15 Minuten AufräumCoaching wirken Wunder!

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Setz‘ dich erst mal hin, geniesse die Ruhe und einen feinen Schluck deines Lieblingsdrinks. Jetzt, wo es wärmer wird, ist das Thema Aufräumen vielleicht grad nicht so deine oberste Priorität. Doch du weisst ja, der perfekte Moment ist immer jetzt. 🙂 

Gilt es doch, den Kleiderschrank auf luftig-leicht und farbenfroh umzupolen. Was sich spielerisch leicht anhört, führt gerne zu Stress. Wenn es dir schwer fällt, dich zu entscheiden, was du zu deiner Sommergarderobe erküren sollst und wie du sie am besten einordnest, damit es übersichtlich bleibt, bist du bei mir richtig. Dafür brauchst du keinen ganzen Tag Coaching, da reichen oft schon 15 Minuten und du bist wieder auf Kurs. So bleibt dir noch ganz viel Zeit, den Sommer zu geniessen. Aufräumen soll mehr so im Vorbeigehen passieren, je rascher du das erledigt hast, desto mehr wertvolle Zeit hast du für das lang ersehnte Treffen mit deiner besten Freundin, den faulen Nachmittag im Schatten deines Gartens mit einem guten Buch oder einen erfrischenden Schwumm in deinem Lieblingsgewässer.

Natürlich darfst du das Online-Coaching auch für andere Themen buchen, die dir auf dem Magen liegen. Gönn‘ dir eine kreative Pause mit mir. Du entscheidest, was du lieber magst: ein Gespräch übers Telefon oder via Skype. Falls du Skype noch nicht kennst, findest du hier detaillierte Infos zu diesem weltweit kostenlosen Onlinedienst, der am PC, am Laptop und auch übers Smartphone als App funktioniert.

Deinen Wunschtermin buchst du bequem über diesen Link. Ich freue mich schon sehr auf dich.

Wie läuft ein Aufräum-Coaching ab?

Falls es dich Wunder nimmt, wie so ein Aufräum-Coaching mit mir funktioniert, wenn ich einen Tag bei dir vor Ort bin, und wie du am Einfachsten zu einem übersichtlicheren Leben kommst, dann spitz‘ mal kurz die Ohren.

Und ich habe ein Geschenk für dich: Zwei Checklisten mit je 5 heissen Tipps, wie du deiner Wunschvorstellung von Ordnung ganz rasch näher kommst. Und das kostenlos.

Hier geht’s zur Checkliste für die Tipps im privaten Umfeld. Und hier meine Inspiration zum beruflichen Kontext.

Neue Fragen braucht der Mensch.

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Gerade noch schien das Aufräumen meine grosse Passion zu sein und unverhofft fand ich mich in einer Wohnung wieder, mit einem Kunden, der verzweifelt nach einem System suchte, um sein Home-Office aufzuräumen. Er war völlig ratlos und schaute mich mit grossen Augen an.

Ich hörte Sätze, wie

„Ich muss das endlich erledigen.“
„Nicht einmal das kriege ich auf die Reihe.“
„Kein Wunder, dass ich nirgends hinkomme im Leben.“
„Ich finde nie eine Frau, wenn ich ein solcher Chaot bin.“

Statt ihm Tipps zu geben, schlug ich vor, gemeinsam eine Tasse Tee zu trinken. Und da er nicht empfänglich war dafür, seine stressigen Gedanken näher anzuschauen, beschränkte ich mich darauf, zuzuhören. Gerade wollte ich schreiben „einfach“ zuzuhören. Und es wird mir bewusst, dass es nicht „einfach“ im Sinne von „nur“ oder „lediglich“ ist. Zuhören, einem Menschen Zeit schenken, ist etwas vom Wertvollsten, was es gibt.

Ich spürte in mir die Unlust, die Dinge in Ordnung zu bringen, Vorschläge zu machen, wie er es am besten anpacken sollte. Nicht, dass ich mein Know-how nicht mehr dabei gehabt hätte, nein. Alles noch da. Doch es schien mir nicht den Kern der Sache zu treffen. Und doch unternahm ich diverse Anläufe, ihn dafür zu motivieren: „So, jetzt packen wir’s aber an!“. Fehlanzeige.

Wir hatten keinen Stapel bewegt, auch das Pult war Jahre entfernt von papierfrei. Und der Kunde glücklich. Er brauchte keine Tipps, er brauchte ein offenes Ohr.

Konnte es so einfach sein? Sich vom Chaos im Aussen abzuwenden und nach Innen zu schauen? Und jedes Mal, wenn ich meine, etwas müsste anders sein, als es gerade ist, eine Pause einzulegen und in mich rein zu spüren: „Was ist mir wirklich wichtig? Einfach mal angenommen, es ginge nur um mich und ich müsste niemandem gefallen, nicht einmal mir selbst?

Räum‘ den Kopf auf statt die Wohnung.

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Das hört sich doch viel versprechend an. Lassen wir Byron Katie, die The Work kreiert hat, zu Wort kommen.

„Die ganze Welt wird Ihnen sagen, Sie sollten nicht schlampig sein. Das ist unsere Religion. Doch so sehr uns die Vorstellung »Ich sollte nicht schlampig sein« auch straft, Erfolg ist ihr nicht beschieden. Ein schlampiger Geist führt ein schlampiges Leben. Es ist hoffnungslos, wenn Sie versuchen, Ihre Wohnung, Ihr Büro, Ihren Schreibtisch aufzuräumen. Aber wenn Sie Ihr Denken aufräumen, bleiben Ihr Büro und Ihre Wohnung mühelos sauber. Sie arbeiten an Ihrem Geist, und Ihr Leben wandelt sich.“ (Byron Katie – Arbeit und Geld).

Schau‘ dich um. Das, was du siehst, ist ein Abbild deines Inneren. Bist du klar im Kopf und in deinen Gedanken, wirst du mühelos den ersten Schritt Richtung Ordnung gehen und auch kein Problem damit haben, diesen erfreulichen Zustand zu erhalten.

Das ist der Grund, weshalb ich das Aufräumen vor Ort mit dem Aufräumen im Kopf – The Work – so erfolgreich kombiniere. Zuerst muss der Gerümpel aus deinen Gedanken verschwinden, der Nebel lichtet sich und du weisst plötzlich sehr genau, wo es für dich lang geht. 

Für Menschen, die gerne aufgeräumter wären, jedoch lieber keinen Coach in ihren eigenen vier Wänden möchten oder nicht die Möglichkeit haben, einen externen Berater an ihren Arbeitsplatz einzuladen, für die funktioniert das Coaching perfekt übers Telefon. 

Dein Glück liegt einen Gedanken entfernt.

8 Jahre AufräumCoach

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Danke, BüroProjekt, du bist und bleibst meine Passion.

Am 17. März 2009 gestartet als scheue Idee und in der Zeit so viele Menschen aus über 50 Branchen glücklich gemacht und sie dabei unterstützt, ihr Zuhause wieder in ein Daheim zu verwandeln, Arbeitsplätze zu schaffen, an die man sich morgens mit Freude hinsetzt und ganz viele aufgeräumte Köpfe & Gedanken, die Klarheit und damit ihren Weg durchs Leben mit mehr Leichtigkeit gefunden haben.

Ich bin stolz auf dich und mich.

 

You will stumble.

You will fall and bruise yourself.
You will feel like giving up.
The path won’t always seem clear.

But remember, friend:
You are forever on the path.

Losing the path is part of the path.
Forgetting the path is part of the path.

Your true path cannot be lost.
Your true path is wherever YOU are!

(Jeff Foster)

Das Hotel Mama sucht den Ausstieg.

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Tja, da stand ich nun, mitten in der blank geputzten Küche meiner Kundin. Ich sah einige Papierfetzen herumliegen und suchte mit den Augen unauffällig nach dem angekündigten Chaos, das es aufzuräumen galt. Wenn ich den Hals etwas streckte, erblickte ich einen weiteren Papierstapel.

Es erinnerte mich an einen früheren Einsatz, wo ich in ein vermeintliches Tohuwabohu gerufen wurde, um vor Ort festzustellen, dass die Wohnung tiptop aufgeräumt und geputzt war. Leider wusste ich damals noch nichts vom mentalen Aufräumen, sonst hätte ich mich mit der Dame an den Tisch gesetzt, um mit ihr die Gedanken, die offensichtlich mit der Realität wenig gemeinsam hatten, zu überprüfen. Aber zurück zu meinem ersten Beispiel:

Die Kundin arbeitete halbtags und hatte eine Familie mit zwei erwachsenen Söhnen und einem Ehemann. Sie schwärmte davon, mal endlich etwas Zeit für sich zu haben. Auf meine Frage, was sie denn davon abhalten würde, zählte sie mir alle ihre Pflichten auf. Die drei Herren der Schöpfung waren erwartungsgemäss nicht eingebunden ins Haushaltprogramm, die seien ja alle am Arbeiten tagsüber und hätten extrem strenge Jobs. Und keine Zeit, um eine Zeitung oder die Werbeprospekte, die von den diversen Discountern ins Haus flatterten, anzuschauen. Und da sie nicht wollte, dass diese etwas verpassen, übernahm sie diese Arbeit, schnitt liebevoll Aktionen aus, malte sie mit dem Leuchtmarker an und überraschte die Familie mit ihren Aufmerksamkeiten. Leider kam dies je länger je mehr nicht mehr so gut an, die Jungen waren eher genervt bzw. wenn sie ein Angebot gut fanden, hatten sie natürlich keine Zeit, um diese Besorgung zu erledigen – also übernahm die Mutter dies gleich mit.

Es ging so weit, dass die für ihren jüngsten Sohn die Zigarettenaktionen ausschnitt, damit er die einmalige Chance nicht verpasste, fünf Franken pro Stange Zigi zu sparen. Ich sagte zur ihr, sie sei die erste Mutter, die es gut finde, dass ihr Teenie raucht. Sie schaute mich erstaunt an und fragte mich, wie ich denn darauf kommen würde. Selbstverständlich sei sie total dagegen, dass er rauche. Auf meine Rückfrage, weshalb sie ihn dann noch aktiv darauf aufmerksam machen würde und meinen Tipp hin, sie solle jetzt bitte nicht sagen „er rauche ja sowieso“, wurde sie sehr still. 

Und dann machten wir The Work. Statt im tatsächlich ziemlich strub aussehenden Büro Papier zu sortieren, machten wir Ordnung in ihrem Kopf. Denn sie sah plötzlich sehr verlassen und unglücklich aus. Und das war ja nicht die Idee. Ich schaute sie liebevoll an und fragte sie, ob sie Lust hätte auf ein kleines Experiment. Darauf hin fragte ich sie, was das Schlimmste sei, was passieren könnte, wenn sie diese Art von Dienstleistungen einstellen würde bzw. ihrer Family mitteilen würde, sie hätte künftig keine Zeit mehr dafür und sie sollten die Prospekte bitte selber durchsehen.

Sie zählte Dinge auf wie: Ich bin für nichts mehr gut. Ich bin überflüssig. Sie ziehen aus und nehmen sich eine eigene Wohnung. Ich werde nicht mehr gebraucht. Sie sind wütend auf mich. Sie denken, ich hätte Wichtigeres zu tun, als für die Familie dazusein. Wir haben keinen Gesprächsstoff mehr am Mittagstisch. Mein Mann denkt, ich sei jetzt auch eine von diesen modernen Frauen, die sich für alles zu schön sind und Flausen im Kopf haben … Und viele Sätze mehr.

Erstaunt es noch jemanden, dass diese dynamische, attraktive Frau im besten Alter buchstäblich keine Zeit für sich finden durfte und sich nonstop nützlich machen musste? Mich nicht. Nach der Work startete sie ganz aufgeregt mit 15 Minuten pro Nachmittag – für sich …

Das ist genau, was ich dir aufzeigen möchte. Das Aufräumen war nicht das wirkliche Problem. So lange dieser Mensch seine Gedanken glaubt, wird ihn sein Unterbewusstsein blockieren und es nicht zulassen, dass er ein ganz kleines bisschen Freiheit schnuppert. 

Was möchtest du schon so lange gerne tun und es passiert ganz einfach nie?