3 Gründe, warum du nie aufräumen wirst.

herzsprechen

Da erzähle ich dir Mal für Mal, wie einfach es ist, aufgeräumt durchs Leben zu gehen und plötzlich liefere ich auch noch die Alibis mit? Der totale Sinneswandel einer passionierten Aufräumerin oder was sonst hat mich für ein Schub ereilt?

Seit über 7 Jahren begleite ich Menschen nun auf ihrem Weg zu mehr Übersicht, Freude am Zuhause, effizienterem Arbeiten und es funktioniert tatsächlich. Noch Jahre später berichten mir Kunden, dass sie seither nie mehr nur annähernd gefährdet waren, wieder in den alten Trott zurückzufallen.

So weit, so erfreulich. Doch was ist mit all‘ den Leuten da draussen, die so gerne eine aufgeräumte Wohnung hätten oder ein funktionierendes Büro? Und die es einfach nicht schaffen und nicht mal um Unterstützung bitten (können)? Da muss mehr dahinter sein, habe ich mir gesagt.

Hier sind 3 Gründe, warum du nie aufräumen wirst:

  1. Du möchtest aufgeräumt sein, doch wenn du ehrlich bist, geht es dir nur um dein Image, das auf dem Spiel steht? Tja, dein Unterbewusstsein lässt sich auf Dauer nicht für blöd verkaufen, es merkt genau, was es mit deinen (vermeintlichen) Plänen auf sich hat. Pseudo-Anstrengungen werden nicht goutiert und boykottiert. Richtig so! Ich meine, wie alt bist du mittlerweile geworden? 30, 40, 50 oder gar mehr? Und machst dir immer noch etwas vor?
  2. Du siehst glasklar vor dir, was zu tun ist, doch etwas blockiert dich, kurz bevor du loslegst? Tja, da gibt es immer so viele spannendere Dinge zu tun, dabei warst du kurz davor, es anzupacken. Und wieder ist nichts passiert? Das fühlt sich nicht gut an, das schlechte Gewissen nagt, wieder ein Tag vorbei, ohne dass du’s geschafft hast. Frust pur.
  3. Weil es jemand anderes von dir verlangt. Tja, die lieben Mitbewohner. Ich bin ja recht konsequent aufgeräumt und mein Partner sieht das oft viel lockerer. Und damit mir die Herausforderungen nicht ausgehen, habe ich ihn mir ins Leben geholt – also nicht nur dafür, wohlverstanden … Die Kombination von Liebesbeziehung, Zusammenwohnen und der Uneinigkeit, wie viel Ordnung es denn sein soll, ist kaum zu toppen und bietet Zündstoff à discrétion.

Erkennst du dich in den Beschreibungen wieder? Fein. Doch was hilft dir das? Nur zu wissen, weshalb du etwas nicht tust, ändert im Aussen wenig. Und es bringt dich auch nicht weiter, wenn du das selbe immer und immer wieder versuchst, egal, wie ernsthaft dein Anlauf gemeint ist. Da kommst du mit darüber nachdenken, grübeln, dich ärgern, beschimpfen und unmöglich fühlen nicht weiter.

Wenn du wissen möchtest, was dein Aufräum-Killer Nr. 1 ist und wovor er dich schützen möchte, nimm‘ dir eine Stunde Zeit und triff dich mit mir über Skype. Gemeinsam räumen wir auf – in deinem Kopf. Dass du anschliessend aufräumst, kann ich dir nicht versprechen, vielleicht fühlt sich deine Unordnung anders an und du findest genau die Portion Lockerheit, um zu beginnen. No risk, no fun.

∆ Aufgeräumt denken ∆

Hilfe, ich habe nichts zum Anziehen!

Anziehen

Ich sehe sie schon milde lächeln, die Herren der Schöpfung … wenn sie die Überschrift lesen … Und ja, es gibt sie, diese Momente, wo frau glaubt, dringend eine Shoppingtour zu brauchen, weil all das, was im Schrank oder in den Boxen im Keller hängt und liegt, quasi aus dem Blickfeld verschwunden ist. Klarer Fall von „nichts zum Anziehen“.

Bei genauerer Betrachtung sind sie natürlich schon noch da, die einzelnen Teile. Und es sind nicht mal wenige. Einige Male ertappte ich mich dabei, dass ich Shoppen ging und mit einem Shirt oder einem Paar Schuhe nach Hause kam, um festzustellen, dass ich praktisch das selbe Modell bereits besitze.

Letzte Woche hatte ich so einen Anflug von „ich muss dringend einkaufen gehen“. Mein Budget schüttelte zwar den Kopf, was das Zeug hielt, doch ich bin hartnäckig. Und fragte bei meinen Facebook-FreundInnen mal nach, wo sie sich denn so einkleiden würden. Ganz viele Tipps später fuhr ich wild entschlossen nach St. Gallen und kehrte heim, ohne was gekauft zu haben. Wenn ich was anschaute und es mir gefiel, kam mir rechtzeitig in den Sinn, dass ich doch sowas Ähnliches schon im Schrank hängen hatte. Da ich Sommerkleider über Herbst/Winter immer in Boxen im Keller verstaue, habe ich diese Auswahl dann nicht mehr wirklich präsent. Gefährlich … Und nächstes Mal werfe ich, bevor ich einkaufen gehe, zuerst einen Blick in die besagten Boxen. Denn oft kaufe ich im Geschäft dann eine Kombination, die ich genau so tragen möchte. Da sind dann auch Stücke aus dem Kellerfundus dabei, wie z.B. T-Shirts, obwohl es draussen grad schneit.

Mein Tipp also – und genau so habe ich es gemacht: Mal alle Kleider der selben Sorte neben einander hängen oder legen (Hosen, Blazer, Blusen etc.). Um zu sehen, was ich denn überhaupt so alles besitze. Und dann Sets bilden: Will heissen: 1 Hose, 1 passendes Shirt, 1 passende Jacke dazu. Ich habe nun rund 10 Sets und das reicht vollauf, um „neu“ zu starten. Und so hänge ich sie dann auch in den Schrank, an einem Bügel pro Teil nebeneinander.

Die restlichen Kleider ordne ich ebenfalls. Es gibt Leute, die stapeln sie nach Farben, ich mache es lieber nach Schnitt: 1 Stapel mit Langarmshirts, 1 Stapel mit Kurzarmshirts, 1 Stapel mit ärmelfreien Shirts. Und ja, die letzten beiden kann ich auch im Herbst/Winter anziehen, mit einer Jacke drüber oder zum Tanzen – ohne Jacke :-).

So habe ich Übersicht und eine Entscheidungshilfe. Fehlt mir zu einer Hose (wie in meinem Fall) ein Oberteil, ziehe ich die Hose an und gehe damit einkaufen oder packe sie ein und nehme sie mit. Und bitte nicht auf „gut Glück“ oder „ich weiss dann den Farbton im Laden schon noch“. Funktioniert bei mir nicht.

Viel Spass beim budgetschonenden Nicht-Shoppen!

∆ Aufräumen zuhause ∆

 

Noch ist Sonntag, bald Montagmorgen.

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Es ist Sonntagabend, 22.05 h, als ich diesen Text beginne. Wie fühlt es sich für dich an, bald ins Bett zu gehen, den Wecker zu stellen und an morgen früh zu denken?

Zieht sich schon der Magen zusammen, kriegst du Kopfweh, einen schnelleren Puls und die Erholung vom Wochenende ist wie weggeblasen?

Das solltest du dringend ändern – dir zuliebe. Denn es kann auf die Dauer nicht gut für dich sein, dich von Freitag zu Freitag, von Urlaub zu Urlaub zu hangeln, vielleicht den Feierabend noch knapp zu geniessen, bevor das Hamsterrad dich wieder in die nächste Rund schickt.

Du denkst, das sei einfach so bei deinem Job? Anderen gehe es auch nicht besser? Wenn dir das Trost genug ist, fein. Falls nicht – und mir persönlich würde es nicht reichen, das sage ich dir frei heraus, – lass‘ uns gemeinsam etwas dafür tun, dass es sich verändert.

Du investierst eine Stunde deines Lebens und triffst mich über Skype. Lass‘ uns gucken, wie du mehr Leichtigkeit, mehr Freude, mehr Erfolg in dein Leben bringst. Und es ist völlig egal, ob du dich gerade mit deinem Wunschthema selbständig gemacht hast, ob du Arbeit suchst oder ob du dich in deinem Job abstrampelst, der sich schon bald viel angenehmer anfühlen wird …

Gut abgelenkt ist halb verdrängt

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Du bist als Powerpaket unterwegs, stehst deine Frau, Tag für Tag. Was gibt es Schöneres, als abends nach Hause zu kommen, sich der Länge nach hinzulegen und einfach zu entspannen.

Aber halt! Vielleicht fällt dir das gar nicht so leicht. Du hast oft keine Energie mehr, um deine Wohnung in Schuss zu halten, bist zu müde, um aufzuräumen und gehst gleich lieber mit deinen Kolleginnen auf einen Drink in die angesagte Bar? Cool! Und doch fühlst du dich nicht wirklich wohl, wenn du ein paar Stunden später zuhause eintrudelst.

Du hast dir schon so oft vorgenommen, Ordnung zu machen und diese auch beizubehalten. Und es will dir einfach nicht gelingen, dir – der Powerfrau. Gemeinsam können wir deinen Wohnraum in eine Wohlfühloase verwandeln, keine Frage. Einen Ort, der dir Schutz und eine Rückzugsmöglichkeit bietet, fern ab von der Welt da draussen, die immer noch mehr von dir will.

Ist es das, was du dir wünschst oder würde es dir mindestens so viel Spass machen, zwischen den zwei Welten zu pendeln? Mal die sein, die null Bock darauf hat, alles täglich an seinen dafür vorgesehenen Platz zu räumen und dann wieder die, welche mit Sorgfalt und Liebe alles verstaut und das übersichtliche Bild geniesst? Könnte es sein, dass beide Frauen da in dir wohnen? Und sind es tatsächlich deine Vorstellungen, die du da lebst oder denen du nacheiferst?

Magst du mal gucken, was deine innere Wahrheit dazu meint, herausfinden, wer du wirklich bist? Damit du beide Anteile leben darfst, ganz ohne schlechtes Gewissen?

Mehr Platz ≠ mehr Ordnung

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„Wenn ich nur mehr Platz hätte,“ stöhnen viele Menschen „dann wäre mein Problem gelöst.“ und schauen mich erwartungsvoll an oder machen eine kunstvolle Pause am Telefon, damit ich meine Zustimmung geben kann. Zusätzliche Zimmer hervorzaubern ist mir bis anhin nicht gelungen und ehrlicherweise denke ich nicht, dass es des Problems Lösung wäre.

Vordergründig ja, denn es entsteht neuer Raum. Die Realität schaut ein bisschen anders aus. Und wenn Sie das tun, was Sie schon immer getan haben, werden Sie auch ähnliche Resultate ernten. Aufs Aufräumen bezogen heisst das, der Anreiz, Bestehendes auszumisten und zu überdenken ist gleich Null. Im Gegenteil: Neuer Platz verlockt dazu, noch mehr und Neues anzuschaffen und ein paar Monate später schaut die ganze Wohnung (inklusive zusätzlich erfolgreich manifestiertem Zimmer) wieder gleich aus. Als ob Sie ein Foto an der oberen Ecke packen und mit der Maus vergrössern, zoomen. Mehr vom Gleichen.

Wenn es so nicht geht, muss es eine andere Lösung geben. Und die gute Botschaft ist – es gibt sie.

BüroProjekt Mylène Alt
Arbeitsplatz- und AufräumCoach für die ganze Schweiz – und dank skype grenzenlos für Sie da.