Wie läuft ein Aufräum-Coaching ab?

 

 

Falls es dich Wunder nimmt, wie so ein Aufräum-Coaching mit mir funktioniert, wenn ich bei dir vor Ort bin, und wie du am Einfachsten zu einem übersichtlicheren Leben kommst, dann spitz‘ mal kurz die Ohren.

Und ich habe ein Geschenk für dich: Zwei Checklisten mit je 5 heissen Tipps, wie du deiner Wunschvorstellung von Ordnung ganz rasch näher kommst. Und das kostenlos.

Hier geht’s zur Checkliste für die Tipps im privaten Umfeld. Und hier meine Inspiration zum beruflichen Kontext.

Noch ist Sonntag, bald Montagmorgen.

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Es ist Sonntagabend, 22.05 h, als ich diesen Text beginne. Wie fühlt es sich für dich an, bald ins Bett zu gehen, den Wecker zu stellen und an morgen früh zu denken?

Zieht sich schon der Magen zusammen, kriegst du Kopfweh, einen schnelleren Puls und die Erholung vom Wochenende ist wie weggeblasen?

Das solltest du dringend ändern – dir zuliebe. Denn es kann auf die Dauer nicht gut für dich sein, dich von Freitag zu Freitag, von Urlaub zu Urlaub zu hangeln, vielleicht den Feierabend noch knapp zu geniessen, bevor das Hamsterrad dich wieder in die nächste Rund schickt.

Du denkst, das sei einfach so bei deinem Job? Anderen gehe es auch nicht besser? Wenn dir das Trost genug ist, fein. Falls nicht – und mir persönlich würde es nicht reichen, das sage ich dir frei heraus, – lass‘ uns gemeinsam etwas dafür tun, dass es sich verändert.

Du investierst eine Stunde deines Lebens und triffst mich über Skype. Lass‘ uns gucken, wie du mehr Leichtigkeit, mehr Freude, mehr Erfolg in dein Leben bringst. Und es ist völlig egal, ob du dich gerade mit deinem Wunschthema selbständig gemacht hast, ob du Arbeit suchst oder ob du dich in deinem Job abstrampelst, der sich schon bald viel angenehmer anfühlen wird …

Der vermeintlich hoffnungslose Fall.

psychisch-krank

Ich war doch etwas nervös, als ich bei den „Messies“ (wie sie von meinem Netzwerkpartner mit einem etwas hilflosen Lächeln genannt wurden) läutete, um einen Augenschein zu nehmen. Er hatte die BewohnerInnen, ein Ehepaar mittleren Alters im Grossraum Zürich, besucht, um sich als potenzieller Vertreter eines Finanzierungsinstituts vorzustellen. Der Besuch hatte nicht lange gedauert, er hatte sich weder hingesetzt noch den angebotenen Kaffee getrunken. Das einzige, was er wollte, war: raus! Ihm standen die Haare zu Berge, als er sah, wie diese Leute seit Jahren hausten. Er rief mich an, noch sichtlich geschockt und schilderte mir die Situation. Er bat mich, Kontakt aufzunehmen und vorbeizugehen, um mir die Sache vor Ort anzuschauen. Und da war ich nun.

Der Weg zur Haustüre führte mich an Dutzenden von prall gefüllten Abfallsäcken vorbei, ich läutete und wartete. Nichts geschah. Ich läutete nochmals und dann, nach einer Weile wurde mir die Türe geöffnet. Entgegen blickte mir ein leicht zerzaustes Ehepaar. Sie machten zuerst keine Anstalten, mich rein zu lassen. Ich lächelte freundlich, stellte mich vor und bat darum, näher treten zu dürfen.

Die Wohnform hatte noch nicht das Stadium erreicht, wie es dem einen oder anderen aus den Fernsehsendungen bekannt ist. Tröstlicherweise bewegten sich auch keine Essensreste wie von Zauberhand durch die Räume. Ich verzichtete auf den Kaffee und fragte, ob ich mich setzen dürfte, worauf der Fauteuil freigeräumt wurde.

Der Rundgang durch das mehrstöckige Haus war beeindruckend. Noch beeindruckender war, wie sehr die Beiden sich gegenseitig schützten und stützten. Keiner war verlegen, mir zu erklären, warum der andere in letzter Zeit überhaupt keine Möglichkeit hatte, aufzuräumen, Kleider einzusortieren, die dreckigen Pfannen mit Essensresten anzupacken oder gar das Bad zu putzen. Das Bild zog sich erwartungsgemäss durchs ganze Haus.

Wir einigten uns darauf, dass wir – in den drei verbleibenden Wochen – gemeinsam das Haus in einen Zustand bringen wollten, bei dem der Finanzierungsexperte zumindest darüber nachdenken würde, ein Geschäft mit ihnen abzuschliessen. Wie hatte er so schön gesagt: „Der Geschäftsmann in mir sagt, lass die Finger davon, das gibt nur Ärger. Mein Herz sagt mir, gib diesen beiden Menschen noch eine Chance.“

Nach mehreren Aufräumtagen, die geprägt waren von Motivationsschüben und Heulkrämpfen (ich wusste mittlerweile, wo die Kleenex zu finden sind) hatten wir ein mehr als passables Bild geschaffen. Ein professionelles Reinigungsinstitut verpasste den Räumen den letzten Schliff. Die Finanzierung klappte, die Leute waren vor Freude ganz aus dem Häuschen und dankten mir mit einem schönen Päckchen, einer liebevoll gestalteten Fotocollage und einer feinen Flasche Wein.

Warum ich Ihnen das erzähle? Es gibt keine hoffnungslosen Fälle. Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Es gibt Menschen, die sich selbst aufgegeben haben. Aus Scham und Schuldgefühlen heraus, die ihnen einreden, dass sie nicht mal so etwas Einfaches wie Aufräumen auf die Reihe kriegen. Manchmal brauchen wir einen Schupf, jemanden, der uns wie mit einem Fingerschnippen aus dem Tiefschlaf holt, schüttelt und schaut, dass wir wieder klar im Kopf werden, uns auf das besinnen, was uns wichtig ist. Und es ist nie zu spät, damit zu beginnen…

Mit einem Missverständnis aufräumen.

entruempelung_koeln Es ist mir wichtig, dass wir uns richtig verstehen. Wenn ich von Aufräumen, Struktur und Ordnung spreche und schreibe, dann geht es nicht darum, möglichst viel wegzuwerfen und zu entsorgen. Das ist keine Olympiade, wo der Teilnehmer Gold holt, der in einer definierten Zeit am meisten weggeschmissen hat. In der heutigen „immer schneller-immer günstiger-immer mehr“-Zeit ist das sorgsame, bewusste Entscheiden, was gebe ich weg, was behalte ich und welches ist der beste Ort, um es aufzubewahren, ein aktiver Beitrag zur Entschleunigung. Statt Adrenalinkick winkt tiefe Zufriedenheit, das rundum wohlige Gefühl, ein Zuhause zu haben, das diesen Namen verdient.

BüroProjekt Mylène Alt
Arbeitsplatz- und AufräumCoach für die ganze Schweiz – und dank skype grenzenlos für Sie da.

Blog mal neu.

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Blog mal wieder kann ich schlecht schreiben, ich hab‘ die WordPress-Welt erst frisch erobert. Schon viel darüber gelesen, aber nicht aktiv gebloggt. Das soll sich hiermit ändern.

Ein Aufräum-Blog – was soll das werden? Eine leicht zu lesende Ergänzung zu meiner Webseite http://www.aufraeumen.ch, vielleicht kennen Sie die schon. Hier hab‘ ich mehr Platz, um mich zu tummeln und Sie haben die Möglichkeit, hinter meine Kulissen als Aufräumerin zu blicken. Ach, wie unhöflich von mir. Ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt. Ich heisse Mylène Alt und bin im schönen Appenzellerland zuhause. Mit meiner Firma BüroProjekt und privat mit Mann und Hund.

Ein Foto von mir sehen Sie oben, das ist aktuell, so schau‘ ich aus mit meinen bald 50 Jahren. Fünf davon bin ich selbständig als Aufräum- und Arbeitsplatz-Coach. Ich bringe Ordnung ins Leben der Menschen, in ihr Büro, Home-Office und in die eigenen vier Wände.

Aufgeräumte Grüsse!