Wer Ohren hat, der höre.

Suchen Sie eine Inspiration für Ihr Team, Ihren Verein oder eine Versammlung?

Dann sind Sie hier richtig.

Referat „Aufräumen leicht gemacht“

Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit, sich einfache und verlässliche Tipps & Tricks für ein aufgeräumtes Zuhause abzuholen, eingebaut in ein kurzweiliges Impulsreferat von Mylène Alt.

Referat „Mehr Zeit fürs Wesentliche“

Wussten Sie, dass Mitarbeitende 10 % ihrer Arbeitszeit damit vergeuden, nach den richtigen Unterlagen zu suchen? Rechne! Hier bekommen Ihre ZuhörerInnen knackige Tipps für Ihren Alltag. Denn Arbeit-Zeit ist Lebens-Zeit!

Die Referate dauern rund 1.5 h inklusive aktivem Mitmach-Teil für die die ZuhörerInnen und ist gegen Vorauszahlung von pauschal 500 Franken (inkl. Vorbereitung und Reisezeit) buchbar. Ihre Fragen beantworte ich gerne unter Mail.

 

Wer ist Mylène Alt?

Mylène Alt, Jahrgang 1964, aus Herisau, begleitet Frauen vom Chaos zur Wohlfühloase. Sie war vor ihrer Selbständigkeit als persönliche Direktionsassistentin und Projektleiterin Marketing in der Industrie tätig. 2009 hat sie Ihre Passion zum Beruf gemacht und sich in kürzester Zeit als Aufräumexpertin etabliert, Fachartikel verfasst, wurde vom Radio interviewt und das Schweizer Fernsehen hat sie bei einem Aufräumeinsatz begleitet.

Mache dir das Leben leicht.

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Wann warst du das letzte Mal so richtig unbeschwert und fröhlich?

Wann hast du es deinem Chaos erlaubt, dir den Atem und die Lebensfreude zu nehmen? Misst du deinen Wert daran, wie gut du „es“ im Griff hast? Phu, das könnte schlecht ausgehen für dich.

Natürlich wäre es cool, alles auf Anhieb zu finden, doch dort bist du offensichtlich (noch) nicht. Was wäre, wenn das Chaos, das du genau jetzt zuhause hast, die beste Voraussetzung für eine neue Ordnung in deinem Leben wäre? Nicht nur im Keller, wobei er das Fundament deines Seins widerspiegelt, sondern auch in dir drin?

Wie leicht und flockig darf dein Leben sein?

Lass‘ uns Ballast abwerfen!

Das wertvollste Bild, das je gemalt wurde.

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Ich habe vor nicht allzu langer Zeit realisiert, wie überlebenswichtig es für mich war, im Aussen Ordnung zu schaffen und zu erhalten. Es gab mir das Gefühl, wenigstens diesen Teil meines Lebens im Griff zu haben, die Kontrolle darüber zu besitzen. Bis vor ein paar Jahren litt ich extrem unter Verlustängsten. Mein kleiner Bruder verstarb bei einem Unfall, als ich ein Jahr alt war, – und meine Mutter verliess mich wenige Monate später. Aus Sicht des kleinen Mädchens, das ich damals war, verschwanden die Menschen offenbar wie durch Fingerschnippen aus meinem Leben. Und wenn ich das jetzt schreibe, hier an meinem Esstisch, habe ich von Kopf bis Fuss Hühnerhaut.

Sie waren plötzlich verschwunden, kamen nicht zurück und ich konnte es nicht vorhersehen und noch schlimmer, nicht verhindern. Und auch nicht verstehen. Das führte dazu, dass so ein richtig liebes, angepasstes Mädchen wurde, das allen Freude macht. Denn, wenn ich so eine tolle kleine Person bin, wollen doch sicher alle in meiner Nähe sein und keiner kommt je wieder auf die Idee, mich zu verlassen. Das habe ich natürlich in dem Moment nicht realisiert. Das wurde bestätigt durch die Aussage meines Vaters, der mal meinte, ich sei doch immer so ein fröhliches, unbeschwertes Kind gewesen, er hätte es nie für möglich gehalten, dass mich die Ereignisse von früher bis in die heutige Zeit belastet hätten.

Ich hatte gar mal den Glaubenssatz: „Ich bin es nicht wert, dass man für mich am Leben bleibt.“ Starker Tobak. Das Aufräumen gab mir Stabilität, erweckte den Eindruck, dass alles ok ist. Und es ist mir auch heute noch wichtig. Manchmal lache ich über mich selbst, wenn mein Schreibtisch so un-Mylène-mässig ausschaut, wenigstens für die Dauer, an der ich an einer aktuellen Aufgabe dran bin.

Ich habe mich selbst zur AufräumQueen  erkoren. Das Aufräumen im Innen und Aussen ist meine grosse Passion, auch wenn ich mir und dir manchmal etwas anderes erzählen will. Mein Business ist auf dem Weg, eine neue Dimension zu erreichen. Und ich freue mich, es mit dieser ungewohnten Lockerheit anzugehen. Yes, ich bin hier goldrichtig.

Und was hat nun das Foto im Post damit zu tun? Von 2006-2008 habe ich intensiv gemalt, Acryl abstrakt. Ich kriege gerade noch ein Strichmännchen hin, so war das Gegenständliche nicht meins und ich hatte auch keine Lust, es zu erlernen (ja, das ist tatsächlich möglich). Dieses Bild habe ich in einem Kurs mit dem professionellen Künstler Küfas aus Diepoldsau gemalt. Am Ende des Kurses durften wir unsere Werke im Hotel ausstellen und es wollte tatsächlich jemand dieses Bild kaufen und fragte, was es kostet. Ich freute mich und sagte ihm, es sei unverkäuflich und trage den Namen „Mein Innenleben.“

Was Hänschen nicht lernte, lernt Hans noch locker.

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Was hast du für Erinnerungen aus deiner Kindheit zum Thema Aufräumen? Ja, ich weiss, lang ist‘s her. Und doch gibt es Erlebnisse, die dich prägen und bis in die Erwachsenenzeit begleiten. Möglicherweise ohne dass dir die Zusammenhänge bewusst sind. Ich hatte eine Kundin, die alles behalten wollte. Und zwar nicht nur in einer Version, sondern am liebsten zwei- oder gleich dreifach.

Ich fragte sie, was ihr Beweggrund dafür sei. Sie wusste es nicht. Ein paar Stunden später schaute sie sich in einer Zeitschrift ein Inserat an und hatte ein Flash-Back! Sie erinnerte sich ganz deutlich daran, dass ihre Mutter während ihrer Abwesenheit Zeichnungen und Spielsachen verschwinden liess, die nie mehr auftauchten, egal, wie sehr sie danach verlangte. Und so begann sie, so bald sie ihre eigene Wohnung hatte, mehr und mehr Dinge zu horten, für alle Fälle.

Kaum hatte sie das erkannt, konnte sie massenweise Gegenstände loslassen, die sie seit Jahrzehnten sammelte, weil sie spürte, dass sie sicher war, dass ihr niemand mehr etwas wegnehmen würde, ohne dass sie es erlaubte. Und dass es nicht mehr nötig und angemessen war, sich so zu verhalten wie damals. Sie konnte alle „Zwillinge“ und „Drillinge“ loslassen und sich gar von massenweise Sachen trennen, die sie nur deshalb gehortet hatte. Sie braucvhte sie nicht mehr, sie gehörten nicht mehr zu ihr – und sie durfte sie liebevoll verabschieden.

 

Aufräumen ist Anti-Aging pur

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Ich erinnere mich noch gut an eine meiner ersten Kundinnen. Nachdem ich ihre Wohnung betreten hatte, fragte sie ängstlich: „Sind Sie mit einem angeschriebenen Auto gekommen?“ Ich verstand zuerst die Frage nicht und erwiderte: „Nein, ich bin mit dem Zug gekommen.“ Das beruhigte sie sehr. Was für eine Vorstellung, die Nachbarn hätten gesehen, dass sie einen AufräumCoach braucht.

Als Erstes tranken wir einen heissen Tee. Sie sass mir verkrampft gegenüber, die Schultern hochgezogen, und das Gesicht sprach Bände. Die pure Scham stand ihr ins Gesicht geschrieben. Und die nackte Angst, es wieder nicht zu packen, selbst mit professioneller Unterstützung nicht.

Ein paar Stunden später ging die Frau in den Keller, um etwas zu holen, und ich sah sie wieder hereinkommen. Betrachtete sie ganz neu und traute meinen Augen kaum: Ihre Gesichtszüge waren total entspannt, sie wirkte trotz ihrer 60 Jahre jugendlich und verspielt.

Wo darf die Reise denn hin gehen?

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Wie weit ist weit genug? Träumst du davon, alles hinter dir zu lassen, für ein paar Wochen zu verreisen, an einen Ort, wo dich keiner kennt? Wo alle deine Probleme auf ein Minimass zusammenschrumpfen? Dich weder Mann noch Arbeitskollegen nerven, du einfach deine Ruhe hast?

Liest sich nicht schlecht. Funktioniert es auch? Meine mutige Aktion beschränkte sich vor Jahren darauf, ein paar Tage alleine zu verreisen und ich merkte, wie alleine ich mich mit mir fühlen kann. Das machte mich noch trauriger als gemeinsam in der Beziehung einsam zu sein. Sicher hast du den Spruch „Man nimmt sich immer mit“ schon gehört. Er sollte sich bewahrheiten. Ich schien ganz einfach nicht fürs Alleinsein geschaffen.

Wenn mir der Sinn danach stand, war ich nie lange alleine. Ich wollte unbedingt zu jemandem gehören. Und wie es so kommt, ich geriet immer an sehr eigenständige Männer, die sehr gut für sich schauen konnten und ihren Urlaub total genossen. Statt kundzutun, dass mir langweilig ist oder dass ich mir das etwas anders vorgestellt hatte, verkrümelte ich mich in meine Innenwelt und träumte den schönen Traum weiter.

Es blieb mir nichts anderes übrig, als zu lernen, für mich da zu sein, wenn meine Begleiter keine Anstalten machten, diesen Job zu übernehmen. Und für jemanden, der so verwöhnt und umhätschelt aufgewachsen ist wie ich, ein hartes Los.

Und heute? Ja, immer mal wieder tappe ich voll in mein Prinzessinen-Näpfchen, fühle mich vernachlässigt und unbedeutend. Und erlaube mir, zu wählen. Will ich weiter in meinem Sumpf herum dümpeln oder wechsle ich die Spur? Ja, immer häufiger entscheide ich mich für den Spurwechsel, auf die Überholspur notabene. Manchmal auch für den mentalen „Pannenstreifen“, wo ich die „Warnblinker“ setze, herunterfahre und spüre, was ich genau in dem Moment für mich tun kann.

Atmen ist ein guter Tipp, bewusst atmen und darauf vertrauen, dass sich alles in meinem Inneren ordnet. Weil alle Antworten schon da sind. Und wenn ich die Ohren auf die Frequenz „innen“ ausrichte, kann ich sie hören.

Hast du ein HausTier?

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Hast du ein Haustier?

Hund
Katze
Schildkröte
Goldfisch?

Nein, bist du ganz sicher? Vielleicht liegt es nicht neben dir auf dem Sofa oder in seinem Bettchen, sondern fläzt sich in deinem Inneren, blockiert dich und raubt dir die letzte Energie. Die Energie, die du gerade so dringend bräuchtest, um das Nötigste im Haushalt zu erledigen? Warum muss alles nur so anstrengend sein?

Das Tierchen, das bei dir wohnt, heisst SchweineHund!

Hast du oft das Bedürfnis, dich einfach hinzulegen und zu schlafen oder erst gar nicht aufzustehen? Möchtest du deine Gedanken abstellen und in einen neutralen Raum entschwinden?

Braucht dein EnergiePegel dringend einen Kick? Hier schenke ich dir 30 Minuten Sendepause zum Herunterfahren und zu dir kommen.

Warum es um mehr als nur Aufräumen geht.

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Aufräumen hört sich ziemlich langweilig an, um nicht zu sagen öde. Die meisten Menschen mögen allein das Wort nicht. Es erinnert sie an so vieles, das sie nicht auf die Reihe kriegen – und wer mag das schon?

Sich Unterstützung zu holen für etwas so Banales und dafür noch Geld zu bezahlen, erscheint vielen Menschen suspekt. Wenn ich in den vergangenen Jahren als professioneller AufräumCoach etwas lernen durfte, dann, dass diese langweilig anmutende Tätigkeit, die dich so viel wertvolle Zeit kostet, sehr viel mehr beinhaltet, als du es auf den ersten Blick erahnen würdest und dass die Wirkung des Aufräumens auf unser gesamtes Leben masslos unterschätzt wird.

Privaträume

Stell‘ dir mal ein Haus vor: Der Keller ist ein Symbol für deine Wurzeln, deine Vergangenheit, in der Mitte der Wohnraum und zuoberst der Estrich oder das ausgebaute Dachgeschoss stehen stellvertretend für deine Gedanken und deine Zukunft. Klingelt es schon? Wie viel Ballast schleppst du aktuell mit dir herum? Und wundert es dich noch, dass du nicht in die Gänge kommst? Nicht nur zuhause, sondern überhaupt in deinem Leben? Spannend ist auch der Eingangsbereich: Komm‘ mal so rein, als ob du ein willkommener Besucher wärest und schau‘ dich um. Was siehst du als Erstes, wenn du durch die Haus- oder Wohnungstür schreitest, was begrüsst dich und heisst dich willkommen?

Büros

Mehr als 10 % der Arbeitszeit werden vergeudet, um nach den richtigen Unterlagen zu suchen. Das sage nicht ich, sondern das hat das renommierte Fraunhofer Institut in Deutschland herausgefunden. Bei einer 40 h-Woche ist das ein 1/2 Tag!

Wie Aussen so Innen, hast du bestimmt schon oft gehört und gelesen. Und genau so ist es. Aufräumen setzt ungeahnte Energie frei. Be-freit im wahrsten Sinne des Wortes. Und gemeinsam finden wir den Weg, damit es nicht nur alle Schaltjahre zum Erfolgserlebnis wird, sondern du dein Mass an Ordnung und Übersicht findest, das du brauchst, um dich wohl zu fühlen – und das ganz easy.

PS: Das obige Mandala hat der verstorbene Vater meines Mannes gemalt. Danke, dass ich es verwenden darf.

15 Minuten wirken Wunder!

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Setz‘ dich erst mal hin, geniesse die Ruhe und einen feinen Schluck deines Lieblingsdrinks. Jetzt, wo es wärmer wird, ist das Thema Aufräumen vielleicht grad nicht so deine oberste Priorität. Doch du weisst ja, der perfekte Moment ist immer jetzt. 🙂

Gilt es doch, den Kleiderschrank auf luftig-leicht und farbenfroh umzupolen. Was sich spielerisch leicht anhört, führt gerne zu Stress. Wenn es dir schwer fällt, dich zu entscheiden, was du zu deiner Sommergarderobe erküren sollst und wie du sie am besten einordnest, damit es übersichtlich bleibt, bist du bei mir richtig. Dafür brauchst du keinen ganzen Tag Coaching, da reichen oft schon 15 Minuten und du bist wieder auf Kurs. So bleibt dir noch ganz viel Zeit, den Sommer zu geniessen. Aufräumen soll mehr so im Vorbeigehen passieren, je rascher du das erledigt hast, desto mehr wertvolle Zeit hast du für das lang ersehnte Treffen mit deiner besten Freundin, den faulen Nachmittag im Schatten deines Gartens mit einem guten Buch oder einen erfrischenden Schwumm in deinem Lieblingsgewässer.

Natürlich darfst du das Online-Coaching auch für andere Themen buchen, die dir auf dem Magen liegen. Gönn‘ dir eine kreative Pause mit mir. Du entscheidest, was du lieber magst: ein Gespräch übers Telefon oder via Skype. Falls du Skype noch nicht kennst, findest du hier detaillierte Infos zu diesem weltweit kostenlosen Onlinedienst, der am PC, am Laptop und auch übers Smartphone als App funktioniert.

Teile mir drei Wunschtermine (ohne Dienstag) mit und ich melde mich bei dir.

Neue Fragen braucht der Mensch.

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Gerade noch schien das Aufräumen meine grosse Passion zu sein und unverhofft fand ich mich in einer Wohnung wieder, mit einem Kunden, der verzweifelt nach einem System suchte, um sein Home-Office aufzuräumen. Er war völlig ratlos und schaute mich mit grossen Augen an.

Ich hörte Sätze, wie

„Ich muss das endlich erledigen.“
„Nicht einmal das kriege ich auf die Reihe.“
„Kein Wunder, dass ich nirgends hinkomme im Leben.“
„Ich finde nie eine Frau, wenn ich ein solcher Chaot bin.“

Statt ihm Tipps zu geben, schlug ich vor, gemeinsam eine Tasse Tee zu trinken. Und da er nicht empfänglich war dafür, seine stressigen Gedanken näher anzuschauen, beschränkte ich mich darauf, zuzuhören. Gerade wollte ich schreiben „einfach“ zuzuhören. Und es wird mir bewusst, dass es nicht „einfach“ im Sinne von „nur“ oder „lediglich“ ist. Zuhören, einem Menschen Zeit schenken, ist etwas vom Wertvollsten, was es gibt.

Ich spürte in mir die Unlust, die Dinge in Ordnung zu bringen, Vorschläge zu machen, wie er es am besten anpacken sollte. Nicht, dass ich mein Know-how nicht mehr dabei gehabt hätte, nein. Alles noch da. Doch es schien mir nicht den Kern der Sache zu treffen. Und doch unternahm ich diverse Anläufe, ihn dafür zu motivieren: „So, jetzt packen wir’s aber an!“. Fehlanzeige.

Wir hatten keinen Stapel bewegt, auch das Pult war Jahre entfernt von papierfrei. Und der Kunde glücklich. Er brauchte keine Tipps, er brauchte ein offenes Ohr.

Konnte es so einfach sein? Sich vom Chaos im Aussen abzuwenden und nach Innen zu schauen? Und jedes Mal, wenn ich meine, etwas müsste anders sein, als es gerade ist, eine Pause einzulegen und in mich rein zu spüren: Was ist mir wirklich wichtig? Einfach mal angenommen, es ginge nur um mich und ich müsste niemandem gefallen, nicht einmal mir selbst? Anerkenne, dass du perfekt bist, wie du bist. Und alle Antworten sind in dir.

Falls du lieber hörst als guckst.

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Vielleicht hast du in meinem Blog entdeckt, dass ich ein paar Videos aufgenommen habe zum Thema Aufräumen. Falls du lieber zuhörst als das bewegte Bild zu betrachten, neu gibt es meine Texte auch als Podcast.

Damit du nichts verpasst, gibt’s hier die Möglichkeit, meinen SoundCloud-Kanal zu abonnieren. Viel Spass beim Zuhören.

Und ich freue ich auf deinen Kommentar. Zu welchem Themen möchtest mehr von mir hören?

8 Jahre AufräumCoach

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Danke, BüroProjekt, du bist und bleibst meine Passion.

Am 17. März 2009 gestartet als scheue Idee und in der Zeit so viele Menschen aus über 50 Branchen glücklich gemacht und sie dabei unterstützt, ihr Zuhause wieder in ein Daheim zu verwandeln, Arbeitsplätze zu schaffen, an die man sich morgens mit Freude hinsetzt und ganz viele aufgeräumte Köpfe & Gedanken, die Klarheit und damit ihren Weg durchs Leben mit mehr Leichtigkeit gefunden haben.

Ich bin stolz auf dich und mich.

 

You will stumble.

You will fall and bruise yourself.
You will feel like giving up.
The path won’t always seem clear.

But remember, friend:
You are forever on the path.

Losing the path is part of the path.
Forgetting the path is part of the path.

Your true path cannot be lost.
Your true path is wherever YOU are!

(Jeff Foster)

Warum du deinem inneren Kritiker zuhören solltest.

Kennst du das? Du hast so schöne Pläne, alles durchdacht, es fühlt sich super an, du kannst es kaum erwarten, dein neues Angebot mit deinen Kunden durchzuspielen – und da kommt er plötzlich aus dem Nichts – dein innerer Kritiker. Und macht alles kaputt oder wenigstens fast. Er grübelt wie der Zahnarzt mit dem Häkchen in deinen Plänen herum, findet kleine Ritzen, hakt sich da und dort ein und ehe du dich’s versiehst, ist deine Euphorie verflogen, du findest dich in einer Atmosphäre voller Zweifel wieder und verlierst den Mut.

Manchmal gelingt es mir, ihn beiseite zu schieben, zu verdrängen, mich abzulenken. Oft befällt mich dann eine unstillbare Lust auf Süsses. Ich will mir was Gutes tun, mir was gönnen – extrem unkompatibel mit meinem Bikinifigur-Plan, der bis in zwei Wochen wahr werden soll. 

Ich habe meinen inneren Kritiker „Buechi“ genannt – kurz für „Buchhalter“. Nicht, dass ich etwas gegen Buchhalter hätte, im Gegenteil. Ich bin sehr dankbar, dass es Menschen gibt, die diese Arbeit tun und das noch mit Freude. Doch mein „Buechi“ hockt irgendwo in mir drin und führt genau das – Buchhaltung. Der arme Kerl hat nur ein Konto und das hat nicht mal Soll und Haben – da gibt’s nur die Negativspalte. Und da trägt er akribisch alles ein, was gegen mein Projekt sprechen könnte. „Buechi“ führt nicht nur das tägliche Journal, er hat sogar ein Archiv unvorstellbarer Grösse, aus dem er (ungefragt) Anekdoten hervorzaubert, die belegen, dass das, was ich gerade vor habe, entweder zum Scheitern verurteilt ist, grössenwahnsinnig oder sicher überflüssig – wer braucht denn sowas?

„Buechi“ ist von der hartnäckigen Sorte, er lässt sich nicht abschütteln. Er hängt an mir dran wie ein Blutegel und scheint niemals genug zu kriegen. Ich habe mittlerweile verstanden, dass „Buechi“ mir nichts Böses will. Er ist besorgt, er möchte mir helfen, mich vorwarnen, damit ich nicht auf die Schnauze falle. Das ist sein Job. Den nimmt er tierisch ernst und führt ihn absolut zuverlässig aus. 

Also Zeit für eine neue Strategie: „Buechi“ will gehört werden! Genau! Ich habe ihm jetzt jede Woche eine halbe Stunde Zeit in meinem Kalender reserviert. Das ist kein Witz, das ist wahr. Ich setze mich mit einem feinen Tee, Block und Schreibzeug aufs Sofa und höre ihm zu.

Meeting mit „Buechi“. Er liebt es!

 

Stress lass (endlich) nach!

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Ich habe dir schon ganz viel über The Work of Byron Katie erzählt. Nebst Einzelstunden ganz für dich alleine gibt’s auch die Möglichkeit, diese spannende und einfache Methode in Form eines Tagesseminars kennen zu lernen.

Du hast zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Entweder du meldest dich für ein Einführungsseminar (Startkit) an oder du wählst eines der Themenseminare aus, das dich im Moment ganz besonders anspricht.

Details und alle Daten zu den Seminaren findest du hier.

Das nächste allgemeine Seminar findet bereits nächste Woche, am Donnerstag, 26. Januar 2017, in Herisau statt.

Ich freue mich auf dich.

Happy New Year.

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Ich heisse dich herzlich willkommen im 2017!

Blicke ich auf mein eigenes Leben zurück, kann ich erkennen, wofür die einzelnen Situationen gut waren – ausnahmslos. Was mir dabei hilft, wenn etwas anders läuft, als geplant, ist in die Stille zu gehen, meinem Schmerz, meiner Enttäuschung, meinem Unverständnis Raum zu geben.

In mein Herz spüren, den Anteil in mir anhören, der sich gerade völlig ausser sich um Kopf und Kragen redet und flucht – oder weint. Statt wegzulaufen, mich abzulenken oder zu beschwichtigen „ist nicht so schlimm“, „er hat das sicher nicht so gemeint“, „das kommt schon wieder“. 

Seit ich es mir gestatte, diese Emotionen intensiv zu spüren und sie aushalten kann, erlaube ich es mir auch wieder, die andere Seite intensiver zu erleben und zu zeigen: Die Freude, das immer-wieder-aufs-Neue Verliebtsein in meinen Partner, das Kraulen meiner Katze, die bedingungslose Liebe unseres Cairn Terriers, die Begeisterung für meine Berufung als Aufräumcoach. Und die vielen grossen und kleinen Momente, wo ich Freude habe an mir selber.

Lass‘ uns gemeinsam die Welt zu einem friedlicheren Ort machen. Und dieser Frieden beginnt in dir und mir.

Wenn die Fehlerkultur flöten geht.

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… nein, offensichtlich nicht …

Ich erinnere mich an einen Auftrag, den ich in einer früheren Firma mal hatte. Es ging um eine Broschüre mit rund 40 Seiten und ich war verantwortlich dafür: Dass die Texte geschrieben, Fotos geschossen und passend dazu arrangiert wurden. So weit, so gut. Es gab mehrsprachige Versionen und ich machte den letzten Check. Blöd, dass sich Deutsch und Englisch in gewissen Wörtern nur durch 1 (!) Buchstaben unterscheiden und das darüber bestimmt, ob das Wort richtig oder falsch geschrieben ist. Tja, du ahnst es schon, beim Vergleichen der Versionen ist genau das passiert, ich habe dieses „Detail“ vor lauter Lesen überlesen. 

Die Broschüre wurde in einer fünfstelligen Auflage und in beiden Sprachen gedruckt und ausgeliefert. Und meine Welt war in Ordnung, das anspruchsvolle Projekt nach Monaten Knochenarbeit, Anpassungen, hin und her endlich erfolgreich abgeschlossen. Dachte ich.

Bis zu dem Moment, wo der Telefonanruf kam und ich gefragt wurde, ob ich „es“ schon bemerkt hätte. „Öh, was denn genau?“, fragte ich mit einem unguten Gefühl zurück. Von einer Sekunde auf die nächste war nichts mehr, wie es war. Voller Panik schnappte ich mir mein Belegsexemplar – und tatsächlich! Ich überlegte, ob ich warten sollte, bis mein Chef es selbst entdeckte oder es ihm jemand erzählen würde. Mir war kotzübel, doch ich entschied mich schweren Herzens für den leicht dynamischeren Weg, es ihm aktiv mitzuteilen. 

Natürlich hatte er keine Freude, er machte jedoch keine Anstalten, mich zu beschimpfen, klein zu machen oder was auch immer ich als „gerechte Strafe“ angesehen hätte. Er blätterte seelenruhig zur ominösen Seite und nickte. „Das schläckt kä Geiss weg.“, wie wir auf schweizerdeutsch so schön sagen. („Das ist so und nicht anders.“)

Meine Idee war, es bei der nächsten gedruckten Auflage zu korrigieren bzw. in den digitalen Versionen natürlich sofort zu ändern. Doch es kam noch viel schlimmer. Es wurde der Beschluss gefasst, alle vorhandenen Exemplare einzusammeln und zu vernichten – und sie nach der Korrektur neu zu drucken! Was natürlich eine flächendeckende Info an alle Beteiligten bedingte und mit sich brachte, dass jeder Einzelne darauf aufmerksam wurde … Tja, Tarnprogramm: Fehlanzeige. Und obwohl mich nie jemand dafür kritisiert hatte, keiner das Thema jemals wieder ansprach und ich weiterhin gleichwertig anspruchsvolle Projekte erhielt, es half nichts, ich traute mir selber nicht mehr über den Weg.

Die Geschichte liegt rund neun Jahre zurück – und zeigt, wie lange einen ein Thema beschäftigen kann. Wie viel Selbstverurteilung auch Jahre später zurückbleibt und die Person bei ähnlichen Aufgaben aufs Neue ereilt. Nicht zu reden von den dauernden Zweifeln (ich könnte etwas übersehen haben, ich schaffe es einfach nicht, fehlerlos zu arbeiten. Ausgerechnet ich, die andere regelmässig (auch gerne ungefragt) auf deren Fehler aufmerksam macht etc.).

Tja, die hochgelobte Fehlerkultur … Je mehr ich daran festhielt, nichts falsch machen zu dürfen, desto verkrampfter wurde ich, die Freude war total weg, ich hatte nur noch Angst und spürte die Anspannung in mir. Auf Schritt und Tritt. 

Eine der Fragen bei The Work ist: Siehst du Bilder aus der Vergangenheit oder der Zukunft, wenn du den Gedanken glaubst „Ich sollte alles perfekt machen.“ Ja, das wäre eine meiner Sequenzen, die aufpoppen würden, wenn ich zurück blicke. Und wenn ich nach vorne schaue und den Gedanken „Ich sollte alles perfekt machen.“ glaube, dann habe ich Angst vor allem, was neu ist oder ähnlich wie die stressige Situation. Ich sehe mich in Gedanken, wie ich Vorschläge, die mir mein kreativer Geist macht, wegschiebe, Geistesblitze ignoriere und möglichst am Bewährten festhalten will, an dem, was ich meine, zu beherrschen.

The Work macht Geschehenes nicht ungeschehen. Sie ermöglicht uns eine neue, andere Perspektive. Sie gibt uns die Chance, das, was wir als Tatsache ansehen, zu überprüfen und vielleicht zu erkennen, dass es lediglich unsere Interpretation des Geschehenen war. Und das lässt sich nicht dadurch finden, dass wir unseren Verstand befragen, er hält an seiner Version fest, er füttert uns mit Infos aus der Vergangenheit und sucht Beispiele, die uns noch mehr an dem festhalten lassen, was wir in der Situation geglaubt haben. Und wie mein Beispiel zeigt, half es kaum, dass es für die Aussenstehenden zwar Mehraufwand bedeutete, sich jedoch keiner beklagt hat. Es bei meinem Qualigespräch nicht mal thematisiert wurde. Ich weiterhin das vollste Vertrauen genoss. Nach dem Motto, das kann passieren. „Dumm gange.“

Aus dem Gefängnis der Gedanken kann uns niemand befreien, ausser wir selbst. Und bevor wir uns das Thema anschauen, merken wir oft nicht einmal, dass es Optionen gibt. Was ist dein Erlebnis, an das du am liebsten nie mehr zurückdenken möchtest?

Kein Kuchen ist auch keine Lösung.

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Wer mich kennt, weiss, ich esse für mein Leben gern. Worauf ich Lust habe, wie viel ich esse, wie oft und in welchen Situationen, sagt sehr viel darüber aus, wie ich mich fühle. Mit gnädigen Genen gesegnet, schlagen meine Sünden nicht allzu arg zu Buche, doch ein bisschen muss auch ich auf die Linie achten. Seit zwei Wochen jogge ich wieder regelmässig, doch leider bin ich weder schnell genug noch reicht meine Kondition, um weit genug zu rennen, dass ich das Gegessene mit Bewegung wieder ausgleichen könnte.

Ein Mensch, der wie ich, dazu neigt, streng mich sich zu sein, setzt sich gerne unrealistische Ziele: Ich esse nichts mehr Süsses, ab sofort lasse ich das Frühstück oder das Abendessen weg, statt meinem heissgeliebten Glace gibt’s nur n0ch Früchte oder Nüsse. Tolle Idee, doch die Umsetzung gestaltet sich reichlich unsexy.

Was ich dir damit sagen will: Jeder hat seine Themen, an denen er sich festbeisst (schöne Formulierung im Zusammenhang mit der Ernährung, finde ich). Der eine tut sich mit Aufräumen schwer, der andere hat Mühe, bei seiner Ernährung einen gangbaren Weg zu finden. Warum unterstützen wir uns nicht einfach gegenseitig? Mir käme es zum Beispiel nie in den Sinn, mit bald 53 meine erste Steuerklärung selber auszufüllen oder nähen zu lernen.

Alles machbar, doch ich hab‘ einfach keinen Bock drauf. Und es gibt Menschen, die tun das richtig gerne und – noch viel wichtiger – richtig gut. Und denen bezahle ich gerne gutes Geld, damit sie einen super Job machen. Derweil kümmere ich mich um das, was Spass macht, mir leicht fällt und von dem ich weiss, dass ich einen wesentlichen Beitrag leisten kann.

Je klarer mir wird, was meine Aufgabe in meinem Leben ist, desto erfüllter bin ich, desto weniger brauche ich Ersatzhandlungen, wie Unmengen Süsses in mich reinzuschaufeln oder dauernd zu essen. Und je mehr ich mit meinem Innersten in Verbindung bin, desto stabiler stehe ich im Leben, im Alltag. Das fühlt sich gut an. Statt mir das Leben schwer zu machen, mache ich es mir immer häufiger ganz einfach. Wenn ich nach innen höre, ist völlig logo, wo’s für mich lang geht. Und wenn ich mich nicht entscheiden kann, gibt’s für mich offensichtlich nichts zu entscheiden.

Kann es so simpel sein? Ja.

Der Moment, wo alles ganz einfach wurde.

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Kennst du das auch, du strengst dich an, willst dein Business vorantreiben und es macht einfach keinen Wank, wie wir im Schweizerdeutschen sagen? Ok, dann muss ich mehr dafür tun, denkst du. Akquirieren, Netzwerken, positiv denken, eine coole Bestellung ans Universum senden, die perfekten Affirmationen für mich finden, die richtigen Leute kennen lernen … Und es bewegt sich immer noch nicht … 

Und damit sage ich nichts gegen all‘ diese Aktivitäten per se. Ich habe sie alle mit Leidenschaft gemacht. Und möchte die guten Gespräche, die ich mit den Menschen hatte, keinen Augenblick missen. Doch geholfen hat es mir nicht wirklich …

Und das machte mich traurig, ich war verzweifelt. Mein Herzensbusiness stand auf dem Spiel. Ich hatte es ja versucht, mich wieder fest anstellen zu lassen, das Universum hat mir klar und heftig gezeigt, dass das nicht passt für mich. Ok, neuer Plan. Neuer Plan? Ah ja, ich bin Aufräumcoach. Das ist meine Leidenschaft. Und wie genau sollte das jetzt funktionieren, wenn es beim ersten Anlauf nicht so geklappt hatte wie gewünscht? Ich mag keine aufgewärmten Sachen.

Bevor ich nun wieder alles hervorkramte, was ich oben beschrieben hatte, ging ich einen anderen Weg und schaute mir mein Mindset mal genauer an, statt Konzepte aufzustellen und neue Werbegags auszutüfteln, was quasi mein zweiter Beruf ist als Marketingfachfrau. 

Meine Quintessenz: Du kannst so viel tun, wie du willst, so lange du von deinen inneren, meist unbewussten Glaubenssätzen boykottiert wirst, passiert nichts. Das ist die schlechte und gleichzeitig die beste Nachricht, die es gibt. Denn das kannst du ändern, jetzt in diesem Moment, wenn du dich dafür entscheidest. Byron Katie, die Gründerin von The Work, sagt, mach‘ The Work zum Frühstück, und das ist mein Ritual geworden. Mit dem Thema, das gerade hochkommt. Und völlig egal, ob es mit dem Business etwas zu tun hat, alles hängt zusammen und ich bin immer wieder verblüfft, wie Situationen, in denen ich mich seit Jahren über jemanden aufrege, nach einer Work aufgelöst sind, obwohl ich total etwas anderes angeschaut hatte.

Und weil ich The Work so cool finde, habe ich das Aufräumen im Kopf, wie ich The Work auch nenne, in meine Aufräumcoachings eingebaut – in Kombination mit dem praktischen Aufräumen vor Ort. Eine durchschlagende Erfolgsstory! Und falls du dich auch mal so entspannt fühlen möchtest wie mein kleiner Kater oben im Bild, lass‘ es mich wissen.

∆ Aufgeräumt denken ∆

Endlich Schluss mit dem Sammelwahn.

Der Winter rückt näher und wir freuen uns auf kuschelige Momente in den eigenen vier Wänden. Umso wohler fühlen wir uns, wenn das Zuhause zum Entspannen einlädt und ein behaglicher Rückzugsort ist. Theoretisch ist das auch schön gesagt, doch die Realität gestaltet sich leider oftmals etwas anders …

Den ganzen Bericht mit Tipps dazu liest du hier.

∆ Aufräumen zuhause ∆

Perfekt imperfekt.

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Wäre es nicht unglaublich entspannend, nicht immer so perfekt sein oder scheinen zu müssen? Ich übe mich gerade darin. Nicht die aufgerüschte und polierte Fassade, sondern einen Ausschnitt aus meinem ganz normalen Leben mit dir zu teilen.

Weisst du, was das obige Bild zeigt? Auch wenn ich für mein Leben gerne aufgeräumt bin und es mir leicht fällt, es zu sein, gönne ich mir zwei Orte, an denen es chaotischer nicht sein könnte: Mein Schrankfach mit Foulards und Schals ist einer davon. Dort wühle ich und zupfe ich, bis ich das passende Accessoire gefunden habe oder bis mir alles auf den Boden runter fällt, weil der geliebte todchice Schal – und genau der muss es sein – zuhinterst liegt, liebevoll umarmt von seinen Kollegen in diversen Farben.

Mein zweites Tummelfeld ist die Altpapier-Ablage. Ich schmeisse die Papiere einfach kreuz und quer hinein. Das Gitter steht rund einen Meter von meinem Schreibtisch entfernt, ich könnte es locker neben mir platzieren, doch das macht nicht annähernd so viel Spass, als jedem einzelnen Papierchen zuzuschauen, wie es durch die Luft segelt und – meistens – im Korb landet.

Dir diese zwei Bilder zu zeigen ist ein kleiner Schritt für die Menschheit – und ein Riesenschritt für mich. Auf dem Weg, mich zu zeigen.

∆ Aufräumen im Büro und zuhause ∆

3 Gründe, warum du nie aufräumen wirst.

herzsprechen

Da erzähle ich dir Mal für Mal, wie einfach es ist, aufgeräumt durchs Leben zu gehen und plötzlich liefere ich auch noch die Alibis mit? Der totale Sinneswandel einer passionierten Aufräumerin oder was sonst hat mich für ein Schub ereilt?

Seit über 7 Jahren begleite ich Menschen nun auf ihrem Weg zu mehr Übersicht, Freude am Zuhause, effizienterem Arbeiten und es funktioniert tatsächlich. Noch Jahre später berichten mir Kunden, dass sie seither nie mehr nur annähernd gefährdet waren, wieder in den alten Trott zurückzufallen.

So weit, so erfreulich. Doch was ist mit all‘ den Leuten da draussen, die so gerne eine aufgeräumte Wohnung hätten oder ein funktionierendes Büro? Und die es einfach nicht schaffen und nicht mal um Unterstützung bitten (können)? Da muss mehr dahinter sein, habe ich mir gesagt.

Hier sind 3 Gründe, warum du nie aufräumen wirst:

  1. Du möchtest aufgeräumt sein, doch wenn du ehrlich bist, geht es dir nur um dein Image, das auf dem Spiel steht? Tja, dein Unterbewusstsein lässt sich auf Dauer nicht für blöd verkaufen, es merkt genau, was es mit deinen (vermeintlichen) Plänen auf sich hat. Pseudo-Anstrengungen werden nicht goutiert und boykottiert. Richtig so! Ich meine, wie alt bist du mittlerweile geworden? 30, 40, 50 oder gar mehr? Und machst dir immer noch etwas vor?
  2. Du siehst glasklar vor dir, was zu tun ist, doch etwas blockiert dich, kurz bevor du loslegst? Tja, da gibt es immer so viele spannendere Dinge zu tun, dabei warst du kurz davor, es anzupacken. Und wieder ist nichts passiert? Das fühlt sich nicht gut an, das schlechte Gewissen nagt, wieder ein Tag vorbei, ohne dass du’s geschafft hast. Frust pur.
  3. Weil es jemand anderes von dir verlangt. Tja, die lieben Mitbewohner. Ich bin ja recht konsequent aufgeräumt und mein Partner sieht das oft viel lockerer. Und damit mir die Herausforderungen nicht ausgehen, habe ich ihn mir ins Leben geholt – also nicht nur dafür, wohlverstanden … Die Kombination von Liebesbeziehung, Zusammenwohnen und der Uneinigkeit, wie viel Ordnung es denn sein soll, ist kaum zu toppen und bietet Zündstoff à discrétion.

Erkennst du dich in den Beschreibungen wieder? Fein. Doch was hilft dir das? Nur zu wissen, weshalb du etwas nicht tust, ändert im Aussen wenig. Und es bringt dich auch nicht weiter, wenn du das selbe immer und immer wieder versuchst, egal, wie ernsthaft dein Anlauf gemeint ist. Da kommst du mit darüber nachdenken, grübeln, dich ärgern, beschimpfen und unmöglich fühlen nicht weiter.

Wenn du wissen möchtest, was dein Aufräum-Killer Nr. 1 ist und wovor er dich schützen möchte, nimm‘ dir eine Stunde Zeit und triff dich mit mir über Skype. Gemeinsam räumen wir auf – in deinem Kopf. Dass du anschliessend aufräumst, kann ich dir nicht versprechen, vielleicht fühlt sich deine Unordnung anders an und du findest genau die Portion Lockerheit, um zu beginnen. No risk, no fun.

∆ Aufgeräumt denken ∆

Wie entstehen meine Blogbeiträge?

Home-Office

Zugegeben, mein Wohnort ist nicht die schlechteste Wahl für ein Home-Office  :-). Und oft geschieht es genau so, ich sehe ein Foto, lese eine Headline, habe mit meinem Partner eine Diskussion – und schwupp – ist mein nächstes Thema geboren. Dass ich aus einer sehr sprachgewandten Familie stamme (wir unterhielten uns damals über drei Generationen in genau so vielen Sprachen, an einem Tisch sitzend und ein gutes Essen geniessend – Wein gab’s für mich damals noch keinen). Dass ich als unfrewilliges Einzelkind unter lauter Erwachsenen gross geworden bin, hat seines dazu beitragen.

Ich habe schon so viele Fragen zum Thema: Wie machst du denn das, woher nimmst du die Ideen, ich brauche ewig, bis ich nur einen Satz geschrieben habe, bekommen. Und ja, auch ich habe die Tipps & Tricks im Internet studiert, andere Blogs abonniert und wieder abbestellt. Und auch meine Beiträge sind manchmal leicht aus der Hüfte geschossen, weil ich einen Schreibschub habe. Ob es die LeserInnen interessiert? Könnte ich anhand der Kommentare und und Likes ergründen. Doch weisst du, ein Stück weit ist mein Blog ja eben genau das – mein Blog. Und wenn ich mir zuerst immer den Kopf darüber zerbreche, ob das wohl jemanden interessiert, tja … Und natürlich versuche ich, meine Begeisterung für das aufgeräumte Leben rüberzubringen, ich kann so viel Gutes bewirken und die Menschen sind so glücklich und erleichtert, nachdem sie mit mir gearbeitet haben, das muss doch in die Welt hinaus!

Oder wie ein Coach von mir mal gesagt hat: Du bist es den Menschen da draussen schuldig, sie über deine geniale Dienstleistung zu informieren. Und wir wissen ja, es ist zum kleinsten Teil der geschriebene Text, der es ausmacht, die Bilder sind nett. Entscheidend ist die Energie, die fliesst (oder auch nicht), welche Menschen anzieht oder nicht … Und deshalb nehme ich mich selber immer mal wieder an der berühmten Nase und schreibe mir eine Liste: Ich brauche neue Kunden, und das bedeutet … Spannend, was da so steht. Und noch spannender, es zu hinterfragen. Du ahnst es bereits, mit The Work.

Und auch wenn mich viele Leute als perfektes Wesen sehen, als Überflieger – und zugegeben, einige Sachen habe ich tatsächlich extrem im Griff – ich bin aus Fleisch und Blut. Irdisch, verletzlich, manchmal total gut drauf, selbstsicher und oft auch etwas verwirrt, mit 1000 Fragen im Kopf. Lernen wir, zu unseren Schwächen zu stehen und unterstützen wir uns gegenseitig.

Mein allergrösster Lehrer ist mein Partner, auch frühere Männer waren es oder hätten es sein können, wenn ich das gewusst hätte, was ich heute weiss: Dass Weglaufen für mich nicht die Lösung ist. Jeder von ihnen war auf seine Art perfekt. Perfekt für mich. Ich dachte, ich würde das Zusammensein mit ihm nicht aushalten. Ich hatte weder Mut noch genug Kraft, mich auszuhalten. Daran war niemand schuld, nicht mal ich. Denn ich glaubte einfach meine stressvollen Gedanken. Und so lange ich dies tat, geriet ich in ähnliche Situationen, um erneut zu flüchten. Und auch aus dieser Erfahrung und dem Gelernten entstehen meine Artikel, weil ich schon vielen Menschen auf die Sprünge helfen konnte, mit all‘ dem, was mich heute ausmacht. Ich bin dankbar, für alles, was in meinem Leben geschehen ist und geschieht, dafür hier sein zu dürfen, auch wenn ich mir oft im Weg stehe (wer sonst sollte es sein …).

∆ Aufräumen im Kopf ∆

Diese Leichtigkeit, kaum zu beschreiben,

 

… sagte meine Kundin am Telefon, als ich sie dieser Tage kontaktierte, um zu schauen, wie es ihr seit dem Aufräum-Coaching ergangen war.

Leichtigkeit

Ja, sie hörte sich richtig happy an. „Wissen Sie, ich kann es wirklich kaum in Worte fassen. Da habe ich mich jahrelang damit abgeplagt und nach ein paar Tagen Coaching mit Ihnen ist es, als ob für mich ein neues Leben begonnen hätte. Das Gefühl ist unbezahlbar.“

Sie erzählt mir davon, dass Leute sie ansprechen und fragen würden, was mit ihr geschehen sei. Sie wirke so entspannt, so glücklich, sei auch den Kunden gegenüber viel geduldiger, wie ihre Chefin freudig feststellte. „Nein, ich bin nicht frisch verliebt“, hätte sie ihrer besten Freundin lachend geantwortet. Und doch – sie sei eine neue Beziehung mit ihrer Wohnung eingegangen, würde sie jetzt mehr schätzen, sich lieber darin aufhalten. Und es tue ihr jetzt fast ein bisschen weh, wenn sie in einem unachtsamen Moment etwas lieblos auf das Sofa werfe.

Sie hätte schon lange vorher die tollen Texte auf meinem Blog gelesen. Dass es nun auch für sie möglich geworden sei, grenze an ein Wunder.

Was gibt es Schöneres, als Menschen glücklich zu machen. Nennt sich das auch „Arbeit“, frage ich mich gerade …

∆ Aufräumen zuhause ∆

 

Mein verlässlicher Helfer bei Zwischentiefs.

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Egal, ob am Schreibtisch, beim Wandern oder spontan gäg es Glüschtli. Er schmilzt dank Kokosblütenzucker nicht und ein Bissen reicht, um neue Kraft zu schöpfen.

Und falls du – wie ich gerade – den ganzen gegessen hat (drum schaut er auch etwas malträtiert aus), kein Problem, er hat lediglich 64 kcal. Du willst auch einen? Dann guck‘ hier.

∆ Aufgeräumt geniessen ∆

Gärtnern ist das neue Aufräumen.

imageWer mich etwas länger kennt, hätte mir ziemlich alles zugetraut, doch sicher nicht, dass ich eines Tages das Gärtnern für mich entdecken könnte. Doch genau das ist passiert. Als ich letzten Herbst, früh morgens um 07.30 Uhr draussen sass, mit Fleecejacke, Gartenhandschuhen, klammen Händen und Füssen, um die Blumen winterfest zu schneiden, realisierte ich: Das muss Liebe sein. Gar nicht anders möglich. Wo ich doch kuschlig-warm eingehüllt unter der Bettdecke liegen könnte …

Ich hatte mir immer gewünscht, mit meinem Schatz ein gemeinsames Hobby zu haben. Da wir wegen unseres Hundes nicht mehr so oft gemeinsam auf der Harley ausfahren können und es mir nachweislich nicht gelungen ist, ihm das Tanzen schmackhaft zu machen, habe ich realisiert, ja klar, gemeinsam unseren Umschwung zum Blühen zu bringen, könnte unser nächstes Herzensprojekt sein. Und da ich so gerne aufräume, merkte ich, wie nahe dran ich mit dem Jäten und Rosen schneiden bin. Platz machen für Neues. Veraltetes, der Natur nicht mehr Dienliches abschneiden, dem neuen Leben Raum geben.

∆ Aufräumen zuhause ∆

 

Hilfe, ich habe nichts zum Anziehen!

Anziehen

Ich sehe sie schon milde lächeln, die Herren der Schöpfung … wenn sie die Überschrift lesen … Und ja, es gibt sie, diese Momente, wo frau glaubt, dringend eine Shoppingtour zu brauchen, weil all das, was im Schrank oder in den Boxen im Keller hängt und liegt, quasi aus dem Blickfeld verschwunden ist. Klarer Fall von „nichts zum Anziehen“.

Bei genauerer Betrachtung sind sie natürlich schon noch da, die einzelnen Teile. Und es sind nicht mal wenige. Einige Male ertappte ich mich dabei, dass ich Shoppen ging und mit einem Shirt oder einem Paar Schuhe nach Hause kam, um festzustellen, dass ich praktisch das selbe Modell bereits besitze.

Letzte Woche hatte ich so einen Anflug von „ich muss dringend einkaufen gehen“. Mein Budget schüttelte zwar den Kopf, was das Zeug hielt, doch ich bin hartnäckig. Und fragte bei meinen Facebook-FreundInnen mal nach, wo sie sich denn so einkleiden würden. Ganz viele Tipps später fuhr ich wild entschlossen nach St. Gallen und kehrte heim, ohne was gekauft zu haben. Wenn ich was anschaute und es mir gefiel, kam mir rechtzeitig in den Sinn, dass ich doch sowas Ähnliches schon im Schrank hängen hatte. Da ich Sommerkleider über Herbst/Winter immer in Boxen im Keller verstaue, habe ich diese Auswahl dann nicht mehr wirklich präsent. Gefährlich … Und nächstes Mal werfe ich, bevor ich einkaufen gehe, zuerst einen Blick in die besagten Boxen. Denn oft kaufe ich im Geschäft dann eine Kombination, die ich genau so tragen möchte. Da sind dann auch Stücke aus dem Kellerfundus dabei, wie z.B. T-Shirts, obwohl es draussen grad schneit.

Mein Tipp also – und genau so habe ich es gemacht: Mal alle Kleider der selben Sorte neben einander hängen oder legen (Hosen, Blazer, Blusen etc.). Um zu sehen, was ich denn überhaupt so alles besitze. Und dann Sets bilden: Will heissen: 1 Hose, 1 passendes Shirt, 1 passende Jacke dazu. Ich habe nun rund 10 Sets und das reicht vollauf, um „neu“ zu starten. Und so hänge ich sie dann auch in den Schrank, an einem Bügel pro Teil nebeneinander.

Die restlichen Kleider ordne ich ebenfalls. Es gibt Leute, die stapeln sie nach Farben, ich mache es lieber nach Schnitt: 1 Stapel mit Langarmshirts, 1 Stapel mit Kurzarmshirts, 1 Stapel mit ärmelfreien Shirts. Und ja, die letzten beiden kann ich auch im Herbst/Winter anziehen, mit einer Jacke drüber oder zum Tanzen – ohne Jacke :-).

So habe ich Übersicht und eine Entscheidungshilfe. Fehlt mir zu einer Hose (wie in meinem Fall) ein Oberteil, ziehe ich die Hose an und gehe damit einkaufen oder packe sie ein und nehme sie mit. Und bitte nicht auf „gut Glück“ oder „ich weiss dann den Farbton im Laden schon noch“. Funktioniert bei mir nicht.

Viel Spass beim budgetschonenden Nicht-Shoppen!

∆ Aufräumen zuhause ∆

 

Bedeutet Trauern, sich schlecht zu fühlen?

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Alle, die mein Facebook-Account aktiv mitverfolgen, wissen, dass meine Mutter, im Alter von 83, am Montag, 28. Dezember 2015, nach 4-monatiger intensivster Betreuung im Pflegeheim, ihre verdiente und ewige Ruhe gefunden hat.

Und auch, dass ich am selben Tag notfallmässig ins Spital eingeliefert wurde, aus dem ich drei Tage später „in gutem Allgemeinzustand“ wieder entlassen wurde.

Warum ich dir das erzähle? Gestern schrieb mir auf Facebook in einer privaten Nachricht jemand, wie ich denn Flammkuchenrezepte posten könnte, wo doch gerade meine Mutter verstorben sei? Von jemandem wie mir hätte sie doch mehr Integrität und Sinn für die wichtigen Themen im Leben erwartet.

Der Coach – das perfekte Wesen? Nope. Wer mich kennt, weiss, ich esse für mein Leben gerne. Umso schlimmer, wenn jemand wie ich tagelang an der Infusion hängt und nicht mal einen Schluck Wasser trinken kann, ohne Schmerzen oder dass der Magen meldet „return to sender“. Als wir mit der engsten Verwandtschaft nach der Nachricht des Todes meiner Mutter in der Caféteria des Pflegeheims sassen und vorausschauend für vier Personen Mittagessen bestellt hatten, meinte meine Tante: „Weisst du, in so Situationen kann ich einfach nichts essen.“ Ich erwiderte: „Das kann ich verstehen, dann nimm einfach so viel, wie du magst, mit Fleisch, ohne Fleisch oder auch gar nichts. Ich bin traurig und habe Appetit. Und ich bin mir sicher, meine Mutter möchte, dass es mir gut geht und dass ich bei Kräften bleibe. Für mich ist es elementar, regelmässig zu essen.“

Und ja, wahrscheinlich ist die Trauer noch nicht ganz bei mir angekommen. Ich erlaube mir noch immer, erst einmal erleichtert zu sein. Die letzten vier Monate mit wöchentlichen Besuchen und je 4 Stunden Zugfahrt haben mich sehr viel Kraft gekostet. Ich durfte am Vorabend ihres Todes bis 23 h an ihrem Bett sitzen und ihre Hand halten. Sie hat selber dosiert, wie viel Berührung sie erträgt. Mein Vater blieb über Nacht und hat ihren letzten Atemzug begleitet. Sie waren 42 Jahre verheiratet (ja, sie war meine Stiefmutter). Bereits vor den Monaten im Pflegeheim war meine Mutter geschätzte zwei Jahre lang nicht mehr wirklich ansprechbar, hat kein Telefon mehr abgenommen und auch nicht mehr danach verlangt, ausser meinem Vater mit jemandem zu sprechen oder jemanden zu sehen. Wie habe ich die stundenlangen Telefongespräche mit ihr vermisst.

Seit vergangenem Montag im Spital, als ich mich fast 24 h mit Bauchkrämpfen herumplagte und viele liebevolle Zuschriften bekam, mein Thema sei das Loslassen, begann ich ganz natürlich, mit meiner Mutter zu sprechen, also ob sie neben mir sitzen oder durch den Telefonhörer zu mir sprechen würde.

Vermutlich kriege ich jetzt wieder eine PN, mein Foto oben sei zu bunt und nicht angemessen. Und weisst du was, es ist so was von passend, das Foto. Das kann nur ich beurteilen. Sie hat das Leben geliebt, meine Mutter, starke Farben, war eine begnadete Sängerin und Tänzerin und ihr italienisches Temperament immer präsent.

Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter. (Rainer Maria Rilke)

∆ Aufräumen im Kopf ∆

Das entschleunigte Mami.

mutter

… und manchmal ganz schön stressig. Vor allem, wenn Kids und Teens das Zimmer nicht aufräumen, was sie ziemlich häufig nicht tun. In meinem Beitrag für das Schweizer Fernsehen habe ich ansatzweise zeigen können, was für Möglichkeiten es gibt. Was nun, wenn – wie vor einigen Monaten geschehen – eine Mutter möchte, dass ich ihren Sohn dazu bringe, dass er für seine Prüfungen lernt, damit er nicht im hohen Bogen durch selbige segelt?

Der exakte Wortlaut war: „Bitte bringen Sie meinen Sohn dazu, dass er mehr für die Schule lernt! Sie machen doch das mentale Stressmanagement“. Tja, klare Ansage. Und sie erzählte mir, was er alles tut, wofür er Zeit findet und sich nimmt, ausser für die Schule. Ich fragte sie, ob ihr Sohn Stress habe damit, dass er durch die Prüfung fallen könnte? „Überhaupt nicht, aber der kann das nicht abschätzen, was das später mal für ihn bedeutet.“ Der junge Mann, 19 Jahre alt, war offenbar sehr klar darin, was ihm wichtig war und was nicht. Bei The Work arbeite ich immer mit der Person, die Stress hat. Es geht nicht darum, jemanden zu manipulieren, damit er tut, was ich möchte oder für gut finde. Wobei eine Prüfung zu bestehen natürlich sicher etwas Nützliches ist. Doch was hilft es, wenn der andere nicht mitmacht, sein Widerstand gar grösser wird und die Einsicht mehr und mehr schwindet? Die Schule bzw. die Prüfung war wohl eine der letzten Bastionen, mit denen er seiner Mutter zeigen wollte und konnte, dass er selber über sein Leben bestimmen möchte. Und selbst die Drohung, ihm kein Geld mehr zu geben, schien nichts zu fruchten.

Mein Vorschlag war, dass ich mit dem jungen Mann worken würde, wenn er dafür offen wäre, ohne Zielvereinbarung. Vielleicht täte es ihm gut, aus der ablehnenden Haltung herauszufinden und zu erkennen, ob es ihm wichtig war, die Prüfung zu bestehen. Nicht für oder wegen seiner Familie. Ohne Druck. Und wer weiss, vielleicht würde er sie ja auch so bestehen …

Dieser Ansatz schien der Mutter nicht zu gefallen, genau so wenig wie meine Alternative, mit ihr am Stress zu worken, den sie mit der Situation hat, ihrem Kontrollverlust, ihren Ängsten und dem Gedanken, sie sei dafür verantwortlich, wie es weitergeht und schuld, wenn er’s vergeigt.

Genau so wie eine andere Dame, die meinte, es wäre jetzt dann grad „gäbig“, das Haus der Mutter zu entrümpeln, da sie mehrere Wochen zur Kur fahre. Da ich das Einverständnis der Mutter als Voraussetzung sah bzw. mit ihr vorab persönlich sprechen wollte, stellte sich heraus, dass sie noch gar nichts von ihrem Glück wusste und es auch nicht wollte. „Dann frage ich jemand anderen!“, meinte die Tochter. „Ich kann verstehen, dass Sie Ihrer Mutter helfen möchten. Und mich dünkt es wichtig, sich nicht in ihre Angelegenheiten zu mischen, sondern es mit ihr abzusprechen.“

Das sind die Momente, wo ich auch mal auf einen Auftrag verzichte, egal, wie lukrativ er mir entgegenwinkt.

∆ Aufräumen im Kopf ∆

Wenn nur das liebe Geld nicht wär‘ …

Geld

Eigentlich schade, dass immer wieder mal jemand zu wenig Budget für eine Aufräumaktion hat. Und auch da gibt es ganz unterschiedliche Ausgangslagen, die dazu führen können, dass auf ein Coaching verzichtet wird, gerade, wenn es sehr nötig wäre.

Die Sachen liegen nun schon so lange rum, da kommt es auch nicht mehr drauf an.

  • Interessanterweise wird das Thema intensiv studiert und die Einsicht, es alleine eher nicht auf die Reihe zu bekommen, ist offensichtlich vorhanden, sonst würde keine Anfrage gestartet.
  • Du hast den Glauben an dich, dass du es schaffen kannst, verloren und kapitulierst. Schade … Dabei braucht es so wenig, um zu beginnen und dran zu bleiben … Ein kleiner Energiekick reicht …

Die Aufräumaktion ist teurer als erwartet oder die Tarife auf der Webseite wurden vorab nicht konsultiert.

  • Für mich ist Aufräumhilfe eine Dienstleistung wie jede andere auch. Wenn mir ein Zahn abbricht, erwarte ich nicht, dass der Zahnarzt das kostenlos repariert oder mir Rabatt gibt.
  • Falls das Beispiel für dich hinkt, weil du den Zahn ja selber nicht flicken kannst, aufräumen dagegen schon, darf ich dir dazu sagen, dass schlussendlich das gilt, was wir tun. Nicht das, was wir wissen, uns vornehmen, glauben irgendwann erledigt zu haben.
  • Und ja, es gibt sie bei mir auf Anfrage auch, die Optionen. Zum einen auf dieser Webseite als kostenlose Tipps aus früheren Beratungen und Reportagen in Fachzeitschriften und Radio/Fernsehen. Für den Officebereich habe ich ein 60-seitiges Fachdossier publizieren dürfen. Es gibt die Möglichkeit statt einer tägigen Beratung eine Stunde Coaching über Skype zu buchen und dir so wertvolle Tipps zu sichern, auf deine persönliche Situation passend. Und auch die Option, den Betrag für ein Coaching in zwei bis drei Etappen zu begleichen.
  • Schlussendlich ist es immer deine Entscheidung, wofür du Geld ausgibst und wo deine Prioritäten sind.
  • Was ich mit Sicherheit weiss, ist, dass du nach einem Tag deinen persönlichen Kurs gefunden hast, wie du deine Wohnung oder dein Büro optimal organisierst.
  • Und im Gegensatz zum Zahnarzt packst du das anschliessend ganz alleine und es entstehen dir keine weiteren Kosten.

Das Coaching wird gebraucht, ich bin der stimmige Coach, der Preis scheint angemessen, doch die Familienfrau bekommt das ok von Ihrem Ehemann nicht, das Coaching zu buchen bzw. er hat keine Lust, dafür Geld auszugeben.

  • Das treffe ich sehr oft an. Der Mann ist der Überzeugung, dass seine Frau das doch bitte schön selber hinkriegen sollte.
  • Eine Damen hatte ich mal, die sich von ihrem Teilzeitjob das Geld zur Seite legte. So lange, bis der Betrag zusammen war und mit meinem Angebot der Ratenzahlung klappte es. Sie hat dann gar mehrere Tage gebucht, obwohl sie bereits nach einem wusste, wie es funktioniert. „Es macht so unglaublich viel Spass, mit dir gemeinsam aufzuräumen!“, meinte sie dazu.
  • Geld ist das eine, eine Frau, die überfordert ist mit Haus/Wohnung und Familie, das andere. Und wenn die Frau unglücklich ist, wird es für den Mann auch nichts mit dem Wohlfühlzuhause.

So gesehen, ist ein Tag mit mir eine lohnende Investition in den Rest deines Lebens.

∆ Aufräumen im Kopf ∆

Noch ist Sonntag, bald Montagmorgen.

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Es ist Sonntagabend, 22.05 h, als ich diesen Text beginne. Wie fühlt es sich für dich an, bald ins Bett zu gehen, den Wecker zu stellen und an morgen früh zu denken?

Zieht sich schon der Magen zusammen, kriegst du Kopfweh, einen schnelleren Puls und die Erholung vom Wochenende ist wie weggeblasen?

Das solltest du dringend ändern – dir zuliebe. Denn es kann auf die Dauer nicht gut für dich sein, dich von Freitag zu Freitag, von Urlaub zu Urlaub zu hangeln, vielleicht den Feierabend noch knapp zu geniessen, bevor das Hamsterrad dich wieder in die nächste Rund schickt.

Du denkst, das sei einfach so bei deinem Job? Anderen gehe es auch nicht besser? Wenn dir das Trost genug ist, fein. Falls nicht – und mir persönlich würde es nicht reichen, das sage ich dir frei heraus, – lass‘ uns gemeinsam etwas dafür tun, dass es sich verändert.

Du investierst eine Stunde deines Lebens und triffst mich über Skype. Lass‘ uns gucken, wie du mehr Leichtigkeit, mehr Freude, mehr Erfolg in dein Leben bringst. Und es ist völlig egal, ob du dich gerade mit deinem Wunschthema selbständig gemacht hast, ob du Arbeit suchst oder ob du dich in deinem Job abstrampelst, der sich schon bald viel angenehmer anfühlen wird …

Zitat

Der Unterschied zwischen The Secret und The Work

In den Worten von Byron Katie:

The Secret: “You can have whatever you want.”
The Work: “You can want whatever you have.”

The Secret: “You can control your thoughts.”
The Work: “You are not the thinker. It’s not possible to suppress your stressful thoughts. But when you question them, they let go of you.”

The Secret: “You can manifest your positive thoughts as reality.”
The Work: “Reality already is the best thing that could be manifested.

Gottesfürchtig & sexy soll sie sein!

Sex

Das hat mein Vater vor Jahrzehnten in einem Bekanntschaftsinserat unter der Rubrik „Er sucht Sie“ aufgeschnappt. Und da wären wir doch wieder voll im Trend. Sex ist eines der grossen Tabuthemen und kaum zu einem anderen haben wir so hohe Ansprüche – an uns selbst und den anderen. Erzeugen Druck und das macht unglücklich; beide.

Was wir so alles gerne wären und hätten, welche Gipfel es zu erklimmen gilt, wie oft und wie lange es dauern soll. Die Sorge um die Figur. Die Stellung soll nicht nur orgasmusfreundlich sein, nein auch noch gut ausschauen, sexy wirken.

Was geht dir durch den Sinn, wenn du das obige Bild siehst und dich an dein letztes Mal erinnerst. Beliebt sind Überzeugungen wie:

  • Ohne vaginalen Orgasmus bin ich keine richtige Frau.
  • Hoffentlich schaut er nicht auf meine dicken Oberschenkel!
  • Ich habe es satt, ihm etwas vorzuspielen.
  • Mein früherer Partner hatte das viel besser drauf.
  • ….

Die Liste lässt sich beliebig ergänzen – und darauf möchte ich hinaus – hinterfragen. Geht uns nebst diesen unbewusst ablaufenden Gedanken noch die Wäsche durch den Kopf, die in 10 Minuten fertig sein wird, das Kind, das durch die Türe kommen könnte oder das Telefon, das läuten wird, na bravo! Und schon sind wir wieder voll weg von uns, hin zu den anderen, dem Umfeld, der Umgebung.

Hier findest du eine Anleitung, wie du The Work selber ausprobieren kannst, wenn du einen einzelnen Satz anschauen willst. Und falls du ein Arbeitsblatt ausfüllen magst und nicht weiterkommst, ich begleite dich gerne. Und egal, welche Methode du wählst, such dir zuerst eine ganz konkrete Situation, an die du dich gut erinnern kannst, darf auch gerne etwas zurückliegen, beantworte die Fragen immer aus diesem Moment heraus, die Umkehrungen ebenso.  Anfangs ist es oft einfacher, einen Satz zu nehmen, der sich auf die andere Person bezieht, es sind aber auch Ich-Aussagen möglich.

Viel Spass damit!

Wie finde ich stressvolle Gedanken?

Oder anders gefragt, was verspreche ich mir davon, wenn xy eintritt?

Falls du dich schon gewundert hast, wie ich immer die Sätze finde, hier ein Beispiel. Gestern Abend um 23:26 h hatte ich einen Impuls, schnappte mir Block und Stift, die immer neben meinem Bett liegen.

Eben war der Gedanke durch meinen Kopf geschwirrt, dass es doch an der Zeit wäre, mal endlich im Lotto zu gewinnen, und zwar so richtig fett.

Ich habe mir darauf hin ein Mail geschickt und die Sätze heute morgen handschriftlich ergänzt. Damit mache ich jetzt eine Work :-). Und falls mich während des Workens die Muse küsst, und speziell unter Frage 3 noch andere Überzeugungen auftauchen, schreibe ich sie mir separat auf – und mache weiter bei meinem ursprünglichen Satz.

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Wenn dich deine Sätze nicht soooo spektakulär dünken, dann das ist auch ein Lieblingsspiel unseres Verstandes, uns abzulenken, damit wir schon gar nicht beginnen, Bekanntes zu hinterfragen.

Also lieber halb perfekt als gar nicht gestartet.

Frage 1: Ist das wahr?
Frage 2 : Kann ich mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
Frage 3: Wie reagiere ich, was passiert, wenn ich den Gedanken glaube?
Frage 4: Wer oder was wäre ich ohne diesen Gedanken?
Umkehrungen + je 3 Beispiele, wie das in der Situation, wo ich das gedacht habe, stimmen könnte

Gut abgelenkt ist halb verdrängt

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Du bist als Powerpaket unterwegs, stehst deine Frau, Tag für Tag. Was gibt es Schöneres, als abends nach Hause zu kommen, sich der Länge nach hinzulegen und einfach zu entspannen.

Aber halt! Vielleicht fällt dir das gar nicht so leicht. Du hast oft keine Energie mehr, um deine Wohnung in Schuss zu halten, bist zu müde, um aufzuräumen und gehst gleich lieber mit deinen Kolleginnen auf einen Drink in die angesagte Bar? Cool! Und doch fühlst du dich nicht wirklich wohl, wenn du ein paar Stunden später zuhause eintrudelst.

Du hast dir schon so oft vorgenommen, Ordnung zu machen und diese auch beizubehalten. Und es will dir einfach nicht gelingen, dir – der Powerfrau. Gemeinsam können wir deinen Wohnraum in eine Wohlfühloase verwandeln, keine Frage. Einen Ort, der dir Schutz und eine Rückzugsmöglichkeit bietet, fern ab von der Welt da draussen, die immer noch mehr von dir will.

Ist es das, was du dir wünschst oder würde es dir mindestens so viel Spass machen, zwischen den zwei Welten zu pendeln? Mal die sein, die null Bock darauf hat, alles täglich an seinen dafür vorgesehenen Platz zu räumen und dann wieder die, welche mit Sorgfalt und Liebe alles verstaut und das übersichtliche Bild geniesst? Könnte es sein, dass beide Frauen da in dir wohnen? Und sind es tatsächlich deine Vorstellungen, die du da lebst oder denen du nacheiferst?

Magst du mal gucken, was deine innere Wahrheit dazu meint, herausfinden, wer du wirklich bist? Damit du beide Anteile leben darfst, ganz ohne schlechtes Gewissen?

Hat jemand mein Sofa gesehen?

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Phuuu! Ein erfolgreicher Tag liegt hinter dir, jetzt nur noch heimkommen und ausspannen! Dumm nur, dass dein Lieblingssofa noch mit der Kleiderauswahl von heute Morgen belegt ist. Du gehst in die Küche, öffnest den Kühlschrank und freust dich auf ein kühles Glas Sekt, das hast du dir jetzt aber wirklich verdient, die heutige Präsentation war Hammer! Ach genau, du erinnerst dich: Die letzte Flasche hast du deinen Freundinnen spendiert und der Nachschub steht leider noch immer im Regal deines Comestible. Ok, ein Glas Wasser tut’s auch.

Du gehst zurück ins Wohnzimmer, nimmst im Vorbeiweg die Post mit und überlegst, wo du wohl das Glas hinstellen sollst. Der Couchtisch sieht aus, als ob eine Bombe eingeschlagen hätte. Da türmen sich Zeitschriften, Nagellackfläschchen liegen kreuz und quer herum, ein halb volles (oder doch leeres) Glas und alte Zeitungen zieren das antike Stück, das du im Brockenhaus ergattert hast. Schade eigentlich, dass die schmucke Tischplatte kaum zu sehen ist….

Tja, life happens… Was wäre denn das Schlimmste, das passieren könnte, wenn jemand, der unbedingt eine gute Meinung von dir haben soll, jetzt auf der Bildfläche erscheinen würde. Aus dem Nichts, einfach mitten in dem Getümmel steht und sich umschaut. Was könnte diese Person über dich denken? Schreib dir das doch mal auf, könnte spannend sein, zu sehen, was da mit dir geschieht. Und keine Bange, das passiert nicht wirklich und doch fühlt es sich schon beim Lesen ziemlich real an, nicht?

Praktisches Beispiel: Deine Schwiegermutter poppt unverhofft in deinem Wohnzimmer auf. Was wäre das Schlimmste, was sie über dich denken könnte, wenn sie sich umsieht?

  • Meine Schwiegertochter ist eine Schlampe.
  • Kein Wunder, dass die Kinder so unordentlich sind.
  • Ich habe immer gewusst, dass das die falsche Frau für meinen Sohn ist.
  • Aussen fix, innen nix.

Und du brauchst die Schwiegermutter gar nicht in Echt dazu, der Kameramann in deinem Kopf reicht völlig aus, um dir ein schlechtes Gewissen zu machen. Und weil du den Mut nicht findest, die Schwiegermutter (als Beispiel) darauf anzusprechen. Würdest du nachfragen: „Gell, du denkst jetzt sicher …“ oder „Was denkst du, wenn du das siehst?“ käme möglicherweise ganz etwas anderes dabei heraus. Doch wir denken lieber weiter darüber nach, was der andere wohl so über uns denkt…

Warum du deinem inneren Schweinehund zwischendurch mal zuhören solltest.

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Irgendwie sieht er ja ganz schnucklig aus, findest du nicht? Wie er mit seinem Kuschelblick und den überdimensionierten Ohren so dasitzt. Und doch hält uns das süsse unschuldig dreinschauende Kerlchen ganz schön auf Trab. Auch wenn du ihn noch nie gesehen hast, du kennst ihn genau. Es ist dein innerer Schweinehund!

In meinen Referaten wurde er in der abschliessenden Fragerunde schon oft erwähnt. Wie man ihm beikommt, wenn er sich wieder mal quer über den hoffnungsvollen Motivationsschub legt. Eine Möglichkeit ist, mit ihm zu verhandeln, er liebt taktische Spielchen. So in der Art: Wenn ich diese eine Aufgabe erledigt habe, lege ich mich eine Viertelstunde aufs Ohr – Powernap auf Neudeutsch (im Büro eher nicht empfehlenswert). Oder ich gönne mir nach getaner Arbeit ein Stücklein Schokolade als Belohnung (nicht die ganze Tafel, bitte!).

Doch was tun, wenn der Kerl dauernd auf der Matte hockt und den Energiepegel dauerhaft blockiert. Was wir in solchen Augenblicken oft tun, ist uns dagegen aufzulehnen, uns noch mehr anzustrengen, nur keine Schwäche zeigen, das wäre ja gelacht, das werd‘ ich jetzt wohl noch hinkriegen…

Manchmal liegt es tatsächlich an der Disziplin und die Optionen sind dünn gesät. Es muss einfach sein und basta. Wenn du immer wieder vor der gleichen Aufgabe stehst und dich partout nicht aufraffen kannst, dann hör ganz einfach einen kurzen Augenblick auf zu kämpfen, dich dagegen aufzulehnen. Akzeptiere, dass es im Moment einfach nicht geht. Auch wenn du nicht verstehst, was da abgeht. Es soll einfach nicht sein. Nicht jetzt.

So ging’s mir die letzten Tage. Vor einer Woche kamen wir aus den Ferien retour. Gestern sagte mein Partner zerknirscht: „Unglaublich, jetzt sind wir schon so lange zurück und ich habe meine Reisetasche noch immer nicht ausgeräumt.“ Und ich bin mir sicher, er hat schon drauf gewartet, dass ich diese Aussage mit einer flotten Aufräumerinnen-Weisheit quittiere. Weit gefehlt. Ganz spontan und für mich selber überraschend hörte ich mich sagen: „Ich habe auch vier Tage gebraucht, bis ich mich aufraffen konnte.“ Sein ungläubiger Blick brachte mich zum Schmunzeln. Und ich fragte mich, weshalb ich das entgegen meiner Gewohnheit so lange vertrödelt hatte. Da wurde mir klar, dass in den letzten Wochen so vieles passiert war, du weisst, was ich meine, wenn du meinen letzten Beitrag gelesen hast, dass eine Tasche mit Wäsche drin ganz einfall null Prio hatte. Im Leben, für die Welt (meine und im Allgemeinen). Und ich spazierte täglich an der Tasche vorbei und hatte nicht mal den Impuls, etwas damit zu tun, geschweige denn, mir eine schöne Ausrede parat zu legen (für mich selber notabene). Der Zustand der unaufgeräumten Aufräumerin fühlt sich ungewohnt und friedlich an.

1:0 für Schweini – und das Wesentliche im Leben.

Was Aufräumen und Joggen gemeinsam haben.

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Auf den ersten Blick nicht viel, ausser dass Aufräumen bei vielen Menschen Fluchttendenzen auslöst. Weg von = jede Ablenkung ist willkommen. Und läutet kein Telefon und niemand sonst will etwas von mir, so inszeniere ich doch am besten gleich selber etwas. Und von einem Augenblick auf den nächsten scheint alles reizvoller und mit Sicherheit bedeutend dringender zu sein als das ungeliebte Aufräumen.

Zurück zum Sport. Joggen ist eine der wenigen Sportarten, die ich mag und aktiv betreibe. Oder ehrlich gesagt bin ich der Prototyp der Wiedereinsteigerin. Alle paar Monate wieder, manchmal dauert’s auch etwas länger. Doch früher oder später packt mich das Lauffieber und ich rufe mir alle Vorteile in Erinnerung: Ich werde fitter, meine Figur straffer, ich habe weniger Lust auf Süsses und Schwerverdauliches. Und tatsächlich ist das alles wahr. Nur habe ich mich noch immer keinen Schritt fortbewegt. Kurze Zweifel, ob meine Joggingschuhe vom letzten Mal, die inzwischen die Waschmaschine von innen gesehen haben, noch gut dämpfen. Ich google mal und finde allerlei Wissenswertes und vor allem Ablenkenswertes. Erwischt! Offensichtlich habe auch ich meine Abwehrmechanismen, die verlässlich funktionieren, denn noch sitze ich in meinem Home-Office und habe mich noch immer keinen Millimeter bewegt. Ich überlege, wie sich das zeitlich ausgeht, wenn ich noch die Haare waschen muss statt nur zu duschen. Meine mentale Vorbereitung übertrifft mein Laufvermögen um Längen, nach 1 km und in der ersten Steigung mache ich bereits schlapp und keuche, was das Zeug hält.

Dann die Wende: Ich als Coach suche mir einen Coach, einen Personal Trainer. Eine Frau, um genau zu sein. Mein verlässliches Netzwerk spuckt nicht nur Adressen, sondern einen richtig heissen Tipp aus. Und ich weiss, auf die Empfehlungen eines bestimmten Herrn ist mehr als nur Verlass. Nach einem Infogespräch bin ich mir sicher, bei der Frau bin ich richtig. Plötzlich spüre ich, wie ich gut dastehen will, mitreden möchte. Ich weiss „im Fall“ auch Bescheid, bin grad etwas aus der Übung, doch in der Theorie „sackstark“. Tja, das erinnert mich an meine Kunden und ihre Befürchtungen, kein Stein würde auf dem anderen bleiben und ich könnte wie ein Orkan durch Büro und Wohnung fegen. Natürlich ist dem nicht so, doch oft ist es nicht ganz einfach, diese Befürchtung zu entkräften. Um nicht zu sagen unmöglich, wenn ich gar nicht ins Gespräch komme mit den Menschen, weil Sie zwar meinen Blog lesen, doch sich nicht getrauen, mit mir Kontakt aufzunehmen. Und wie enorm wichtig es ist, zuzuhören, das Gegenüber ernst zu nehmen. Und das macht meine Personal Trainerin perfekt. Ich fühle mich gut aufgehoben und erzähle ihr von meinem rasanten Start und dem ebenso raschen Abflauen der ersten Begeisterung nach dem Wiedereinstieg.

Sie schmunzelt und verspricht mir, dass wir beim ersten Termin Intervalltraining machen. Als Perfektionistin will ich gerne möglichst schnell möglichst viel erreichen, mit dem Kopf durch die Wand, wenn schon denn schon. Und tatsächlich: es funktioniert. Ich renne dosiert und darf eine Gehsequenz einlegen, so lange ich noch fit genug wäre, um zu rennen. Doch der Spass ist ja noch nicht vorbei. Und so lerne und spüre ich, wie viel mehr Spass es macht, sich zu fordern, ohne sich zu überfordern.

Und jetzt retour zum Aufräumen: Hier ist es genau so. Wenn Sie sich nach einer arbeitsreichen Woche vornehmen, am Samstag, wenn Sie endlich mal einen Tag frei haben, das Haus aufräumen oder die Wohnung, wird das mit ziemlicher Sicherheit nichts werden. Möglich wäre es ja schon, theoretisch, doch es ist too much, fühlt sich total unsexy an. Und das ist auch gut so. Denn wie oft im Leben geht’s auch hier darum, eine verträgliche Dosis zu finden.

Der ganz normale Wahnsinn: Wo ist mein Autoschlüssel?

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Tja, Sie stehen perfekt gestyled im Flur, ein letzter Blick in den Spiegel – Ihr Outfit sitzt wie angegossen, die Frisur ist Ihnen heute wieder mal ganz speziell gut gelungen! Sie klopfen sich im Stillen auf die Schulter und schnappen sich die neue Handtasche (ein Souvenir aus Wien, ach schön war’s in der Oper und im Belvédèrepark…).

Die Aussicht auf eine Spritzfahrt im Cabrio bei strahlendem Sonnenschein zaubert Ihnen ein Lächeln aufs Gesicht. Sie greifen nach dem Autoschüssel – ins Leere. Sie runzeln ungeduldig die Stirne, das kann doch nicht sein. Gestern hatten Sie ihn doch in die kleine Lasche im Aussenfach gesteckt. Sie gucken nochmals nach – nichts. Also nö, das geht ja gar nicht. Leicht panisch durchwühlen Sie die Tiefen Ihrer ach so geliebten Tasche und plötzlich kommt sie Ihnen riesig vor. Wieder nichts. Langsam wird’s ungemütlich, Sie schauen auf die Uhr, schütteln den Kopf und reden sich gut zu: „Nur die Ruhe kann es bringen.“ Also nochmals mit System. Sie kippen den Inhalt des schmucken Stückes entnervt auf die antike Truhe, die im Vorraum steht. Meine Güte, was da alles zum Vorschein kommt! Portemonnaie, Brille, Müsliriegel, Kosmetiktäschli, Kopfhörer, Ladekabel fürs iphone und das coole Teil selbst, Visitenkartenbox, Haar- und Kaugummi, Schirm, Taschenlampe, Kugelschreiber, Kopfwehtablette (die werden Sie bald brauchen, wenn es so weiter geht). Also ziemlich alles, was frau sich denken kann – nur kein Autoschlüssel. Tief durchatmen, Sie haben nach einem entnervten Blick auf die Uhr noch fünf Minuten Zeit. Wenn kein Stau ist, werden Sie rechtzeitig eintreffen, bei Ihrem Date mit dem schnuckligen Typen aus dem Internet.

Nur wenn Sie so weitermachen, wird Sie der gute Mann nie kennen lernen. Denn Sie kommen ganz einfach nicht vom Fleck oder zu spät, was Ihnen sehr peinlich wäre, speziell beim ersten Treffen. Vor lauter Aufregung meldet sich Ihre Blase. „Menno, auch das noch!“ Sie rennen total gestresst zur Toilette und sprinten ein paar Minuten später zurück zum wilden Chaos, das Sie hinterlassen haben. Nichts, nichts und wieder nichts. Konsterniert werfen Sie die Sachen wieder in die Tasche und hängen Sie um. Wie hiess noch der Heilige, den Ihre Grossmutter in solchen Situationen immer angefleht hatte? Ach richtig, der Antonius. Ihr Draht zu ihm ist nicht besonders gut, also ist von dort eher keine Hilfe zu erwarten.

Sie drehen sich um und sehen auf der Truhe Ihren Autoschlüssel liegen, ganz unschuldig, als ob er schon immer da gewesen wäre. Und das ist er wohl auch. Denn Sie waren sich so sicher, dass er in der Tasche liegt, dass Sie die Umgebung völlig ignoriert haben. Selektive Wahrnehmung nennt sich das.

Mein ganz persönlicher Tipp für Sie: Egal, wo Sie den Schlüssel hinlegen, einfach immer an den selben Ort.

Wie ein Stewi mein Leben veränderte.

Stewi

Mit 20 war mir, abends um 23 h, als ich beschwingt von einem Treffen mit meinen Kollegen nach Hause kam, plötzlich sonnenklar, so konnte es nicht weitergehen. Wie so oft fühlte ich mich mehr wie beim Verhör auf dem Polizeiposten als im elterlichen Zuhause. Wieso kommst du so spät? Wo warst du? Mit wem? Warum hast du nicht angerufen? Wir hätten dich abgeholt. Du bist doch nicht etwa per Anhalter gefahren? Diese und ähnlich knackige Fragen prasselten ungebremst auf mich ein. Meine gute Laune war wie weggeblasen.

Eine eigene Wohnung musste her! Und kurz darauf zog ich um in eine schnucklige 2-Zimmerwohnung mit Sitzplatz, in einem Sicherheitsabstand von einigen Kilometern. Es fühlte sich gigantisch an, keiner redete mehr drein, der ganze Platz gehörte mir allein, ich konnte am Wochenende aufstehen wann ich wollte und ins Bett, wenn es mir gerade passte oder auch nicht oder gar auswärts nächtigen. Das war ganz nach meinem Gusto. Dumm nur, dass wenn ich morgens vor dem Kühlschrank stand, dieser mich genau so angähnte, wie ich ihn – vor Leere. Ok easy, ich kaufe mir ein Gipfeli auf dem Weg zur Arbeit.

Schnell duschen und dann die grosse Frage einer 20-Jährigen: Was ziehe ich heute an? Die Frage klärte sich erstaunlich rasch: Es standen lediglich drei Sorten Kleider zur Auswahl: Die dreckigen im Wäschekorb, die ungebügelten in einem Korb und die seit Wochen auf dem Stewi (Wäschetrockner) hängenden (ebenfalls ungebügelt). Fehlanzeige: Also hurtig ein Blüschen vom Bügel nehmen und aufrüschen.

Nach einem anstrengenden Tag kam ich total fertig nach Hause, endlich keiner mehr, der etwas von mir wollte. In den Kühlschrank schaute ich erst gar nicht. Glücklicherweise hatte ich mich mit einer Kollegin auf eine Pizza verabredet. Die wollte mich zuhause abholen und meine neue Wohnung anschauen. Ich fand die Idee weit weniger prickelnd, denn nebst dem Stewi dekorierten noch allerhand andere Dinge meine kleine Wohnung, die nicht einladend wirkte. Die Kollegin würde in 20 Minuten an der Türe läuten, da half nichts, ich musste wie früher alles zusammenklauben und kurzerhand im Kleiderschrank parken, den sie ja hoffentlich nicht von innen sehen wollte. Das dreckige Geschirr der letzten Tage stapelte sich wild auf dem Schüttstein. Staubsagen wäre auch angesagt gewesen und das Badezimmer hätte auch gerne mal was anderes als nur Wasser, Shampoo und Duschgel gesehen. Dafür blieb keine Zeit. Meine schmucke kleine Oase würde heute nicht brillieren und ich war enttäuscht, von mir. Und ich wunderte mich, wie das vorher alles wie durch Zauberhand geschehen war. Immer saubere, gebügelte Kleider, alle Spuren, die ich in der Wohnung meiner Eltern hinterlassen hatte, waren nach kurzer Zeit verschwunden. Ein scheuer Hauch von Dankbarkeit zeigte sich. So konnte es nicht weitergehen. Ich fühlte mich in meinen eigenen Wänden nicht mehr wohl.

Ich besuchte ein Coaching bei einer NLP-Therapeutin zu einem ganz anderen Thema. Ich gab ihr die neue Adresse an und sie freute sich sichtlich für mich, dass ich als überbehütetes Mädchen den Schritt in die Eigenständigkeit gewagt hatte. Sie merkte mir sofort an, dass etwas nicht stimmte und fragte nach. Ich erzählte ihr zögernd, dass ich nachts ohne Licht nicht einschlafen konnte, da ich noch nie zuvor eine Nacht alleine verbracht hätte. Mein damaliger Freund leistete mir oft Gesellschaft, am Morgen nervte er aber meist ziemlich und da waren plötzlich zwei, die ein Frühstück wollten – und …. Sie ahnen es …

Sie bat mich um weitere Beispiele, da fiel mir der Stewi ein, der wochenlang im Wohnzimmer herumlungerte und mir den Platz versperrte. Sie gab mir darauf hin eine Hausaufgabe bis zur nächsten Woche. Ich durfte jeden Abend nur eine Sorte Kleider abhängen: Slips, Socken, T-Shirts. Und egal, ob es davon nur ein Stück hatte, ich musste aufhören, so bald nichts mehr von der gleichen Sorte mehr dran hing. Da ich mit 20 noch etwas schüchterner war, getraute ich mich nicht, ihr direkt zu sagen, wie bescheuert ich diese Idee fand. Ich zwang mich zur gemässigteren Variante und fragte:  „Und wofür soll das gut sein?“. Sie schmunzelte und meinte, ich sollte es doch einfach mal ausprobieren und nächste Woche berichten.

So stand ich nun – pflichtbewusst und kopfschüttelnd – vor meinem voll belegten Stewi und bewältigte brav die Kategorie Socken. Nach einer Woche war der Stewi leer und ich konnte ihn das erste Mal, seit ich einzogen war, versorgen. Feine Sache, dachte ich erfreut. Und natürlich wäre es effizienter gewesen, gleich alles am Stück zu versorgen, doch die vergangenen Monate hatten mir lebhaft bewiesen, dass dies nicht klappen würde. So war eine Woche Stewi statt drei ein kleiner Erfolg. Und ein Schritt in die richtige Richtung.

Was möchte ich damit sagen: Wenn Ihnen das eine oder andere Beispiel bekannt vorkommt und Sie sich einfach nicht aufraffen können, das längst Notwendige anzupacken, überlegen Sie sich mal, mit einer kleinen Einheit zu beginnen. Nicht Wohnung, nicht Zimmer, nicht Schrank, nicht Zügelkiste. Bleiben wir beim Alltäglichen: dem Stewi. Und wenn Ihr Anlasser streikt, bin ich gerne Ihr Starthilfekabel. Sie werden sich wundern, was das für Energien frei setzt.

Stewi = Wäschetrockner (siehe Bild)

Der vermeintlich hoffnungslose Fall.

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Ich war doch etwas nervös, als ich bei den „Messies“ (wie sie von meinem Netzwerkpartner mit einem etwas hilflosen Lächeln genannt wurden) läutete, um einen Augenschein zu nehmen. Er hatte die BewohnerInnen, ein Ehepaar mittleren Alters im Grossraum Zürich, besucht, um sich als potenzieller Vertreter eines Finanzierungsinstituts vorzustellen. Der Besuch hatte nicht lange gedauert, er hatte sich weder hingesetzt noch den angebotenen Kaffee getrunken. Das einzige, was er wollte, war: raus! Ihm standen die Haare zu Berge, als er sah, wie diese Leute seit Jahren hausten. Er rief mich an, noch sichtlich geschockt und schilderte mir die Situation. Er bat mich, Kontakt aufzunehmen und vorbeizugehen, um mir die Sache vor Ort anzuschauen. Und da war ich nun.

Der Weg zur Haustüre führte mich an Dutzenden von prall gefüllten Abfallsäcken vorbei, ich läutete und wartete. Nichts geschah. Ich läutete nochmals und dann, nach einer Weile wurde mir die Türe geöffnet. Entgegen blickte mir ein leicht zerzaustes Ehepaar. Sie machten zuerst keine Anstalten, mich rein zu lassen. Ich lächelte freundlich, stellte mich vor und bat darum, näher treten zu dürfen.

Die Wohnform hatte noch nicht das Stadium erreicht, wie es dem einen oder anderen aus den Fernsehsendungen bekannt ist. Tröstlicherweise bewegten sich auch keine Essensreste wie von Zauberhand durch die Räume. Ich verzichtete auf den Kaffee und fragte, ob ich mich setzen dürfte, worauf der Fauteuil freigeräumt wurde.

Der Rundgang durch das mehrstöckige Haus war beeindruckend. Noch beeindruckender war, wie sehr die Beiden sich gegenseitig schützten und stützten. Keiner war verlegen, mir zu erklären, warum der andere in letzter Zeit überhaupt keine Möglichkeit hatte, aufzuräumen, Kleider einzusortieren, die dreckigen Pfannen mit Essensresten anzupacken oder gar das Bad zu putzen. Das Bild zog sich erwartungsgemäss durchs ganze Haus.

Wir einigten uns darauf, dass wir – in den drei verbleibenden Wochen – gemeinsam das Haus in einen Zustand bringen wollten, bei dem der Finanzierungsexperte zumindest darüber nachdenken würde, ein Geschäft mit ihnen abzuschliessen. Wie hatte er so schön gesagt: „Der Geschäftsmann in mir sagt, lass die Finger davon, das gibt nur Ärger. Mein Herz sagt mir, gib diesen beiden Menschen noch eine Chance.“

Nach mehreren Aufräumtagen, die geprägt waren von Motivationsschüben und Heulkrämpfen (ich wusste mittlerweile, wo die Kleenex zu finden sind) hatten wir ein mehr als passables Bild geschaffen. Ein professionelles Reinigungsinstitut verpasste den Räumen den letzten Schliff. Die Finanzierung klappte, die Leute waren vor Freude ganz aus dem Häuschen und dankten mir mit einem schönen Päckchen, einer liebevoll gestalteten Fotocollage und einer feinen Flasche Wein.

Warum ich Ihnen das erzähle? Es gibt keine hoffnungslosen Fälle. Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Es gibt Menschen, die sich selbst aufgegeben haben. Aus Scham und Schuldgefühlen heraus, die ihnen einreden, dass sie nicht mal so etwas Einfaches wie Aufräumen auf die Reihe kriegen. Manchmal brauchen wir einen Schupf, jemanden, der uns wie mit einem Fingerschnippen aus dem Tiefschlaf holt, schüttelt und schaut, dass wir wieder klar im Kopf werden, uns auf das besinnen, was uns wichtig ist. Und es ist nie zu spät, damit zu beginnen…

Sie finden Aufräumen total unsexy? Kann ich verstehen.

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Sie möchten einmal aufräumen und dann soll es bitte schön so bleiben?

Falls Ihnen diese Vorstellung gefällt, Sie aber grad überhaupt keinen Plan haben, wie das ausgerechnet für Sie möglich sein soll und das erst noch dauerhaft: Ich kenne Techniken, die funktionieren auch für Sie.

Haben Sie den kleinen Papierflieger in meinem Logo gesehen? Mein Grafiker meinte dazu: „Weisst, du, der steht für das luftig-leichte Gefühl im Bauch, wenn alles seinen Platz gefunden hat.“

Falls Sie befürchten, eine solche Unordnung wie bei Ihnen zuhause oder ein Büro, das so wenig organisiert ist, hätte ich noch nie gesehen, es sei quasi Hopfen und Malz verloren: Mir ist in den vergangenen sechs Jahren noch kein einziger hoffnungsloser Fall begegnet. Sie müssen nicht wissen, wie das gehen soll, dafür haben Sie mich. Was Sie brauchen, ist jemanden an Ihrer Seite, der Sie unterstützt, Sie motiviert und Ihnen Schritt für Schritt zeigt, wohin Ihre Reise geht. Ihnen hilft, sich zu entscheiden. Die schon längst fällige Ruhe und Übersicht wieder in Ihre Welt bringt.

Eines weiss ich heute schon: Sie werden ein Lächeln im Gesicht tragen :-). Das fühlt sich bis tief innen gut an. Und wirkt äusserst anziehend.

Freuen Sie sich auf ein entschlacktes Leben ohne Reue! Wenn Sie das erste Mal erfahren durften, wie leicht es sich anfühlt, wenn die ganze Anspannung wie ein 1000 kg-Brocken von Ihnen abfällt. Das lässt sich kaum beschreiben. Stellen Sie es sich als Event vor, Ihr ganz persönliches kleines Fest, im vertraulichen Rahmen, liebevoll für Sie arrangiert. Mit ganz vielen spannenden Geschenken, die Sie eines nach dem anderen auspacken – es gehören alle Ihnen.

Sie möchten noch kein Coaching buchen? Abonnieren Sie doch einfach mal meinen Blog, der liefert Ihnen leicht verdauliche Häppchen zur Inspiration. Sie finden in der Navigation auf der linken Seite ein Anmeldefenster. So gehen Sie sicher, dass Sie keinen dieser kostehnlosen und hilfreichen Beitrag verpassen.

Wussten Sie, dass unordentliche Menschen absolute Perfektionisten sind?

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So beginnt eines meiner Referate. Das lässt aufhorchen, die Aufmerksamkeit ist mir sicher. Was, das kann doch nicht sein! Oh doch. Und zwar warten sie auf den perfekten Moment. Den Augenblick, in dem sie genügend motiviert sind, genug Zeit haben und Lust am liebsten auch noch? Worauf? Die Wohnung oder das Haus aufzuräumen, im Büro mal wieder abzulegen und längst nicht mehr gebrauchte Unterlagen zu entsorgen.

Die Idee wäre ja grundsätzlich gut. Nur, seien wir ehrlich, wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie nach einer strengen Woche im Job am Samstagmorgen, wo Sie endlich mal frei haben, aus dem Bett schiessen wie ein Pfeil und es kaum erwarten können, Ihren Kleiderschrank auszumisten? Eher bescheiden, vermute ich mal.

Das Fatale an dieser Vorgehensweise, so logisch und schlüssig sie auf den ersten Blick scheinen mag, ist dass es nicht nur an dem besagten Samstag nichts passiert, weil gerade schönes Wetter ist, Sie lieber ausschlafen und einen ausgiebigen Brunch geniessen, schon etwas anderes abgemacht haben, sondern dass das Vorhaben immer weiter nach vorne (oder hinten) geschoben wird. Verschoben und vielleicht gar aufgeschoben. Die Gründe sind endlos. Und alles scheint immer viel spannender zu sein als der eigentliche Plan.

Der Frust wächst proportional zur Verschieberitis (in der Fachsprache Prokastination genannt), die eigenen vier Wände erinnern einen ständig an die Pflichten und so richtig entspannt haben Sie sich schon länger nicht mehr. Wenn Grümpel und Angesammeltes Überhand nehmen, träumen Sie vielleicht sogar schon davon, wie eine frühere Kundin von mir.

Was können Sie tun, um aus dem Schlamassel auszusteigen? Nehmen Sie sich kleinere Einheiten vor! Statt sich das Ziel zu setzen, die ganze Wohnung oder gar das ganze Haus auf Vordermann zu bringen, beschränken Sie sich auf einen Raum, einen Schrank, eine Schublade. Das mag lächerlich klingen, wichtig ist, dass es funktioniert. Und das tut es. Oder Sie setzen sich eine Zeitlimite von z.B. einer Stunde. Und hören dann auf. Nach dem Motto, lieber eine kleine Einheit erledigt, als gar nicht begonnen. Probieren Sie’s aus.

Mylène Alt – der Personal Coach für Ihr Business & Zuhause

Mehr Platz ≠ mehr Ordnung

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„Wenn ich nur mehr Platz hätte,“ stöhnen viele Menschen „dann wäre mein Problem gelöst.“ und schauen mich erwartungsvoll an oder machen eine kunstvolle Pause am Telefon, damit ich meine Zustimmung geben kann. Zusätzliche Zimmer hervorzaubern ist mir bis anhin nicht gelungen und ehrlicherweise denke ich nicht, dass es des Problems Lösung wäre.

Vordergründig ja, denn es entsteht neuer Raum. Die Realität schaut ein bisschen anders aus. Und wenn Sie das tun, was Sie schon immer getan haben, werden Sie auch ähnliche Resultate ernten. Aufs Aufräumen bezogen heisst das, der Anreiz, Bestehendes auszumisten und zu überdenken ist gleich Null. Im Gegenteil: Neuer Platz verlockt dazu, noch mehr und Neues anzuschaffen und ein paar Monate später schaut die ganze Wohnung (inklusive zusätzlich erfolgreich manifestiertem Zimmer) wieder gleich aus. Als ob Sie ein Foto an der oberen Ecke packen und mit der Maus vergrössern, zoomen. Mehr vom Gleichen.

Wenn es so nicht geht, muss es eine andere Lösung geben. Und die gute Botschaft ist – es gibt sie.

BüroProjekt Mylène Alt
Arbeitsplatz- und AufräumCoach für die ganze Schweiz – und dank skype grenzenlos für Sie da.

Woher kommt die Sammelwut?

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Menschen in unserem Umfeld tun oft Dinge, die wir nicht nachvollziehen können. Warum zum Geier sammelt die Tina alles, was ihr in die Finger kommt? So bald sie den Satz hört: „Das werfe ich nächste Woche weg, ich weiss nicht wohin damit“ adoptiert sie selbst Dinge, die anderen Leuten gehören. Warum tut sie das? Mögliche Beweggründe:

Der Wunsch nach Sicherheit und Kontrolle
Gegenstände und Erinnerungen geben ein (vermeintliches) Gefühl von Sicherheit.

  • Wer weiss, vielleicht kann ich das noch einmal brauchen.
  • Sicher ist sicher
  • Kinder, die erlebt haben, dass ihre Sachen entsorgt wurden/verschwunden sind, während dem sie z.B. in der Schule waren, neigen eher zum Sammeln und Horten.

Bestätigt ein Image
Sich selbst und dem Umfeld beweisen, was man sich alles leisten kann oder geleistet hat.

  • Das hier gehört alles mir.
  • Das habe ich mir geleistet.
  • Seht, wo ich überall im Urlaub war.

Häusliche Prägung
Wer chaotische Eltern hat(te), für den gehört(e) Unordnung zur Normalität.

  • Ein Kind ahmt nach, nimmt das als wahr, was ihm vorgelebt wird und macht mit.
  • Interessanterweise ist auch das genaue Gegenteil möglich: Das Kind möchte möglichst nie so werden wie die Eltern und räumt akribisch auf oder fängt im Erwachsenenleben damit an.
  • Teenager, die ein Puff haben, zelebrieren damit eher den Aufstand gegen elterliche Vorgaben als Ihre echten Überzeugungen.

Innere Leere füllen
Frust wird nicht nur mit Essen kompensiert, sondern auch in Form von Anschaffungen.

  • Frustkäufe
  • Einhüllen, sich schützen vor der Aussenwelt
  • Die Person wüsste nicht, was sie mit dem freigeräumten Platz anfangen soll (ausser von Neuem zu horten).
  • Suchen wird zur Beschäftigungstherapie (Die Vorstellung, freie Zeit zu haben wird als Bedrohung empfunden.)

Schlechte Gewohnheit, Bequemlichkeit, Gleichgültigkeit
Es gibt Menschen, denen ist es ganz einfach nicht wichtig, Ordnung zu haben.

  • Sie denken gar nicht darüber nach.
  • Ihnen ist egal, was andere von ihnen halten.
  • Sie verspüren weder Leidensdruck, noch haben sie sonst einen Anreiz, etwas zu verändern.

Die hier genannten Gründe sind nicht vollzählig, zeigen jedoch Tendenzen auf, die weit verbreitet sind. Und sie sollen nicht als Alibis oder Ausreden dienen oder jemandem die Schuld geben. Darum geht es nicht, es geht darum, für sich zu spüren, ob das, was sich aktuell im Aussen zeigt (auf der Schreibtischplatte, im Kleiderschrank) das ist, was ich wirklich möchte. Will ich so leben? Möchte ich das, was ich mir geleistet habe, unter Stapeln und als wildes Durcheinander aufbewahren? Oder wäre es mir nicht doch wohler, wenn ich mit einem Griff alles hervorzaubern könnte? Schauen Sie sich dort, wo Sie jetzt gerade diesen Blog lesen, um: Fühlen Sie sich wohl, soll so die Umgebung aussehen, in der Sie täglich arbeiten oder wohnen?

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Arbeitsplatz- und AufräumCoach für die ganze Schweiz – und dank skype grenzenlos für Sie da.

Mit einem Missverständnis aufräumen.

entruempelung_koeln Es ist mir wichtig, dass wir uns richtig verstehen. Wenn ich von Aufräumen, Struktur und Ordnung spreche und schreibe, dann geht es nicht darum, möglichst viel wegzuwerfen und zu entsorgen. Das ist keine Olympiade, wo der Teilnehmer Gold holt, der in einer definierten Zeit am meisten weggeschmissen hat. In der heutigen „immer schneller-immer günstiger-immer mehr“-Zeit ist das sorgsame, bewusste Entscheiden, was gebe ich weg, was behalte ich und welches ist der beste Ort, um es aufzubewahren, ein aktiver Beitrag zur Entschleunigung. Statt Adrenalinkick winkt tiefe Zufriedenheit, das rundum wohlige Gefühl, ein Zuhause zu haben, das diesen Namen verdient.

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Wie viel Sprache tut einem Kind gut?

Sprachen

Ich bin bi-lingue aufgewachsen, französisch-deutsch. Zählt man den Grossvater dazu, sogar 3-sprachig.

Netzwerke sind eine spannende Sache, vor allem, wenn man unverhofft zu einem Interview kommt. So wie ich mit Carsten Peters, Owner & Language Coach bei Language Mining. Und das, weil ich einen seiner XING-Einträge kommentiert hatte. Aber hören Sie selbst.

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Live Aufräumen fürs Appenzeller Magazin.

hand lens that magnifies a needle in a haystack

Sie erinnern sich? Vor einigen Wochen hatte ich für eine Reportage im Appenzeller Magazin eine nicht ganz so aufgeräumte Appenzellerin oder einen Appenzeller gesucht.

Und dank meinem Netzwerk gefunden. Redakteurin Katja Niederöst war gespannt, wie ich das doch sehr persönliche Thema anpacke und was die Frau, welche die Beratung gebucht hatte, erwartet. Hier lässt sich der Bericht live von der Front downloaden: Appenzeller Magazin

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Montag, 1. Juni 2015, in St. Gallen, Impulsreferat „Aufräumen zuhause leicht gemacht“

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Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit, heisse Tipps & Tricks für ein aufgeräumtes Zuhause zu bekommen.

Ich möchte auf diesem Weg einer grösseren Anzahl Menschen die Möglichkeit geben, von meinem Wissen als AufräumCoach zu profitieren. Sie bekommen handfeste und leicht umsetzbare Tipps, eingebaut in ein unterhaltsames Impulsreferat.

Montag, 1. Juni 2015, 18.30 – 20.00 Uhr
Hotel NewStar (ehemals Sistar), Bildfeldstrasse 9, 9015 St. Gallen
Kosten: 30 Franken, bitte vor Ort begleichen. Anmeldung gerne per Mail
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Äh, Entschuldigung?

Warum gönnt sich jemand eine persönliche Beratung mit mir, wenn doch das Internet Tausende wertvoller und vor allem kostenloser Tipps bereit hält und es dazu sehr gute Bücher gibt. Und warum selbst ein externes Seminar keinen dauerhaften Erfolg garantiert.

  • Sie haben weder Zeit noch Lust, alles durchzulesen, bis Sie die Antwort auf Ihr Problem gefunden haben.
  • Sie brauchen keine Allerwelts-Lösungen für Probleme, von denen Sie gar nicht wussten, dass es sie gibt.
  • Sie möchten das Wissen direkt an Ihrem Arbeitsplatz, in Ihren privaten Räumen anwenden.
  • Sie kommen eher in die Gänge, wenn Sie von einem Profi unterstützt werden, der aktiv mit anpackt und Ihre Eigenheiten respektiert.
  • Sie schätzen den lebendigen und zielgerichteten Austausch mit einer Expertin, die Ihre Fragen beantwortet.
  • Ihre Zeit ist wertvoll, die Tipps müssen auf Anhieb funktionieren und das Ergebnis soll von Dauer sein.
  • Sie möchten nicht mehr nur darüber reden, davon träumen, es sich vornehmen
  • Sie wollen endlich umsetzen!

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Outlook – Ihr Freund und Helfer.

Tasks the Internet Can Mark Off Your To Do List

Es gibt Tage, da fühlt man sich, als ob das Mailprogramm nur dafür geschaffen wäre, einem das Leben schwer zu machen. Es spuckt am Laufmeter Mails aus, auf die keiner gewartet hat.

Doch Ihr Mailprogramm kann mehr als das. Am Beispiel Outlook 2010 zeige ich in diesem Fachartikel, den ich im Auftrag von personalSCHWEIZ geschrieben habe, wie nützlich dieses Tool eingesetzt werden kann. Und falls Sie statt PC auf Mac arbeiten, auch dort gibt es eine entsprechende Funktion. Probieren Sie’s aus!

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BüroProjekt im Fernsehen und im Radio.

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Ich staune oft selbst, wie erfolgreich ich mir neue Herausforderungen in mein Leben manifestiere. Meine Arbeit wurde schon in verschiedenen Portraits für Fachzeitschriften und online-Medien beschrieben, ich habe eigene Fachtexte verfasst und veröffentlicht und war sogar schon im Radio live auf Sendung.

Vor ein paar Monaten dachte ich mir, im Fernsehen sein, das wäre cool :-). Und siehe da, kurze Zeit später erhielt ich von SRF1 für die Kindersendung Zambo die Anfrage, ob ich mit einem Kind gemeinsam sein Zimmer aufräumen möchte; und das im Beisein eines Kamera-Mannes. Wie es Lia (11) und mir dabei ergangen ist, sehen Sie hier. Die Radiosendung dazu gibt’s unter diesem Link.

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Nie mehr schlaflos.

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Ich liege wach und sorge mich. Wird wohl alles gut gehen morgen, ach nein, heute 😦 Habe ich an alles gedacht? Ja, klar. Ich habe meine Checkliste schon 5 x überprüft und alles parat gelegt. Es kann gar nichts schief gehen.

Ich drehe mich auf die andere Seite und schon wieder kommen so viele trübe Gedanken vorbei, an erholsamen Schlaf ist gar nicht zu denken. Ich schaue auf den Wecker: 01:53 h zeigt er an, super, um 06:00 h muss ich raus. Und möchte fit sein und auch so aussehen, denn ein langer Tag liegt vor mir, 6 Stunden Zugfahrt hin und zurück.

Plötzlich fällt es mir ein: Ich könnte meinen stressvollsten Gedanken gleich liegenderweise mit The Work untersuchen: „Ich sollte jetzt dringend schlafen.“ Und es funktioniert. Wie weit ich mit den vier Fragen gekommen bin, kann ich leider nicht sagen, ich war nämlich, bevor ich zu den Umkehrungen kam, schon so entspannt, dass ich irgendwann eingeschlafen bin. Und erst um 05:30 h wieder aufgewacht, als der Wecker läutete :-).

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Ich mache mich gerne nützlich.

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Ich bin der Mikrofaserpad von BüroProjekt. Mein Job ist es, Ihre Fingerabdrücke vom Smartphone-Display zu wischen. Und ich versichere Ihnen, ich nehme meine Aufgabe sehr ernst.

Mit meinen 3×4 cm bin ich handlich klein und hafte an der Rückseite Ihres Smartphones, auf der Hülle oder an Ihrem Notebook. Möchten Sie mich haben? Hinterlassen Sie einen Kommentar oder schreiben Sie mir.

BüroProjekt Mylène Alt
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Wie ich Farbe in das Leben der Menschen bringe.

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Was für ein schönes Gefühl. Mir sitzen 22 Personen gegenüber und schauen mich erwartungsvoll an. „Aufräumen leicht gemacht“ verspricht die Begrüssungsfolie – und während 1.5 Stunden Tipps & Tricks, um sich in den heimischen 4 Wänden wieder wohl(er) zu fühlen.

Und was noch viel schöner ist: Den Leuten gefällt’s. Sie machen mit, tauschen sich aus, lachen, überlegen, und teilen gar ihre Erkenntnisse vor der ganzen Gruppe. Und ja, diese Menschen sind noch mit anderen Themen beschäftigt, denn sie sind während 2-3 Monaten in einer Klinik für Alkohol-, Medikamenten- und/oder Tabakabhängigkeit in Behandlung.

Und ich freue mich, dass ich einen Beitrag leisten kann, mit meinen Beispielen, Geschichten aus meiner langen Erfahrung als Profi-Aufräumerin – und auch von ihnen lernen darf. Merci für den Austausch.

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Alarm im Kopfkino!

human brain on a running machine

Wissen Sie oft nicht, wo Ihnen der Kopf steht? Sie haben 100 Sachen zu erledigen? Frauen sollen ja zumindest 2 davon gleichzeitig managen können, sagt man(n)…

Möchten Sie das ultimative Rezept, was Sie als Erstes anpacken sollen? Einen Tipp, der Ihnen in allen Lebenslagen hilft? Ja? Ok, hier ist er. Sie machen als Erstes: ……………… gar nichts! Und ja, das meine ich ernst. Wenn Ihr Kopf raucht, Sie aufgeregt hin und her speeden (und sei es nur in Gedanken), kaum einen klaren Gedanken fassen können, dann hilft nur eines. Entschleunigen. Super, denken Sie jetzt vielleicht. Wo ich doch eh schon zu wenig Zeit habe. Genau das ist der Punkt. Statt hektischer Betriebsamkeit gönnen Sie sich 5 Minuten Pause. Wetten, dass Ihnen die am Abend nicht fehlen werden? Und in der Zeit tun Sie das:

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Eine Tasse Tee trinken, tief durchatmen, ein paar Schritte gehen. Und plötzlich kommt Ihnen ein Gedanke – und es ist mit einem Mal völlig klar, was als Nächstes zu tun ist!

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Schritt für Schritt zur Wohlfühl-Oase.

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Letzthin beklagte sich jemand in Facebook, wie anstrengend und mühsam Aufräumen doch sei. Vor allem zuhause. Kaum hat man etwas Ordnung rein gebracht, geht’s schon wieder von vorne los. Kennen Sie das? Möchten Sie einen Tipp, wie Sie das ändern können?

Auch wenn sich das viele meiner KundInnen wünschen, zaubern kann ich leider nicht. Oder doch. Vielleicht ein bisschen. Ich probier’s gleich aus:

elfeFalls Ihre Wohnung immer noch gleich ausschaut, hier mein Tipp für Sie:

Üblicherweise schnappt man sich den Staubsauger und geht damit von Zimmer zu Zimmer. Oder putzt die Fenster in einem Stockwerk am Stück. Ist es Ihnen auch schon passiert, dass Sie auf dem Weg von einem Raum zum nächsten hängengeblieben sind, weil Sie dort etwas gesehen haben, dass auch noch erledigt werden könnte? Und das führt genau zum Punkt, auf den ich kommen möchte: Es gibt unterschiedliche Arten, die selben Dinge zu tun. Es geht hier nicht um richtig oder falsch, sondern um anders. Versuchen Sie zur Abwechslung mal ein ganzes Zimmer in Ordnung zu bringen. Natürlich müssen Sie dann mehrere Utensilien (Staubsauger, Fensterputzkit, Putzlappen – wenn Mikrofaser sparen Sie sich auch das Mittel) zur Hand nehmen, doch das Erfolgserlebnis, wenn ein ganzer Raum tiptop ausschaut, ist ungleich grösser – und auch für Ihre Lieben erkennbar. „Nur“ staubgesaugte Böden fallen da viel weniger angenehm auf 🙂

Und wenn es soweit ist – machen Sie genau das, was Sie auf dem obersten Bild sehen – relaxen; mit einer feinen Tasse Ihres Lieblingstees, für eine Viertelstunde. Mit gutem Gewissen notabene. Was meinen Sie dazu? Gefällt Ihnen die Idee?

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Was ist Ihre grösste Hürde

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auf dem Weg in ein aufgeräumtes Leben?

Für mich als aufgeräumter Mensch ist es sehr lehrreich, von Ihren Erfahrungen und Hindernissen zu erfahren. Denn ich schreibe diesen Blog nicht für mich, sondern für Sie. Um Ihnen zu helfen, aufgeräumter und gelassener durch den Tag – und auch die Nacht – zu gehen. Damit Ihnen Zeit und Energie bleibt für das, was Ihnen viel mehr Spass macht und Ihnen ein Lächeln auf Gesicht zaubert. Sie von innen strahlen lässt, da kann kein Make-up der Welt mithalten. Wenn Sie sich zuhause oder im Büro umsehen: Was ist Ihr dringendstes Aufräumthema, an welcher Hürde kapitulieren Sie regelmässig? Was möchten Sie schon längst anpacken, wissen aber nicht genau wie. Gerne dürfen Sie mir auch in einer persönlichen Mail mitteilen, was Sie bewegt. Danke für Ihre Offenheit und Ihr Vertrauen. Und ja, falls ich einen Beitrag für den Blog verwende, verspreche ich Ihnen, dass ich ihn so anonymisiere, dass niemand erkennt, dass er ursprünglich von Ihnen stammt.

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Das charmanteste Argument für ein Coaching.

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Nach einem 15 Minuten-Kennen lern-Termin am Telefon sagte die Dame aus der Region Bern:

„Ich möchte, dass Sie einen Tag zu mir kommen und mir beim Ausmisten meiner Unterlagen im Büro helfen, die seit Jahren herumliegen. Und… Ich möchte mich auch einmal so entspannt anhören wie Sie!“

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Wo ist nur wieder meine Zeit geblieben?

From Point A to Point B

Fragen Sie sich mittags oft, ob das wirklich sein kann, dass schon so viel Zeit verstrichen ist? Wo Sie doch noch so viel zu erledigen haben und munter-optimistisch gestartet sind? Wenn Ihnen das nicht nur alle Schaltjahre passiert, sondern regelmässig, habe ich einen Tipp für Sie.

Wenn Sie eine grössere Aufgabe vor sich haben, sei es ein Konzept, ein Brainstorming mit sich selbst (Ja, das funktioniert!) oder eine Fleissarbeit, bei der Sie sich stark konzentrieren müssen, erledigen Sie diese als erstes. Und wenn ich das so schreibe, meine ich das genau so. Ok, Kaffee holen, PC/Notebook starten, klar.

Sie nehmen nur die Unterlagen zur Hand, die Sie dafür brauchen – und legen los. Und nein, da stand nirgends, Outlook öffnen und Mails lesen. Wenn sinnvoll, schliessen Sie die Bürotüre, stellen Sie das Telefon um. Tun Sie so, als ob nur Sie wüssten, dass Sie da sind.

Und dann machen Sie während einer Stunde genau das, was Sie sich vorgenommen haben. Und hören Sie nach exakt einer Stunde wieder damit auf. Planen Sie so verschiedene Etappen. Das ist realistischer, als jede Woche zu glauben, Sie hätten dann irgendwo einen halben Tag übrig. Das wird so nichts.

Also! Eine Stunde reservieren – loslegen!

Hat’s geklappt? Ich freue mich, von Ihren Erfahrungen zu lesen.

Warum sagen Sie JA, wenn Sie NEIN meinen?

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Wer Zeit fürs Wesentliche gewinnen will, muss NEIN sagen können! Lernen Sie, NEIN zu sagen und anderen nicht länger eine Blankovollmacht über Ihre Zeit zu geben. Üben Sie bei kleinen, unbedeutenden Gelegenheiten, schauen Sie Ihrem Gegenüber in die Augen, lächeln Sie freundlich und sagen Sie einfach „Nein“.

Sie werden feststellen, es wird immer einfacher. Und überrascht sein: Die anfängliche Irritation beim Vis-à-vis wird schon bald einer leisen Bewunderung weichen. Menschen, die für sich einstehen und sich abgrenzen, werden respektiert.

Je nachdem, wer etwas von Ihnen will, ist es – im eigenen Interesse – empfehlenswert, eine Alternative parat zu haben, damit der andere sich nicht gar zu schroff abgewiesen fühlt. Gehört die Arbeit klar zu Ihren Aufgaben, aber das Timing stimmt nicht, fragen Sie konkret nach, bis wann die Arbeit erledigt sein soll.

Wenn sie denn so wichtig ist, müsste der Überbringer das recht gut einschätzen können. Nennt er Ihnen ein Datum, das für Sie absolut nicht machbar ist, nehmen Sie das Thema entgegen und sagen Sie, dass Sie sich zuerst ein Bild machen möchten, worum es genau geht.

Geben Sie ihm die Sicherheit, dass Sie sich in einer vereinbarten Zeitspanne dazu bei ihm melden. Und halten Sie dieses Versprechen unbedingt!

Auch wenn die Rückfrage anfangs Erstaunen auslöst, so nach dem Motto, wie kann sie nur so etwas fragen? Nehmen Sie sich die Freiheit mitzuentscheiden, wie Ihr Tag abläuft. Zeigen Sie, dass Sie einen klaren Plan haben und dass man sich auf Sie verlassen kann.

Und egal was passiert – gelassen und freundlich bleiben 🙂

Was haben Sie für Erfahrungen damit gemacht?

Weniger ist mehr, so heisst es zumindest.

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Ich habe diese Erfahrung vor vielen Jahren machen dürfen. Als perfektionistisch veranlagtes Wesen habe ich die Hausarbeit oft bis zum vermeintlich idealen Moment hinausgezögert, um dann möglichst alles aufs Mal erledigen zu wollen. Tja, mit dem eher ernüchternden Ergebnis, dass ich an besagtem Tag nichts, aber gar nichts tat. Mein Motivationspegel war bei gefühlten minus irgendwas.

Dann gab mir ein Coach einen guten Tipp: Statt auf den perfekten Augenblick zu warten, um z.B. den ganzen Wäscheständer abzuräumen und alles fein säuberlich zusammengelegt in den Schrank zu versorgen, „durfte“ ich pro Abend nur eine Kategorie Wäsche anrühren. Also z.B. Socken zusammenlegen und versorgen. Und dann aufhören, aufhören!!! Morgen nur Slips, übermorgen nur die T-Shirts etc. Auch wenn es nur zwei Kleidungsstücke pro Abend waren, ich musste aufhören und mich beherrschen.

Das Ergebnis war erstaunlich, statt die Wäsche – wie früher – zwei ganze Wochen hängen zu lassen, ohne sie anzurühren, war ich nach einer knappen Woche fertig. Das Ganze schien mir zuerst etwas suspekt: „Wegen zwei Paar Socken fang‘ ich doch gar nicht erst an…“.

Probieren Sie’s aus und erzählen Sie mir von Ihren Erfahrungen.

Gratiscoaching 15 Minuten für Ihr Büro und Zuhause via Telefon/Skype

15 Minuten Gratiscoaching via Telefon oder Skype

Wussten Sie, dass in jedem Menschen, egal wie chaotisch er durchs Leben geht, ein Anteil wohnt, der sich nach Struktur und Übersicht sehnt? Woher ich das weiss? Er ist es, der Sie zu mir geführt hat.

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheinen mag – wir zwei ergänzen uns prächtig. Ich habe etwas, das Ihrem aufgeräumten Anteil extrem gefallen wird. Und wie oft im Leben, macht es die Dosis. Genau dafür gibt’s mich. Damit Sie erleben dürfen, dass sich Kreativität und Organisation nicht ausschliessen, im Gegenteil.

Schnuppern Sie unverbindlich 15 Minuten zum Thema Ihrer Wahl, Arbeitsplatz-Coaching fürs Büro oder Aufräum-Coaching für Ihr Zuhause, via Telefon oder Skype.

Mailen Sie mir an mylene.alt@bueroprojekt.ch Ihr Wunschdatum/-zeit und ich rufe Sie an.

Einmal blinzeln und der Stress ist weg.

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Gut, zwischen dem Blinzeln war noch was, aber dazu später. Lassen Sie uns zuerst schauen, wie es Ihnen in diesem Augenblick geht. Fühlen Sie sich gestresst, sind Sie unruhig und innerlich getrieben? Und ich soll jetzt bitte nicht zu einer Pause raten, dafür haben Sie jetzt aber gar keine Zeit, echt nicht! Nicht mal 5 Minuten? Doch?

Dann habe ich was für Sie. Suchen Sie sich einen ruhigen Ort, es kann auch die Toilette sein. Setzen Sie sich hin, schliessen Sie die Augen und atmen Sie 3 x tief ein und aus. Konzentrieren Sie sich bewusst auf das Ein- und Ausatmen. Mehr nicht, das war’s auch schon. Machen Sie diese einfache Übung während einiger Minuten, das zentriert und verbindet Sie mit Ihrem Inneren, mit sich. Und jetzt kommt der zweite Teil des Blinzelns – Augen öffnen!

Ach, falls Sie grad flockig-leicht und trotz oder gerade dank der milden Temperatur super * genial * easy drauf sind? Umso besser, Sie wissen ja jetzt, was Sie tun können, wenn’s mal kurzzeitig aus dem Gleichgewicht gerät und Sie in Ihrem Innern aufräumen möchten.

Blog mal neu.

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Blog mal wieder kann ich schlecht schreiben, ich hab‘ die WordPress-Welt erst frisch erobert. Schon viel darüber gelesen, aber nicht aktiv gebloggt. Das soll sich hiermit ändern.

Ein Aufräum-Blog – was soll das werden? Eine leicht zu lesende Ergänzung zu meiner Webseite http://www.aufraeumen.ch, vielleicht kennen Sie die schon. Hier hab‘ ich mehr Platz, um mich zu tummeln und Sie haben die Möglichkeit, hinter meine Kulissen als Aufräumerin zu blicken. Ach, wie unhöflich von mir. Ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt. Ich heisse Mylène Alt und bin im schönen Appenzellerland zuhause. Mit meiner Firma BüroProjekt und privat mit Mann und Hund.

Ein Foto von mir sehen Sie oben, das ist aktuell, so schau‘ ich aus mit meinen bald 50 Jahren. Fünf davon bin ich selbständig als Aufräum- und Arbeitsplatz-Coach. Ich bringe Ordnung ins Leben der Menschen, in ihr Büro, Home-Office und in die eigenen vier Wände.

Aufgeräumte Grüsse!