Kriegst du die Schreckensbilder nicht mehr aus deinem Kopf?

abstract-19141_960_720So geht es mir auch nach dem gestrigen Ereignis auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, der 12 Tote und 48 Verletzte gefordert hat. Was ich in solchen Augenblicken tue? Ich schaue mir meine Gedanken dazu an. Das ist mein persönlicher Beitrag zum Frieden in mir. Dem einzigen Ort, wo ich im Augenblick etwas tun kann. Wie du das machen kannst, zeige ich dir gerne am Telefon oder über Skype. Schick‘ mir eine Message. Aus aktuellem Anlass schenke ich dir dazu im Dezember eine Stunde The Work.

Was ich dir damit aufzeigen möchte, ist die Bandbreite von Themen, die mit The Work angeschaut werden können. Es ist für jedes Thema geeignet, das dich stresst. Und in den Umkehrungen meiner Gedanken durfte ich meine eigene Gewaltbereitschaft entdecken …

Kein Kuchen ist auch keine Lösung.

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Wer mich kennt, weiss, ich esse für mein Leben gern. Worauf ich Lust habe, wie viel ich esse, wie oft und in welchen Situationen, sagt sehr viel darüber aus, wie ich mich fühle. Mit gnädigen Genen gesegnet, schlagen meine Sünden nicht allzu arg zu Buche, doch ein bisschen muss auch ich auf die Linie achten. Seit zwei Wochen jogge ich wieder regelmässig, doch leider bin ich weder schnell genug noch reicht meine Kondition, um weit genug zu rennen, dass ich das Gegessene mit Bewegung wieder ausgleichen könnte.

Ein Mensch, der wie ich, dazu neigt, streng mich sich zu sein, setzt sich gerne unrealistische Ziele: Ich esse nichts mehr Süsses, ab sofort lasse ich das Frühstück oder das Abendessen weg, statt meinem heissgeliebten Glace gibt’s nur n0ch Früchte oder Nüsse. Tolle Idee, doch die Umsetzung gestaltet sich reichlich unsexy.

Was ich dir damit sagen will: Jeder hat seine Themen, an denen er sich festbeisst (schöne Formulierung im Zusammenhang mit der Ernährung, finde ich). Der eine tut sich mit Aufräumen schwer, der andere hat Mühe, bei seiner Ernährung einen gangbaren Weg zu finden. Warum unterstützen wir uns nicht einfach gegenseitig? Mir käme es zum Beispiel nie in den Sinn, mit bald 53 meine erste Steuerklärung selber auszufüllen oder nähen zu lernen.

Alles machbar, doch ich hab‘ einfach keinen Bock drauf. Und es gibt Menschen, die tun das richtig gerne und – noch viel wichtiger – richtig gut. Und denen bezahle ich gerne gutes Geld, damit sie einen super Job machen. Derweil kümmere ich mich um das, was Spass macht, mir leicht fällt und von dem ich weiss, dass ich einen wesentlichen Beitrag leisten kann.

Je klarer mir wird, was meine Aufgabe in meinem Leben ist, desto erfüllter bin ich, desto weniger brauche ich Ersatzhandlungen, wie Unmengen Süsses in mich reinzuschaufeln oder dauernd zu essen. Und je mehr ich mit meinem Innersten in Verbindung bin, desto stabiler stehe ich im Leben, im Alltag. Das fühlt sich gut an. Statt mir das Leben schwer zu machen, mache ich es mir immer häufiger ganz einfach. Wenn ich nach innen höre, ist völlig logo, wo’s für mich lang geht. Und wenn ich mich nicht entscheiden kann, gibt’s für mich offensichtlich nichts zu entscheiden.

Kann es so simpel sein? Ja.

Riechst du den Schnee?

Weihnachten

Ok & zugegeben, ich bin etwas früh dran… Doch wenn es ein Fest nach deinem Gusto werden soll, ist Vorbereitung angesagt, frühzeitige Vorbereitung. Nein, ich meine jetzt nicht hektisch Betty Bossi-Magazine durchblättern oder im Internet bei Chefkoch das Weihnachtsmenü studieren.

Guck doch mal für dich, wie das Fest sein sollte, damit du happy bist. Falls du nämlich lieber in der Karibik wärest als am heimischen Herd, kannst du bereits buchen und in Ruhe ein super sexy Bikini kaufen. Und natürlich dauert so auch die Vorfreude länger!

Es ist Weihnachten, da sind alle Wünsche erlaubt. Und ob es wirklich das ist, was du dir wünschst oder ob dir nur deine stressigen Gedanken im Wege stehen, finden wir gemeinsam heraus.

Ich weiss von Fällen, wo es reichte, den stressigsten Satz zu worken – und plötzlich war das Weihnachtsfest erträglich, ja sogar ein Genuss. Vielleicht, weil du checkst, dass du nicht alles alleine leisten musst oder dir wirklich eine kleine Auszeit (einen halben Tag für dich alleine) gönnst. Wie du das ohne schlechtes Gewissen hinkriegst, verrät dir The Work. Lass‘ dich überraschen.

Und keine Bange, The Work nimmt es selbst mit den zähesten Schwiegermüttern auf. 🙂