ich, die andere regelmässig (auch gerne ungefragt) auf deren Fehler aufmerksam macht etc.).

Tja, die hochgelobte Fehlerkultur … Je mehr ich daran festhielt, nichts falsch machen zu dürfen, desto verkrampfter wurde ich, die Freude war total weg, ich hatte nur noch Angst und spürte die Anspannung in mir. Auf Schritt und Tritt. 

Eine der Fragen bei The Work ist: Siehst du Bilder aus der Vergangenheit oder der Zukunft, wenn du den Gedanken glaubst „Ich sollte alles perfekt machen.“ Ja, das wäre eine meiner Sequenzen, die aufpoppen würden, wenn ich zurück blicke. Und wenn ich nach vorne schaue und den Gedanken „Ich sollte alles perfekt machen.“ glaube, dann habe ich Angst vor allem, was neu ist oder ähnlich wie die stressige Situation. Ich sehe mich in Gedanken, wie ich Vorschläge, die mir mein kreativer Geist macht, wegschiebe, Geistesblitze ignoriere und möglichst am Bewährten festhalten will, an dem, was ich meine, zu beherrschen.

The Work macht Geschehenes nicht ungeschehen. Sie ermöglicht uns eine neue, andere Perspektive. Sie gibt uns die Chance, das, was wir als Tatsache ansehen, zu überprüfen und vielleicht zu erkennen, dass es lediglich unsere Interpretation des Geschehenen war. Und das lässt sich nicht dadurch finden, dass wir unseren Verstand befragen, er hält an seiner Version fest, er füttert uns mit Infos aus der Vergangenheit und sucht Beispiele, die uns noch mehr an dem festhalten lassen, was wir in der Situation geglaubt haben. Und wie mein Beispiel zeigt, half es kaum, dass es für die Aussenstehenden zwar Mehraufwand bedeutete, sich jedoch keiner beklagt hat. Es bei meinem Qualigespräch nicht mal thematisiert wurde. Ich weiterhin das vollste Vertrauen genoss. Nach dem Motto, das kann passieren. „Dumm gange.“

Aus dem Gefängnis der Gedanken kann uns niemand befreien, ausser wir selbst. Und bevor wir uns das Thema anschauen, merken wir oft nicht einmal, dass es Optionen gibt. Was ist dein Erlebnis, an das du am liebsten nie mehr zurückdenken möchtest?

Ich muss bei meiner Entscheidung bleiben, ist das wahr?

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Als äusserst strukturierter Mensch dachte ich immer, ich müsste einen festen Plan haben. Dazu kommt, dass ich ausgerechnet Marketingplanerin mit Fachausweis geworden bin, tolle Sache. Doch bei meiner Selbständigkeit hatte ich einfach keinen Bock, einen Businessplan zu schreiben, keine Energie, ein Konzept zu erstellen, eine Marketingstrategie zu erarbeiten und nicht mal Lust, meinen Kunden-Avatar, der mir den Wunschkunden offenbaren sollte, zu erschaffen. Aller Theorie zum Trotz. Oder gerade deshalb.

Heute bin ich an dem Punkt, wo ich weiss, dass die „richtigen“ Kunden den Weg zu mir finden, mit oder ohne Weiterempfehlung. Und da ich mich schon länger von richtig und falsch verabschiedet habe, sollte es besser heissen die „stimmigen“ Kunden. Und ich kann dir logischerweise gerade nicht sagen, wie die ausschauen, was sie mögen und tun. Doch wir finden uns, immer wieder und immer zahlreicher.

Könnte es daran liegen, dass ich mich immer wieder aufs Neue dafür lieben kann, dass ich eine Entscheidung, die ich mal getroffen hatte, einfach wieder über den Haufen werfe? Tanzen – mein grosses Thema. Eine tiefe Sehnsucht, mich zur Musik zu bewegen, zu zweit. Nur dumm, dass mein Partner ein überzeugter Nicht-Tänzer ist. Und grosszügig, dass er mich auch alleine tanzen gehen lässt. Also diese Ausrede habe ich mal nicht in meiner Auswahl, so ich denn eine brauche. Ich würde ja gerne, doch … Und mutig genug, um einen Mann aufzufordern, bin ich auch. Daran liegt’s also auch nicht. Woran denn? Ah, ich bin der Meinung, es nicht gut genug zu können, ich will mich ja nicht blamieren oder mir wieder anhören: „Du hast noch nicht oft getanzt, oder?“ Und ich hatte mich dafür entschieden, diesen Traum zu begraben und mich lieber in meiner kleinen, kuscheligen Höhle zu verkriechen.

Tja, mein Ego. Natürlich habe ich übers Tanzen geworked, kannst du dir ja denken. Und nun habe ich eine Idee, wie es dennoch funktionieren kann. Ist das jetzt bereits ein Plan? Und nebst der Erlaubnis, mich immer wieder neu zu entscheiden, plappere ich es jetzt ausnahmsweise noch nicht aus.

Und wenn ich nächstes Mal den Drang habe, „allen“ von meinem Vorhaben zu erzählen, dann schaue ich zuerst mal, was meine Absicht dabei ist. Will ich Zustimmung? Tipps? Anerkennung? Lob für mein Mutigsein?

Der Moment, wo alles ganz einfach wurde.

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Kennst du das auch, du strengst dich an, willst dein Business vorantreiben und es macht einfach keinen Wank, wie wir im Schweizerdeutschen sagen? Ok, dann muss ich mehr dafür tun, denkst du. Akquirieren, Netzwerken, positiv denken, eine coole Bestellung ans Universum senden, die perfekten Affirmationen für mich finden, die richtigen Leute kennen lernen … Und es bewegt sich immer noch nicht … 

Und damit sage ich nichts gegen all‘ diese Aktivitäten per se. Ich habe sie alle mit Leidenschaft gemacht. Und möchte die guten Gespräche, die ich mit den Menschen hatte, keinen Augenblick missen. Doch geholfen hat es mir nicht wirklich …

Und das machte mich traurig, ich war verzweifelt. Mein Herzensbusiness stand auf dem Spiel. Ich hatte es ja versucht, mich wieder fest anstellen zu lassen, das Universum hat mir klar und heftig gezeigt, dass das nicht passt für mich. Ok, neuer Plan. Neuer Plan? Ah ja, ich bin Aufräumcoach. Das ist meine Leidenschaft. Und wie genau sollte das jetzt funktionieren, wenn es beim ersten Anlauf nicht so geklappt hatte wie gewünscht? Ich mag keine aufgewärmten Sachen.

Bevor ich nun wieder alles hervorkramte, was ich oben beschrieben hatte, ging ich einen anderen Weg und schaute mir mein Mindset mal genauer an, statt Konzepte aufzustellen und neue Werbegags auszutüfteln, was quasi mein zweiter Beruf ist als Marketingfachfrau. 

Meine Quintessenz: Du kannst so viel tun, wie du willst, so lange du von deinen inneren, meist unbewussten Glaubenssätzen boykottiert wirst, passiert nichts. Das ist die schlechte und gleichzeitig die beste Nachricht, die es gibt. Denn das kannst du ändern, jetzt in diesem Moment, wenn du dich dafür entscheidest. Byron Katie, die Gründerin von The Work, sagt, mach‘ The Work zum Frühstück, und das ist mein Ritual geworden. Mit dem Thema, das gerade hochkommt. Und völlig egal, ob es mit dem Business etwas zu tun hat, alles hängt zusammen und ich bin immer wieder verblüfft, wie Situationen, in denen ich mich seit Jahren über jemanden aufrege, nach einer Work aufgelöst sind, obwohl ich total etwas anderes angeschaut hatte.

Und weil ich The Work so cool finde, habe ich das Aufräumen im Kopf, wie ich The Work auch nenne, in meine Aufräumcoachings eingebaut – in Kombination mit dem praktischen Aufräumen vor Ort. Eine durchschlagende Erfolgsstory! Und falls du dich auch mal so entspannt fühlen möchtest wie mein kleiner Kater oben im Bild, lass‘ es mich wissen.

∆ Aufgeräumt denken ∆

Du musst nicht alles alleine machen.

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Du willst möglichst vieles selber erledigen, dir beweisen, dass du es packst. Du hast deine Leidenschaft gefunden, dein feu sacré. Du bist gut vernetzt und doch unabhängig. Und liebst es, ganz in dein Element abzutauchen, darin zu schwelgen.

Bist du in letzter Zeit manchmal erschöpft, einfach müde, möchtest dich am liebsten hinlegen und über nichts mehr nachdenken müssen? Das wäre schön, gell? Doch das klappt so nicht. Deine Passion soll dich in mancherlei Hinsicht nähren, auch finanziell. Und dafür musst du dranbleiben, Aufträge haben, Rechnungen schreiben, Buchhaltung führen und deine Kundentermine im Griff haben.

Anders ausgedrückt: Es wartet ein rechter Happen Administration auf dich, auch Bürokram genannt. So verbringst du abends oder am Wochenende noch mehr Zeit damit, das auf die Reihe zu kriegen. Und oft fühlt sich das ziemlich einsam an, sei ehrlich.

Und ganz genial wäre es doch, jemanden zu haben, der das alles aus eigener Erfahrung kennt und dir in der Administration genau die Tipps geben kann, die dir fehlen, um möglichst wenig Zeit mit ungeliebten Arbeiten zu verbringen und doch ein super Ergebnis zu haben. Meine jahrelange Erfahrung als Direktionsassistentin und frühere Projektleiterin hilft dir, wenn du in einem Office-Programm nicht so fit bist oder Tipps möchtest, wie du dein Projekt im Griff behältst. Als Marketingfachfrau gebe ich dir gerne Feedback zu deinem Webauftritt, Flyern und Angebot. Eine qualifizierte Aussenschau, quasi.

Bingo! Nimm‘ mich! Ich bin dein Coach und zeige dir genau das, was du brauchst, um zufrieden mit dir und deinem Tageswerk zu sein. Entspannt in den Feierabend zu gehen und dein Wochenende mit Familie , Freunden oder ganz für dich alleine zu geniessen. Schliess‘ einen Moment die Augen und stell‘ dir vor, wie du mit einem Cüpli oder einem schönen Glas Wein relaxed auf deinem Balkon sitzt. Fühlt es sich gut an? Du hast es dir verdient.

∆ Aufräumen im Büro ∆